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Sonntag, 10. Juli 2016

Dhal für viele Menschen

Heute ist Gemeindefest und wie jedes Jahr bin ich für die Verköstigung der Fleischverweigerer zuständig. :-) Aus praktischen Gründen gibt es als Beilage grundsätzlich Reis (es lebe der Erfinder des Reiskochers).

Dieses Jahr sollte mein Instant pot, ein elektrischer Schnellkochtopf, zum Einsatz kommen. Zum einen ist er schnell beladen und macht seine Arbeit ohne Aufmerksamkeit zu verlangen. Zum anderen kann man in ihm das Essen auch warm halten. Klasse, wenn man im Gottesdienst den Chor leitet. Natürlich kann das Dal auch in einem normalen Topf gekocht werden. Dies dauert ca. 40 min.

Inspiration habe ich mir hier geholt. Da man Spinat jedoch nicht warm halten sollte, die Tomaten bei der dreifachen Menge den Topf gesprengt hätten und ich meine Hülsenfrüchte-Reserven aufbrauchen wollte, musste ich das Rezept jedoch umändern.

*** Foto folgt ***

3 TL gem. Kreuzkümmel (15 ml)
3 TL gem. Koriander (15 ml)
3 TL Kurkuma (15 ml)
3/4 TL Cayennepfeffer (3,75 ml)
3 gr. Zwiebeln
9 Koblauchzehen
frischer Ingwer (ich hatte ein etwa 2 Daumen großes Stück)
6 EL Öl oder Wasser
600 ml Linsen, rot oder gelb
525 ml Chana dal (halbierte Kichererbsen)*
3300 ml Wasser
2 1/2 TL Salz

Gewürze vermischen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und klein würfeln.

Öl oder Wasser im Topf erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Ingwer und Knoblauch hinzufügen und etwa 1 min mitgaren.

Gewürze unterziehen und die restlichen Zutaten hineingeben. Gut verrühren und auf "manual" bzw. nach erreichen des vollen Drucks bei Herd-Schnellkochtöpfen 10 min garen.

10 min ohne weitere Hitze ruhen lassen, danach den restlichen Dampf entweichen lassen. Das Dhal sollte recht flüssig sein, ggf. noch heißes Wasser unterrühren.

Zu Reis oder veganem Naan servieren.

* Man kann das Chana dal auch durch gelbe oder rote Linsen ersetzen. Dann jedoch das Wasser auf 2250 ml reduzieren.

Freitag, 9. Oktober 2015

Indonesische Reisnudelsuppe

Ich liebe meinen Slow cooker. Ganz einfach kann man darin wunderbar aromatische Gerichte kochen. Natürlich kann man diese Suppe auch schnell kochen (einfach die Zutaten für die Brühe einige Minuten kochen, Tofu, Nudeln und Frühlingszwiebel dazu und gar kochen, fertig), aber sie schmeckt langsam gegart einfach viel besser.

Das Rezept stammt aus dem Buch Fresh from the vegan slow cooker und ist mittlerweile ein Standard in unserer Küche. Selbst unser Baby mag die würzigen Tofustücke.


Für 2-4 Personen

Für die Brühe:
  • 2 TL Öl oder etwas Wasser
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 TL gehackter Ingwer (oder mehr)
  • 2-3 TL Currypulver
  • 2 TL gem. Koriander
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL gem. Gelbwurz
  • 1/4 TL Cayennepfeffer
  • 1/4 TL frisch gem. schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Chilipaste (optional)
  • 940 ml Gemüsebrühe

Für die Suppe:
  • 170 g Reisnudeln, in mundgroße Stücke gebrochen
  • 225 g Tofu, in mundgroße Stücke gewürfelt
  • 3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 400 ml Kokosmilch

Als Einlage:
  • 1/2 Salatgurke, klein gewürfelt
  • 1 große Tomate gewürfelt oder 1 Becher Cherrytomaten geviertelt
  • 1 Bund Koriander gehackt (optional)


Zwiebel, Ingwer, Curry, Koriander, Paprika und Zucker 4 min in Öl bzw. Wasser andünsten, oder mit etwas Wasser 2 min abgedeckt in der Mikrowelle erhitzen.

Mit den anderen Brühezutaten in einen 3,5-l-Slow cooker füllen und 6h auf low garen.

