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Donnerstag, 17. Dezember 2015

Gingerbread Biscotti

Man muss ein Ingwerfan sein, wenn man diese Biscotti backen will. Denn die berühmten Gingerbread men standen wohl Pate als Susan Voisin diese wunderbaren Biscotti kreierte. Sie sind einfach zu backen und in das Lieblingsheißgetränk getunkt ein wahrer Traum. Sie kommen ganz ohne zugesetztes Fett aus und sind daher eine ideale kleine Leckerei, wenn die Süßlust ruft und die Waage strafend schaut. :-)

Für 24 Stück

Trocken:
  • 250 g Weiß- oder Vollkornmehl
  • 135 g Zucker
  • 2 TL gem. Ingwer
  • 1/2TL Zimt
  • 1/4 TL gem. Nelke
  • 1/4 TL gem. Muskatnuss
  • 3/4 TL Natron
Nass:
  • 1 1/2 EL Eiersatz (z.B. No egg oder Ener-G egg)
  • 6 EL Wasser
  • 1 EL Melasse (notfalls: Zuckerrübensirup)
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • weiteres Wasser nach Bedarf

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle trockenen Zutaten miteinander verrühren. Eiersatz mit Wasser glatt rühren und mit den anderen nassen Zutaten unter die Mehlmischung rühren. Teelöffelweise Wasser hinzufügen bis sich eine leicht klebrige Kugel formen lässt.

Teig halbieren und jeweils in ein 5 cm breites und 2,5 cm hohes, rechteckiges Stück formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 20 min backen.

Gebäck aus dem Ofen nehmen, diesen sofort schließen und abschalten. Gebäck 10 min ruhen lassen.

Backofen wieder auf 175°C aufheizen und in der Zwischenzeit jedes Gebäckstück diagonal in 12 gleich dicke Scheiben schneiden.

Mit einer Schnittseite auf das Backpapier legen und 10 min backen. Biscotti wenden und weitere 10 min backen.

Abgekühlt in Tee, Kaffee oder Kakao getunkt genießen.

Freitag, 11. Dezember 2015

Gâteau au chocolat et à l'orange

In der Vorweihnachtszeit ist es noch schwerer als sonst die Finger von fetten Süßigkeiten zu lassen als das restliche Jahr. Leider vertrage ich Fett nicht mehr seit ich meiner Gallenblase Adieu sagen musste. Nur gut, dass die Lust nach Süßem auch ohne große Fettmengen befriedigt werden kann.
Dieser Kuchen ist eine Abwandlung der Kirsch-Brownies. Wer es noch weihnachtlicher möchte, kann noch etwas Lebkuchengewürz in den Teig geben.


Für 1 Form mit 26 cm Durchmesser oder eine Backform 23x23 cm

Trockene Zutaten:
  • 160 g gemahlener Weizen oder Dinkel
  • 240 g Zucker
  • 40 g Kakao
  • 3/4 TL Natron
  • 3/4 TL Salz
  • 1-2 TL Orangenzucker

Nasse Zutaten:
  • 340 g Seidentofu
  • 160 ml Orangensaft
  • 2 TL Apfelessig

Außerdem:
  • 100 g Oangeat

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen. 

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten sorgfältig vermischen bis keine Klümpchen und weiße Flecken vorhanden sind.

In einem kleinen Mixer alle flüssigen Zutaten glatt mixen. Zur Mehlmischung geben und sorgfältig verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist und keine weißen Flecken mehr zu sehen sind. Orangeat unterrühren.
Teig in eine gefettete/mit Backpapier ausgelegte Form oder eine Silikonbackform geben.

Ca. 40 min backen. 10 min in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Freitag, 27. November 2015

Chocolate Chip Muffins

Heute kam noch einmal Geburtstagsbesuch und der muss natürlich Kuchen bekommen. Da die geplanten Brownies dem Geburtstagskind nicht passten, mussten also Muffins her. Damit auch ich sie vertrage, habe ich die im Original enthaltene flüssige Margarine durch Apfelmark ersetzt. Das funktioniert einwandfrei.


