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Montag, 1. September 2014

Stillkugeln nach Stadlmann

Beim dritten Kind geht die Schwangerschaft manchmal so weit unter, dass man selbst in den letzten Tagen vor der Geburt immer noch nicht im Baby-Mood ist. Während mein Mann die ganzen räumlichen Äußerlichkeiten herrichtet, wobei ich ihm dank Riesenbauch nicht wirklich helfen kann, habe ich noch "gar nichts" fürs Bauchbaby gemacht. Nicht einmal shoppen, denn wir haben ja alles was wir brauchen noch von den Großen.

Um mich aber dann doch mal auf die kommende Babyzeit vorzubereiten, habe ich nun endlich etwas Aktionismus walten lassen und verschiedene Stillkugeln fabriziert. Hier habe ich das wohl klassischste aller Rezepte von Hebamme Stadlmann veganisiert. Da ich nicht ganz wusste wie die Abwandlungen geschmacklich durchschlagen würden, habe ich erst einmal ein Viertel des Rezeptes gemacht. Lecker.


  • 250 g gemischtes Getreide 
  • (klassisch: Weizen, Gerste und Hafer)
  • 75 g gekochter Vollkornreis
  • 90 g Kokosfett, kalt gepresst
  • 75 g Grafschafter Karamell
  • 1/4 Tasse fein gehackte Nüsse (optional)
  • 1/4 Tasse Wasser

Das gemischte Getreide grob schroten (lassen). Trocken in einer Pfanne leicht anrösten bis es duftet.

Die restlichen Zutaten bis auf das Wasser mit dem noch warmen Getreide mischen. So viel Wasser hinzufügen bis sich die Masse gut formen lässt.

Kugeln mit 2 cm Durchmesser formen.


Tipps:
  • Anderen Sirup nach Geschmack verwenden.
  • Kugeln in Nüssen, Samen, Kakao oder Schokostreuseln wälzen.
  • Lassen sich gut einfrieren.

Mittwoch, 13. August 2014

Champignon-Baguette

Früher habe ich gerne schnell mal ein Tk-Baguette in den Ofen geschoben. Dabei dauert es selbst gemacht nicht einmal wesentlich länger.


Für 1-2 Personen

  • 100 g Räuchertofu 
  • 1 große Zwiebel
  • 200 g Champignons
  • 1-2 Knoblauchzehen (optional)
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Mehl
  • 250 ml ungesüßte Sojamilch 
  • Salz
  • Pfeffer 
  • Tk-Petersilie (optional)
  • 1 TL gekörnte Brühe
  • 10 g Hefeflocken
  • Baguette

Ofen auf 175°C vorheizen.

Tofu und Zwiebeln klein würfeln. Die Chamignonköpfe und -stile getrennt in Scheiben schneiden. Knoblauchzehen pressen

1 EL Öl erhitzen, Tofu scharf anbraten. Knoblauch und Pilze hinzufügen und zugedeckte im eigenen Saft schmoren.

In einer kleinen Pfanne das restliche Öl erhitzen. Zwiebel andünsten, mit Mehl bestäuben. Unter Rühren die Sojamilch angießen und leicht andicken lassen.

Pilze kräftig salzen und pfeffern. Wenn gewünscht Petersilie hinzufügen. Offen evtl. überschüssige Flüssigkeit auskochen lassen.

In die Mehlschwitze Brühe und Hefeflocken einrühren. Diese Mischung unter die Pilze rühren.

Baguette entweder längs halbieren oder in Scheiben schneiden. Pilzmischung darauf verteilen und ca. 10 min im Ofen überbacken.


Tipp:
  • Dieses Rezept kann wunderbar mit leicht altbackenem Brot zubereitet werden.
  • Ungebacken lassen die Baguettes sich auch gut einfrieren.

Dienstag, 1. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 4: Möhren-Nuss-Braten

Für heute hatte sich ein lieber Freund angekündigt. Er ist ein vegetarisch lebender Single aus der Oberpfalz, der nach eigener Aussage nicht besonders gut kochen kann.