Nudeln, Tofu und Frühlingszwiebeln hinzufügen und ca. 30 min weiter garen, bis die Nudeln gar sind.

Mit den Einlagen garniert servieren.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Einfache Pfannkuchen

Immer, wenn es bei Oma Eierpfannkuchen gab, liegen meine Kinder mir mit diesem Wunsch in den Ohren. Also gab es heute die simpelsten Pfannkuchen der Welt. Ja, es gibt bessere, aber diese können selbst in omnivoren Haushalten zusammen gemischt werden. :-)


Für 12 Pfannkuchen
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 1000 ml Wasser
  • 2 Prisen Salz
  • 2 TL Zucker
  • Öl oder Margarine zum Ausbacken (optional)
Alle Zutaten gut mit einem Schneebesen verrühren und abgedeckt 30 min ruhen lassen.

Mit Öl: Pfanne stark erhitzen, 1/2-1 TL Öl hineingeben und eine Suppenkelle Teig unter schwenkender Bewegung auf dem Pfannenboden verteilen. Wenn die Unterseite fertig gebraten ist Pfannkuchen wenden.

Ohne Öl: Eine (keramik)beschichtete Pfanne stark erhitzen, dann herunter schalten (je nach Herd auf 1/2 bis 2/3 der maximalen Hitze). Eine Suppenkelle Teig unter schwenkender Bewegung auf dem Pfannenboden verteilen. Wenn die Unterseite fertig gebraten ist Pfannkuchen wenden.Ohne Fett benötigt das Braten länger.

Pfannkuchen auf einem Teller stapeln. Das Kondenswasser hält/macht die Pfannkuchen weich.

Nach Geschmack herzhaft oder süß belegen.

Tipp:
Wer ausschließlich süße Pfannkuchen haben möchte, kann mehr Zucker nehmen.

Samstag, 24. Januar 2015

Geröstete Paprika-Tomaten-Suppe

Heute gibt es ein Rezept aus der Not geboren. Denn nach 9 Tagen Irrfahrt erhielt ich eine ziemlich ramponierte Biokiste, deren Inhalt zur Hälfte leider für die Biotonne war. :-(

Überlebt hatten vier Paprikaschoten, die jedoch schon geplatzt waren und daher schnell verzehrt werden mussten. Dazu noch ein paar angedötschte Tomaten und eine Knoblauchknolle, die nicht besonders gut aussah. Also: Alles aufs Blech und hoffen, dass es ein Genuss würde. Wurde es. :-)


  • 1 Knoblauchknolle
  • 2 große rote Paprikaschoten
  • 2 große gelbe Paprikaschoten
  • 7 mittelgroße Tomaten (so viele wie noch auf das Blech passen)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • Gemüsebrühe
  • Agavendicksaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • frischer Basilikum
  • Pinienkerne

Backofen auf 175°C Umluft oder 190°C Ober-/Unterhitze aufheizen.

Knoblauchknolle auf der Unterseite abschneiden, so dass eine gerade Fläche entsteht und der Strunk entfernt ist. Mit der Schnittfläche auf ein Backblech geben.

Paprikaschoten halbieren, säubern, entkernen und mit der Schnittfläche nach unten auf das Backblech legen.

Tomaten halbieren, den Strunk entfernen und mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech legen.

60 min backen. Etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel die enthäuteten Tomaten und Paprika sammeln. Knoblauch aus der Haut drücken und zum Gemüse geben.

Zwiebel klein würfeln. In einem Topf ohne Fettzugabe auf halber Hitze unter stätigem Rühren anrösten, bei Bedarf wenig Wasser hinzufügen. Wenn die Zwiebeln durscheinend geworden sind, Gemüse mit dem in der Schüssel ausgetretenen Saft zugeben und mit dem Kochlöffel etwas zerdrücken.

Mit etwas Agavendicksaft süßen, salzen und pfeffern. Alles Pürieren und in kleinen Portionen Wasser nachgießen bis die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Aufkochen lassen.

Mit frischem Basilikum und trocken angerösteten Pinienkernen bestreut servieren.

Sonntag, 4. Januar 2015

Augenbohnen-Hafer-Burger

Ich hatte richtig Lust auf Burger. Und so lief mir das Wasser im Mund zusammen als dieses Rezept von Susan Voisin in meinem Postfach landete. Zusammen mit dem Comeback Dressing und Backofen-Süßkartoffelpommes (erster Versuch und daher noch nicht ganz optimal) war es ein richtig tolles Essen.