Für 12-13 Muffins

Trockene Zutaten
  • 125 g Weizenmehl Type 550
  • 125 g Vollkornweizenmehl oder Dinkel
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz

Nasse Zutaten
  • 200 g Zucker
  • 190 g Sojaghurt (Vanille oder natur)
  • 125 ml flüssige Margarine oder Apfelmark
  • 1-2 TL Vanilleextrakt
  • 150 ml Mandeldrink o.ä.

Sonstiges
  • 220 g backfeste Schokodrops

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinform vorbereiten.

Trockene und nasse Zutaten separat verrühren. Dann die Flüssigen unter die trockenen mischen. Vorsichtig die Schokodrops unterziehen.

Teig gleichmäßig verteilen und 22 bis 27 min backen bis die Muffins goldbraun sind und kein Teig am Holzstäbchen kleben bleibt.

5 min in der Form abkühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter geben und vollständig auskühlen lassen.

Montag, 23. November 2015

Peanut Butter and Jelly Muffins

Jedes Jahr stehe ich zweimal vor einer Back-Zwickmühle. Im hiesigen Kindergarten gilt eine Kein-Zucker-Vorschrift. Zu Geburtstagen soll man Obst mitbringen und nur kristallzuckerfreies Gebäck. Das finde ich persönlich schade. Brezeln finde ich nicht wirklich geburtstaglich. *lach* Also versuche ich immer etwas zu backen, das ohne raffinierten Zucker auskommt und nicht zu süß ist.
Dieses Mal habe ich mich an einen amerikanischen Klassiker gewagt: Erdnussbutter und Gelee. Das Originalrezept stammt aus 150 best vegan muffin recipes von Camilla V. Saulsbury. Aufgrund fehlender Bananen musste ich etwas umdisponieren. Apfelmus gibt keinen zusätzlichen Charakter zum Muffin, passt aber auch gut.

Um kristallzuckerfrei zu sein muss man natürlich eine Erdbeer-Vollfrucht-Marmelade ohne Zucker und eine zuckerfreie Erdnussbutter benutzen. Leider hatte ich nur noch normale Marmelade. Aber Rosinen machen sich auch gut und stehen optisch nicht in Zuckerverdacht.




Für 16 Muffins

  • 125 g Weizenmehl Type 550
  • 60 g Vollkornweizenmehl oder Dinkel
  • 75 g grobe Haferflocken
  • 2 1/4 TL Backpulver
  • 1 1/2 TL Natron
  • 3/4 TL Salz
  • 175 ml Pflanzendrink
  • 125 ml Agavendicksaft
  • 75 ml neutrales Pflanzenöl
  • 190 g Erdnussbutter oder -mus 
  • 190 g Bananenmus oder Apfelmus
  • 1 1/2 EL Apfelessig
  • 125 ml Erdbeermarmelade oder 160 g Rosinen

Alle trockenen Zutaten (ggf. auch die Rosinen) in einer großen Schüssel verrühren.

Alle feuchten Zutaten bis auf die Marmelade sorgfältig verrühren, darauf achten, dass keine Erdnussbutter-Klumpen vorhanden sind.

Beide Mischungen miteinander verrühren. Die Hälfte des Teiges in die Förmchen füllen. Je Muffin 2 TL Marmelade in die Mitte geben und mit dem restlichen Teig bedecken.

20-25 min bei 180°C Ober-/Unterhitze backen. 5 min in der Form abkühlen lassen und danach auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Samstag, 7. Februar 2015

Kirsch-Brownie

Meine Tochter wünschte einen Schoko-Kirsch-Kuchen und just landete das aktuelle Recipe of the week des PCRM in meiner Timeline: Brownies. Dies sollte der letzte Versuch sein, meiner Tochter einen einigermaßen gesunden Kuchen unterzujubeln. Sie wollte Nachschlag, den gibt's also wieder. :-)

Da keine meiner Backformen auch nur ansatzweise der Form im Originalrezept entsprach, rechnete ich fleißig die Zutaten für meine runde Silikonform aus. Die Mühe hätte ich mir sparen können, denn der Kuchen ist trotz zusätzlicher Kirschen sehr flach geworden. Macht aber nichts. Beim nächsten Mal mache ich die doppelte Teigmenge. Unten steht das Rezept, so wie ich es heute gemacht habe.