Wer in unserer Region schon einmal den wahlweise mitleidigen oder belustigenden Blick der Bedienung gesehen hat, wenn er nach etwas Vegetarischem (Gott bewahre etwas Veganem) gefragt hat, der weiß, warum ich für diesen Freund gerne etwas jenseits der 08/15-Alltagsküche koche. Aber auch das muss nicht in massig Arbeit ausarten. ;-)

Das folgende Rezept stammt aus dem Buch "Vegetarisch" (ISBN 3-89836-179-9). Wir haben den Braten mit Ofenkartoffeln, brauner Sauce und einem Salat genossen.



Für 4 Personen

  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1-2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 450 g Möhren, gekocht und zerstampft
  • 200 g gemahlene Nüsse (z.B. Haselnüsse, Cashewkerne, Mandeln)
  • 115 g frische Brotkrumen aus Vollkornbrot
  • 1 EL Sesammus (Tahina)
  • 1 1/2 TL Kreuzkümmel oder Kümmel
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 75 ml Wasser oder Möhrenbrühe
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Backofen auf 180°C vorheizen.

Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Mit den anderen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Abschmecken.

Teig in eine gefettete Kastenform füllen, mit Álufolie bedecken und 60 min backen. Danach ohne Alufolie noch weitere 10 min backen.

Mindestens 10 min in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und in Scheiben schneiden.


Tipp:
Sowohl der Braten als auch der fertige Teig können tiefgekühlt werden. Vor dem (Auf-)Backen völlig auftauen lassen.

Montag, 21. April 2014

Der beste Schokokuchen aller Zeiten

So, hier nun der letzte Teil meiner Ostertrilogie. Ich hatte meiner Tochter versprochen, dass wir einen Osterhasen zusammen backen. Da dieser Kuchen einfach immer schmeckt, dachte ich, dass er sich auch in dieser Form gut machen würde.

Normalerweise backe ich ihn in einer 20-cm-Springform oder in doppelter Menge in einer großen Gugelhupfform. Dieses Mal habe ich jedoch eine 500-ml-Hasenform & eine 18-cm-Springform genommen.

Es lohnt sich definitiv den Guss selbst zuzubereiten und nicht auf Kakaoglasur oder Kuvertüre zurückzugreifen. Nicht nur schmeckt der Kuchen so besser, er lässt sich sogar problemlos einfrieren. :-)

Das Original findet man, wenn man "best vegan chocolate cake" sucht. Ich finde, die Autorin hat gutes Recht ihn so zu nennen!



Für den Kuchen:
  • 1 1/4 cups Mehl 405 oder 550 (160 g)
  • 1 cup Zucker (210 g)
  • 1/3 cup Kakaopulver ohne Zucker (30 g)
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 1 cup warmes Wasser (225-250 ml)
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 1/3 cup Öl (80 ml)
  • 1 TL Essig
Für den Guss:
  • 1/2 cup Zucker
  • 4 EL Margarine
  • 2 EL Sojadrink
  • 2 EL Kakaopulver ohne Zucker
  • 2 TL Vanille-Extrakt
Optional:
  • Zuckerstreusel
  • Krokant
  • Zuckerperlen, etc. zum Dekorieren

Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten des Kuchens vermischen. In einer anderen Schüssel alle nassen Zutaten verrühren. Backform ausfetten und ggf. mit Semmelbröseln bestreuen.

Die Flüssigmischung zügig unter das Mehl mischen. (Im Original mischt die Bäckerin zuerst die trockenen Zutaten in der Backform und rührt die nassen auch direkt hinein.)

30-40 min backen bis ein Holzspieß trocken aus dem Teig kommt. Ca. 2 h auf einem Rost komplett abkühlen lassen.

Für den Guss alle Zutaten bis auf die Vanille in eine kleine Pfanne geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und 2 min unter rühren simmern lassen.

Von der Platte nehmen und 5 min weiter rühren. Vanille unterrühren und zügig auf dem Kuchen verteilen, da der Guss schnell fest wird.

Wer mag, kann noch Streusel, Krokant oder sonstige Deko auf die Glasur streuen.
1 h abkühlen lassen.