Für 4 Burger

  • 250 g gekochte Augenbohnen (1 3/4 cups)
  • 1 mittelgr. Zwiebel, fein gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, gepresst
  • 60 ml Barbecue-Sauce (1/4 cup)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL vegane Worcestershire Sauce
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/4 TL Zwiebelgranulat
  • 1 1/4 - 1 1/2 cups Haferflocken oder 1 cup Dinkelvollkornflocken

Alle Zutaten bis auf die Getreideflocken in der Küchenmaschine kurz anmixen, so dass die Bohnen aufbrechen. Es soll keine glatte Masse entstehen.

Flocken unterrühren. Der Teig soll feucht, jedoch nicht nass sein. 15 min kühl stellen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) oder 170°C Umluft vorheizen.

Aus 1/2 cup (120 ml) Masse jeweils einen Burger formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. 25-35 min backen. Nicht zu trocken werden lassen.

Nach dem Backen kurz ruhen lassen.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Kichererbsen-Omelett

Ich liebe Susan Voisins Blog. Ihre No-added-oil-Rezepte passen super zu meiner angepeilten Ernährungsweise, die vom Physicians Commitee for Responsible Medicine empfohlen wird. Und just in ihrem letzten Beitrag hat sie ein Fix-Produkt gepostet, das ich gleich ausprobieren musste: Chickpea Omelet Mix.

Im Gegensatz zu den anderen vorgestellten Fixprodukten muss dieses im Kühlschrank aufbewahrt werden. Aber das tut der ganzen Sache keinen Abbruch, denn es ist schön, diesen Mix fürs Frühstück oder eine schnelle Mahlzeit griffbereit zu haben.


Für 6 Personen

Für das Fixprodukt:
  • 1 1/2 cups feiner Kochererbsenmehl (170 g)
  • 3 EL Hefeflocken (9 g)
  • 3 EL gem. Leinsamen (11 g)
  • 1 1/2 TL Backpulver (8 g)
  • 1 TL gem. Kreuzkümmel  (2 g)
  • 1 TL Salz (5 g)
  • 1/2 TL Kurkuma (1 g)
  • 1/4 TL Kala Namak (schwarzes Salz)
  • 1/4 TL frisch gemahlener Pfeffer

Für die Zubereitung:
  • ca. 480 ml Wasser
  • bis zu 3 cups (705 ml) schnell garendes Gemüse (z.B. Spinat, geröstete Paprika)

Fixprodukt: Alles mischen und in ein luftdichtes Gefäß füllen.

Zubereitung: Für eine Person 1/3 cup Mix (ca. 34 g) und 1/3 cup Wasser (80 ml) gut mischen, bis der Teig klümpchenfrei ist. Wenn gewünscht bis zu 1/2 cup (120 ml) fein gehacktes Gemüse einrühren.

Eine beschichtete Pfanne mit Deckel auf mittlerer Hitze erwärmen bis ein Wassertropfen zischend verdampft. Der Teig reicht für 2 Omeletts mit 10-12 cm Durchmesser. Nicht der Versuchung erliegen dickere Omeletts zu braten!

Teig gleichmäßig verteilen, Deckel auflegen. Wenn die Oberseite nicht mehr glänzt und die Unterseite leicht gebräunt ist, das Omelett wenden. Für gefüllte Omeletts nicht Wenden, sondern die vorbereitete Füllung auf eine Hälfte geben und das Omelett darüber zusammen klappen. Pfanne jeweils mit dem Deckel schließen und Omelett fertig garen.

Montag, 15. Dezember 2014

Instant-Kartoffelsuppe

Auch dieses Rezept stammt aus Vegan food gifts von Jon Marie Newman. Ich finde dieses Buch einfach großartig. Du solltest es Dir wirklich zulegen, wenn Du gerne Kulinarisches verschenkst. Es enthält Rezepte für Trockenmischungen, fertig Gebackenes, Eingekochtes, und, und, und. Es ist auch auf deutsch erschienen. :-) Hier nun das vierte und letzte Rezept. Ich habe zwar noch mehr Rezepte aus diesem Buch gemacht, aber ich will ja niemanden vom Kauf abhalten. ;-)

Dieses Mal gibt es ein Rezept für eine käsige Kartoffelsuppe. Super lecker und schnell gemixt. Das lohnt sich auch für den Eigenbedarf. Eine Portion entspricht etwa zwei Tellern Suppe.