Update: Mit doppelter Teigmenge braucht der Kuchen ca. 40 min. Auch mit weniger Zucker ist er sehr lecker.


Für 1 Form mit 26 cm Durchmesser oder 23x23 cm

  • 350 g Kirschen
  • 80 g Vollkornweizenmehl
  • 160 g Zucker
  • 20 g Kakao
  • 1/3 TL Natron
  • 1/3 TL Salz
  • 170 g Seidentofu
  • 80 ml Pflanzendrink
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 TL Vanilleextrakt

Frische Kirschen entkernen, Tk-Kirschen vollständig auftauen oder eingemachte Kirschen gut abtropfen lassen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen.

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten sorgfältig vermischen bis keine Klümpchen und weiße Flecken vorhanden sind.

In einem kleinen Mixer alle flüssigen Zutaten glatt mixen. Zur Mehlmischung geben und sorgfältig verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist und keine weißen Flecken mehr zu sehen sind.

Teig in eine gefettete/mit Backpapier ausgelegte Backform oder eine Silikonbackform geben. Kirschen darauf gleichmäßig verteilen und sanft andrücken. Sie sinken während des Backens ein.

Ca. 25 min backen. 10 min in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Freitag, 30. Januar 2015

Erdnuss-Hafer-Pudding

Ich konnte dem Oatmeal cookie dough pudding von the sweet {tooth} life einfach nicht widerstehen. Plätzchenteig? Haferbrei? Pudding? Und das Alles auf einmal? Klang nach Himmel auf Erden. Gut, ich dachte wohl an Mürbeteigplätzchen, Mary eher an einen peanut cookie. Macht aber nichts, schmeckt echt lecker.

Als nächstes werde ich es mit Mandelmus und Mandelsplittern probieren und einen Teil des Ahornsirups durch Rosinen ersetzen. Klein geschnittene Äpfel würden auch gut passen. Ein gutes Grundrezept zum experimentieren.


Für 1-4 Personen

  • 30 g Maisstärke
  • 8 g Hafermehl (2 EL)
  • 11 g feine Haferflocken (2 EL)
  • 470 ml Kokosdrink (z.B. alpro Kokosnuss)
  • 3 EL Erdnussmus
  • 60 ml Ahornsirup
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Vanilleextrakt

Maisstärke, Hafemehl und -flocken in einem Topf mischen. Diesen auf mittlerer Hitze erwärmen und unter Rühren nach und nach den Kokosdrink hinzufügen. Wenn der gesamte Kokosdrink eingegossen ist, noch weitere 2-3 min unter stetem Rühren köcheln lassen, so dass der Pudding andickt ohne anzusetzen.

Von der Herdplatte nehmen und die anderen Zutaten zügig unterrühren. Mischung in eine hitzebeständige Schüssel umfüllen und mit Deckel oder Frischhaltefolie verschließen. Mindestens für 2h in den Kühlschrank stellen.

Samstag, 17. Januar 2015

Bananenbrot

Ich liebe Bananenbrot. Mein "normales" Rezept hat aber recht viel Fett und daher bin ich sehr froh auf dieses Rezept gestoßen zu sein.


Für eine Kastenform 24 cm oder kleiner

  • 100 g Vollkornweizenmehl (1 cup)
  • 45 g Hafermehl (3/4 cup)
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL ger. Muskat
  • 1/4 TL Salz
  • 240 ml Bananenpüree (1 cup)
  • 120 ml Ahornsirup (1/2 cup)
  • 120 ml Mandelmilch oder Sojamilch (1/2 cup)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Schokodrops (optional)

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze aufwärmen.

In zwei Schüsseln die trockenen und feuchten Zutaten separat mischen. Dann miteinander verrühren und, wenn gewünscht, Schokodrops unterziehen.