Für 8-9 Personen

Für das Fixprodukt:
  • 171 g Kartoffelflocken oder Kartoffelpüree-Pulver ohne Zusätze
  • 80 g Hefeflocken
  • 48 g Gemüsebrühepulver
  • 4 g getr. Schnittlauch
  • 2 TL gem. Senfsamen
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL Zwiebelgranulat
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1/4 TL gem. schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL Paprikapulver
  • 1/4 TL Kurkuma
  
Für die Zubereitung:
  • 1 Person: 235 ml Wasser + 1 EL Margarine + 120 ml Pflanzendrink + 35 g Mix
  • 4 Personen: 705 ml Wasser + 56 g Margarine + 355 ml Pflanzendrink + 155 g Mix
  • 8 Personen: 1400 ml Wasser + 112 g Margarine + 705 ml Pflanzendrink + 1 Packung Mix

Fixprodukt: Alle Zutaten in einer großen Schüssel sorgfältig vermischen.

Zubereitung: Wasser und Margarine auf mittlerer Wärme erhitzen. Wenn die Margarine geschmolzen ist, Pflanzendrink einrühren und dann den Suppen-Mix bis alles gut aufgelöst und glatt ist. Vom Herd nehmen und servieren.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Drei-Bohnen-Suppe Southwestern Style

Heute auch noch einmal ein Rezept aus Vegan food gifts von Jon Marie Newman. Weihnachten ist bald und die Fresskröbe müssen fertig gemacht werden. Diese Bohnensuppe macht zwar dem Beschenkten etwas mehr Arbeit als die anderen selbst gemachten Fixprodukte, aber es lohnt sich.

Für 2-3 Personen

Für das Fixprodukt:
  • 93 g weiße Bohnen
  • 93 g schwarze Bohnen
  • 93 g Wachtelbohnen
  • 36 g Gemüsebrühepulver
  • 8 g getrocknete Tomate, gehackt
  • 4 g Knoblauchgranulat
  • 4 g Zwiebelgranulat
  • 1/2 TL getrocknete Petersilie
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1/4 TL rote Paprikaflocken
  • 1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/4 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt

Für die Zubereitung:
  •   2,5 Liter Wasser, mehr wenn benötigt

Fixprodukt: Gewürze mischen und in eine versiegelbare Tüte füllen. Bohnen in ein 500 ml fassendes Gefäß oder eine Cellophantüte (120 x 225 mm) schichten und die Gewürzmischungstüte hinzufügen.

Zubereitung: Bohnen mit kaltem Wasser spülen. Dann mit 1 Liter Wasser in einen großen Topf geben und mit starker Hitze aufkochen. Hitze reduzieren und 2 min ohne Deckel köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen, schließen und 1 h ziehen lassen. Bohnen abgießen und spülen. Zurück in den Topf geben. 1,5 Liter frisches Wasser und die Gewürzmischung zugeben und mit großer Hitze aufkochen lassen. Hitze reduzieren, so dass die Suppe leicht köchelt. Zugedeckt 75-90 min köcheln lassen bis die Bohnen gar sind, alle 20 min umrühren. Falls nötig etwas Wasser nachgeben. Vor dem Servieren das Lorbeerblatt entfernen.


Samstag, 29. November 2014

Der einfachste Milchreis der Welt

Ich liebe Milchreis, aber er mich nicht. Egal ob im Wasserbad oder in anderen Töpfen: Er brennt mir immer an. Und die super-zuckrige Tütenvariante, die meine Mama früher immer machte (so sie denn überhaupt vegan ist), will ich heute nicht mehr essen. Und so kam Milchreis für mich nur noch sehr selten auf den Tisch. Aber das wird sich jetzt ändern. Der Slow cooker hat mir die Lieblingssüßspeise meiner Kindheit gerettet.

Für 2-4 Personen
  • 200 g Milchreis
  • 1000 ml Mandeldrink
  • Zucker nach Geschmack (optional)
Zutaten in den Slow cooker füllen und 2 1/2-3 h auf 'high' garen. Stündlich umrühren.

Hält sich im Kühlschrank für locker eine Woche, wenn er es so lange überlebt. :-)

Mittwoch, 26. November 2014

Instant Mac'n'Cheese Mix

Oh man, da habe ich tatsächlich extra für die Challenge ein Probe-Essen vorgezogen und dann vergessen zu posten. *kopfklatsch* Naja.

Ich möchte dieses Jahr zu Weihnachten Kulinarisches verschenken. Da man in der Advents- und Weihnachtszeit aber mit Süßkram erschlagen wird und ich in meinem Freundeskreis ein paar nicht-kochende Singles habe, habe ich mich zu selbst gemachten Fixprodukten im Geschenkkorb entschlossen. Aber bevor man etwas verschenkt, muss man erst einmal probieren ob's schmeckt, klar.

Das folgende Rezept stammt aus dem wunderbaren Buch Vegan Food Gifts von Joni Marie Newman, das mittlerweile auch auf deutsch unter dem Titel Vegane Geschenke aus der Küche erschienen ist.


Für 20-30 Personen bzw. 10 x für 2-3 Personen

  • 3 cups (413 g) Cashewnüsse, gemahlen
  • 2 cups (240 g) Hefeflocken
  • 1/2 cup (64 g) Speisestärke oder Arrowrootpulver
  • 3 EL (45 g) Knoblauchpulver
  • 3 EL (45 g) Zwiebelpulver
  • 1 EL (18 g) Meersalz
  • 1 EL (8 g) Senfsaat, gemahlen
  • 2 TL Paprika
  • 1 TL Petersilie, getrocknet
  • 1 TL Frühlingszwiebel, getrocknet
  • 1/2 TL Gelbwurz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL Cayennepfeffer oder Chilipulver
  • 1/4 TL Kreuzkümmel, gemahlen

Alle Zutaten gründlich vermischen. Das ergibt 950 g. Für eine Mahlzeit 450 g Nudeln nach Packungsanweisung kochen. 235 ml Wasser oder Pflanzenmilch mit 1/2 cup (95 g) Mix aufkochen und mit den Nudeln vermischt servieren.

Sonntag, 16. November 2014

Seitan-Schmorbraten

Nachdem noch Knödelteig übrig war, schrie es heute nach einem Sonntagsbraten; dem ersten meines Kochlebens.

Ich wollte jedoch eine etwas klassischere Version als den Spicy Seitan und so stieß ich bei Robin Robertson auf einen veganen Schmorbraten. Da die Beilage ja bereits stand und ich Lust auf viel Gemüse hatte, wurden die Kartoffeln kurzerhand gegen Bohnen eingetauscht.

Die Form (mein Sohn nannte es liebevoll 'Krokodil') rührt vom Liegen des Seitans auf dem Gemüse. Das werde ich das nächste Mal drum herum drapieren. Auch werde ich mehr Gemüsebrühe nehmen, so dass alles bedeckt ist und den Braten kurz übergrillen. Die Konsistenz war nämlich etwas gummiartiger als beim Spicy Seitan. Das liegt vermutlich daran, dass dies ein reiner Gluten-Seitan ist. Geschmeckt hat es jedenfalls.


Für 3-4 Personen

Für das Gemüse:
  • 1 Zwiebel, grob gewürfelt
  • 450 g Möhren, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 450 g Tk-Brechbohnen, mit heißem Wasser übergossen
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1/2 TL getr. Thymian
  • 1/2 TL getr. Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 250 ml Gemüsebrühe

Für den Seitan:
  • 240 g Gluten
  • 1 TL Zwiebelgranulat
  • 1/2 TL Knoblauchgranulat
  • 1/2 TL getr. Thymian
  • 1/2 TL getr. Rosmarin
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 330 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Ketchup oder Tomatensauce

Zwiebeln, Möhren und Bohnen in den Slow cooker geben, mit den Gewürzen bestreuen und mit der Brühe übergießen. Gerät auf "high" schalten.

In einer Schüssel die trockenen Zutaten des Seitans mischen, in einer anderen die nassen Zutaten. Im Glutenmix einen Krater bilden, den Brühemix einfüllen und zügig zu einem Teigklumpen verarbeiten. Mehrere Minuten kräftig kneten.

Einen Laib formen und diesen ins Gemüsebett legen. Wenn die Brühe kocht, den Slow cooker auf "low" schalten. Je nach Gerät 5-7 h garen.