Teig in eine leicht gefettete oder eine Backform aus Silikon geben. 40-50 min backen bis ein Holzspieß trocken heraus kommt.

Sonntag, 4. Januar 2015

Comeback Dressing

Passend zum Augenbohnen-Hafer-Burger habe ich Susan Voisins Comeback Dressing gemacht. Auf dieser Seidentofu-Tomaten-Cashew-Basis werde ich sicher noch einige Dressings kreieren.

Die Sauce passt zu Burgern, Sandwiches und als Salatsauce.


  • 170 g Seidentofu
  • 150 g passierte Tomaten (1/2 cup)
  • 35 g Cashews (1/4 cup)
  • 1 Mini-Zwiebel oder 1/2 kl. Zwiebel, fein gehackt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL (helle) Rosinen
  • 1 EL Essig
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL vegane Worcestershire Sauce
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Cayennepfeffer

Alle Zutaten in einem Standmixer zu einem glatten Dressing mixen. Für mindestens eine Stunde kühl stellen. Vor dem Verwenden schütteln oder rühren.

Augenbohnen-Hafer-Burger

Ich hatte richtig Lust auf Burger. Und so lief mir das Wasser im Mund zusammen als dieses Rezept von Susan Voisin in meinem Postfach landete. Zusammen mit dem Comeback Dressing und Backofen-Süßkartoffelpommes (erster Versuch und daher noch nicht ganz optimal) war es ein richtig tolles Essen.



Für 4 Burger

  • 250 g gekochte Augenbohnen (1 3/4 cups)
  • 1 mittelgr. Zwiebel, fein gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, gepresst
  • 60 ml Barbecue-Sauce (1/4 cup)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL vegane Worcestershire Sauce
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/4 TL Zwiebelgranulat
  • 1 1/4 - 1 1/2 cups Haferflocken oder 1 cup Dinkelvollkornflocken

Alle Zutaten bis auf die Getreideflocken in der Küchenmaschine kurz anmixen, so dass die Bohnen aufbrechen. Es soll keine glatte Masse entstehen.

Flocken unterrühren. Der Teig soll feucht, jedoch nicht nass sein. 15 min kühl stellen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) oder 170°C Umluft vorheizen.

Aus 1/2 cup (120 ml) Masse jeweils einen Burger formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. 25-35 min backen. Nicht zu trocken werden lassen.

Nach dem Backen kurz ruhen lassen.

Mittwoch, 26. November 2014

Instant Mac'n'Cheese Mix

Oh man, da habe ich tatsächlich extra für die Challenge ein Probe-Essen vorgezogen und dann vergessen zu posten. *kopfklatsch* Naja.

Ich möchte dieses Jahr zu Weihnachten Kulinarisches verschenken. Da man in der Advents- und Weihnachtszeit aber mit Süßkram erschlagen wird und ich in meinem Freundeskreis ein paar nicht-kochende Singles habe, habe ich mich zu selbst gemachten Fixprodukten im Geschenkkorb entschlossen. Aber bevor man etwas verschenkt, muss man erst einmal probieren ob's schmeckt, klar.

Das folgende Rezept stammt aus dem wunderbaren Buch Vegan Food Gifts von Joni Marie Newman, das mittlerweile auch auf deutsch unter dem Titel Vegane Geschenke aus der Küche erschienen ist.


Für 20-30 Personen bzw. 10 x für 2-3 Personen

  • 3 cups (413 g) Cashewnüsse, gemahlen
  • 2 cups (240 g) Hefeflocken
  • 1/2 cup (64 g) Speisestärke oder Arrowrootpulver
  • 3 EL (45 g) Knoblauchpulver
  • 3 EL (45 g) Zwiebelpulver
  • 1 EL (18 g) Meersalz
  • 1 EL (8 g) Senfsaat, gemahlen
  • 2 TL Paprika
  • 1 TL Petersilie, getrocknet
  • 1 TL Frühlingszwiebel, getrocknet
  • 1/2 TL Gelbwurz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL Cayennepfeffer oder Chilipulver
  • 1/4 TL Kreuzkümmel, gemahlen

Alle Zutaten gründlich vermischen. Das ergibt 950 g. Für eine Mahlzeit 450 g Nudeln nach Packungsanweisung kochen. 235 ml Wasser oder Pflanzenmilch mit 1/2 cup (95 g) Mix aufkochen und mit den Nudeln vermischt servieren.