Zum Servieren Seitan aufschneiden und mit dem Gemüse servieren. Wer mag, kann die Garflüssigkeit aufkochen und mit Stärke oder Bratensaucenpulver andicken.

Freitag, 14. November 2014

Rauchige Ahorn-Bohnen

Meine Kochbuch-Challenge ist ja etwas eingeschlafen. Mit drei Kindern gibt es halt bestimmte Gerichte immer wieder und für Experimente bleibt nicht viel Zeit. Ich habe mir jetzt aber vorgenommen einmal wöchentlich aus einem Kochbuch zu kochen. :-)

Dieses Gericht habe ich bisher mit Augenbohnen und schwarzen Bohnen gekocht. Im Originalrezept sind es Navy beans. Bei den Augenbohnen kam der Saucengeschmack besser heraus als bei den schwarzen.

Da ich hier leider keine Melasse bekomme, musste das Gericht Smoky Molasses-Maple Baked Beans aus dem Buch Fresh from the vegan slow cooker von Robin Robertson etwas abgewandelt werden. Ich bin sicher, es steht dem Original in nichts nach.


Für 3-4 Personen

  • Olivenöl oder Wasser
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • ca. 970 g gekochte Bohnen (getrocknet 400 g)
  • 60 ml/79 g Ahornsirup (1/4 cup)
  • 60 ml/84 g Zuckerrübensirup (1/4 cup)
  • 4 EL/80 g Tomatenmark
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 TL Reisessig
  • 2 TL scharfer Senf
  • 1/4 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 60 ml Wasser (1/4 cup)
  • 1 TL Liquid smoke

Zwiebel in Olivenöl oder Wasser kurz andünsten. In den Slow cooker füllen.Abgetropfte Bohnen darauf geben.

Die Sirupe, das Tomatenmark, Chili, Senf, Essig und Pfeffer gut verrühren. Wasser dazugießen und gut mixen. Zu dem Gemüse geben, mischen und 6 h auf "low" garen.

Wenn die Mischung zu flüssig ist, auf "high" stellen und köcheln, bis die Konsistenz stimmt. Ist es zu kompakt noch etwas Wasser unterrühren.

Den Liquid smoke erst direkt vor dem Servieren unterrühren.

Schmeckt gut zu Baguette, Reis oder Kartoffelrösti.

Samstag, 1. November 2014

Spicy Seitan

Hätte mir früher jemand gesagt, dass man mit Glutenpulver super easy Seitan machen kann, dann hätte ich wohl nicht stundenlang in kaltem Wasser Weizenmehl ausgeknetet. *bibber* Zum Glück bin ich heute schlauer.

Dieser Seitan-Braten ist würzig und im Slow cooker ganz nebenbei gemacht. Natürlich geht es auch im Ofen oder auf dem Herd. Durch die lange Verweildauer wird er sehr geschmacksintensiv.

Das Rezept habe ich bei Arcadian mermaid gefunden und musste es ein wenig den vorhandenen Zutaten in meinem Gewürzschrank anpassen. Die Zutatenliste ist zwar lang, aber man kann bei den Gewürzen Sachen weglassen oder hinzufügen, ganz nach Geschmack und Inhalt des Küchenschranks. Für ganz schlichten Seitan dieser Art reichen Gluten, Hefeflocken, Kichererbsenmehl und Brühe. :-)


Für 2-3 Personen

Für die Brühe:
  • 2 cups Wasser (500 ml)
  • 1 1/2 cups Gemüsebrühe (375 ml)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 4 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Zuckerrübensirup
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL Tk-Petersilie
  • 1 TL gemahlene Chili
  • 1/2 TL Thymian

Für den Seitan:
  • 1 1/2 cups Gluten (180 g)
  • 1/2 cup Kichererbsenmehl (55 g)
  • 1/4 cup Hefeflocken (20 g)
  • 1 1/2 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/4 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 cup Gemüsebrühe (250 ml)
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1 EL vegane Worcestershire Sauce
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Liquid smoke

Zutaten für die Brühe in den Slow cooker füllen und auf "high" erhitzen.

Währenddessen in einer Schüssel die trockenen Zutaten des Seitans mischen. In einem Messbecher o.a. die nassen Zutaten verrühren.