Freitag, 14. November 2014

Rauchige Ahorn-Bohnen

Meine Kochbuch-Challenge ist ja etwas eingeschlafen. Mit drei Kindern gibt es halt bestimmte Gerichte immer wieder und für Experimente bleibt nicht viel Zeit. Ich habe mir jetzt aber vorgenommen einmal wöchentlich aus einem Kochbuch zu kochen. :-)

Dieses Gericht habe ich bisher mit Augenbohnen und schwarzen Bohnen gekocht. Im Originalrezept sind es Navy beans. Bei den Augenbohnen kam der Saucengeschmack besser heraus als bei den schwarzen.

Da ich hier leider keine Melasse bekomme, musste das Gericht Smoky Molasses-Maple Baked Beans aus dem Buch Fresh from the vegan slow cooker von Robin Robertson etwas abgewandelt werden. Ich bin sicher, es steht dem Original in nichts nach.


Für 3-4 Personen

  • Olivenöl oder Wasser
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • ca. 970 g gekochte Bohnen (getrocknet 400 g)
  • 60 ml/79 g Ahornsirup (1/4 cup)
  • 60 ml/84 g Zuckerrübensirup (1/4 cup)
  • 4 EL/80 g Tomatenmark
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 TL Reisessig
  • 2 TL scharfer Senf
  • 1/4 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 60 ml Wasser (1/4 cup)
  • 1 TL Liquid smoke

Zwiebel in Olivenöl oder Wasser kurz andünsten. In den Slow cooker füllen.Abgetropfte Bohnen darauf geben.

Die Sirupe, das Tomatenmark, Chili, Senf, Essig und Pfeffer gut verrühren. Wasser dazugießen und gut mixen. Zu dem Gemüse geben, mischen und 6 h auf "low" garen.

Wenn die Mischung zu flüssig ist, auf "high" stellen und köcheln, bis die Konsistenz stimmt. Ist es zu kompakt noch etwas Wasser unterrühren.

Den Liquid smoke erst direkt vor dem Servieren unterrühren.

Schmeckt gut zu Baguette, Reis oder Kartoffelrösti.

Montag, 7. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 8: Exzentrisches Cincinatty Chili

Heute ist ein Tag für den Slow cooker. Ich komme gerne nach der Chorprobe in die Küche und setze mich an den gedeckten Tisch. Wenn mein Mann neben Kids bespaßen nicht auch noch groß kochen muss, hebt das die Stimmung am Esstisch enorm. ;-)

Das heutige "Wacky Cincinatty Chili" aus dem Buch "Vegan Slow Cooking for Two or just for You" von Kathy Hester habe ich also schon heute vormittag angesetzt. Ich habe es etwas entschärft, aber die Originalzutaten dazu geschrieben.

Das Gericht kann natürlich auch normal auf dem Herd zubereitet werden. Die Dauer richtet sich dann nach der Garzeit für die Linsen.


Für 2 Personen (1,5 l Slow cooker)

Morgens:
  • 3/4 cup Linsen, Sorte nach Geschmack (ca. 140 g)
  • 1 1/2 cups Wasser (355 ml)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1/2 cup veganes Hack (frisch oder aus 20 g Sojagranulat)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL gem. Kreuzkümmel
  • 1 1/4 TL Cayennepfeffer (scharf: 1 TL gem. Chili + 1/4 TL gem. Chipotle)
  • 1/8 TL gem. Zimt
  • 1 TL Kakao ohne Zucker
  • 1 Prise Piment
  • frisch gemahlener Pfeffer
Abends:
  • 1 1/2 cup gehackte Tomaten (270 g)
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz
Außerdem:
  • 2-3 cups gekochte Nudeln (270-400 g)

Alle Morgen-Zutaten in den Slow cooker geben. 7-9 h auf "low" garen lassen. Abend-Zutaten zufügen und 30 min weiter garen. Lorbeerblatt entfernen und Sauce zu den Nudeln servieren.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Arme Ritter

Heute morgen mochten meine Kids nur trocken Toast und Veggie-Chorizo. Mein Mann ging schon an den Schreibtisch. Also wollte ich mir, wenn ich schon alleine frühstücken musste, wenigstens etwas machen, dass sonst mangels Interesse der Familie nicht auf den Tisch kommt.



Für den Guss:
  • 250 ml Mandelmilch oder anderer Pflanzendrink
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Muskat
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zusätzlich:
  • 6 Scheiben Brot oder Toast
  • Öl zum Anbraten
  • Ahornsirup fürs Servieren

Alle Guss-Zutaten gut vermischen bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Toast diagonal halbieren.

Auf einem Backblech oder in einer Auflaufform das Brot gleichmäßig mit dem Mandel-Mix begießen. Etwas ziehen lassen.

Öl in der Pfanne erhitzen, erste Ladung hineingeben (nicht zu viele) und Herdplatte auf mittlere Hitze reduzieren. Wenn die Unterseite schön knusprig braun gebraten ist, Scheiben umdrehen, einen Schluck Öl dazu geben und Brot kurz darüber schieben.

Wenn beide Seiten knusprig sind, Brot auf einen Teller geben und mit Ahornsirup begießen.


Tipps:
  • Natürlich kann man auch anderen Sirup nehmen. Durch den Ahornsirup ähneln die Armen Ritter dem amerikanischen French toast.
  • Mit zu wenig Öl funktionieren die Armen Ritter leider nicht. Ertrinken müssen sie aber auch nicht im Fett.
  • Man sollte beim Anbraten geduldig sein. Bei zu hoher Hitze wird das Brot schnell schwarz, bei zu kurzem Braten bleibt es wabbelig.
  • Die Hefeflocken könnte man auch weglassen, aber sie runden den Geschmack ab. 
  • Die Armen Ritter gelingen mit jeder Art von Brot aus fein gemahlenem Mehl, egal ob Weißmehl, Vollkorn oder glutenfrei. Auch leicht altbackenes Brot bietet sich an, dann muss man die Scheiben bloß etwas länger ziehen lassen.

Dienstag, 29. April 2014

Vollkorn-Schoko-Cookies

Ich liebe, liebe, liebe, liebe Schokoladen-Cookies. Und seit ich dieses Rezept kenne, kommen sie regelmäßig auf den Kaffeetisch. Allerdings muss ich momentan auf die Kohlenhydrate achten. Daher habe ich mich mal an einer Version mit Vollkornmehl und Xucker gewagt. Natürlich schmecken die Cookies nicht so fein wie das Original, aber lecker sind sie trotzdem geworden.



Für ein Blech

  • 2 EL gem. Leinsamen
  • 3 EL Wasser
  • 100 g Margarine
  • 150 g Xucker / Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150 g Vollkornweizenmehl / Weißmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 100 Gramm vegane Schoko-Chips oder gehackte Schokolade
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Leinsamen mit dem Wasser mischen und einweichen lassen.

Margarine, Xucker und Vanille schaumig schlagen. Leinsamen unterrühren.

Mehl mit Backpulver, Natron, Salz und Schokolade mischen. Mehl-Mix zu der Margarine-Mischung geben und mit der Hand unterarbeiten.

Walnussgroße Kugeln formen und diese mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Wenn die Kugeln nach 8 min Backzeit noch nicht flach sind, mit einer Gabel herunterdrücken. Insgesamt ca. 12 min backen. Die Kekse sind dann immer noch weich!

Cookies einige Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, bevor sie einzeln auf ein Gitter gehoben werden. Das Fett wird beim Abkühlen fest und die Cookies haben den typisch soften Crunch.