Im Glutenmix einen Krater bilden und den Brühemix einfüllen. Zügig zu einem Teigklumpen vermischen und mehrere Minuten kräftig auf der Arbeitsplatte kneten.

In kleinere Stücke teilen oder einen Laib formen. In Käseleinen gewickelt wird der Seitan besonders kompakt, da er nicht so viel Brühe aufnehmen kann.

Seitan in die Brühe geben. Wenn er nicht bedeckt ist, noch etwas Wasser hinzügen.

4-5 h auf "low" garen lassen. Wenn er nicht fest genug ist noch 1-2 h weiter garen.

Ich habe den Braten nach dem Garen noch einige Minuten im Ofen übergrillt.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Tofu-Kokos-Curry aus dem Slow cooker

Seit 2 Wochen habe ich Lust auf Curry. Schön blöd, wenn einem die britischen Freunde mit ihren Postings zur National Curry Week den Mund wässrig machen. Jetzt endlich kann ich mich revanchieren. :-)

Der Slow cooker ist perfekt um geschmacksintensive Gerichte zu zaubern. So auch dieses Coconut Tofu Curry, von dem ich mich habe inspirieren lassen.


Für 3 Personen

  • 2 große Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 250 g Paprika
  • 2 TL Salz
  • 1-2 EL Garam masala
  • 4 TL Currypulver
  • 70 g Erdnussbutter
  • 400 ml Kokosmilch
  • 200 g Tomatenmark, einfach konzentriert
  • 400 g fester Tofu, gewürfelt
  • 1 gr. Dose Kichererbsen, abgetropft

Alle Zutaten bis auf Tofu und Kichererbsen mit einem Mixer zu einer Sauce pürieren. In den Slow cooker geben, Kichererbsen und Tofu einrühren. 4-5 h auf "low" garen. Dazu Basmatireis oder Naanbrot servieren.

Freitag, 3. Oktober 2014

Brokkoli-Blumenkohl-Auflauf

Heute gibt es endlich mal etwas Neues von mir. :-)



Für 3 Personen

  • 600 g Tk-Brokkoli
  • 600 g Tk-Blumenkohl
  • 200 g Räuchertofu
  • 3 EL vegane Margarine
  • 3 EL Mehl
  • 500 ml Mandelmilch o.a.
  • 3-4 TL gekörnte Brühe
  • Muskatnuss
  • 2 EL Semmelbrösel

Das Gemüse kurz heiß abspülen, in mundgerechte Stücke teilen und abtropfen lassen.
Räuchertofu würfeln und ohne Fettzugabe anrösten. Mit dem Gemüse in die Auflaufform geben und gut vermischen.

Margarine in einem Topf schmelzen lassen. Mehl mit einem Schneebesen in das heiße Fett rühren. Kurz köcheln lassen, ohne dass es Farbe annimmt. Topf vom Feuer nehmen und Mandelmilch gut unterrühren. Aufkochen, kräftig würzen und andicken lassen.

In der Auflaufform die Sauce mit dem Gemüse vermischen. Mit den Semmelbröseln bestreuen.
Bei 175°C Umluft 20-25 min backen.

Freitag, 8. August 2014

Kochbuch-Challenge Tag 14: Caprese veganaise

Heute hatte ich Lust auf Caprese. Dieses Gericht in den italienischen Nationalfarben habe ich schon oft vegan gemacht, allerdings mit stundenlangem Marinieren.

Da mir die Idee dieses Mal jedoch spontan kam, musste eine schnelle Variante her. Ich fand sie im Buch "Vegan for fit" von Attila Hildmann. Sie ist sehr lecker, auch wenn sie an die long version nicht ganz heran kommt.



Für 1 Person

  • 200 g Naturtofu
  • 1 1/2 EL Olivenöl
  • 2 Tomaten
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/2 TL Agavendicksaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Zitronenschale
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Aceto balsamico

Tofu in 5 mm dicke Scheiben schneiden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Tofu von beiden Seiten jeweils 3 min leicht anbraten.

In der Zwischenzeit Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Basilikum zupfen und waschen.

Nach Ende des Bratens den Tofu mit Oregano bestreuen und mit Agavendicksaft begießen. Salzen und pfeffern. Pfanne vom Herd nehmen und Tofu noch kurz ziehen lassen.

Auf einem Teller abwechselnd Tofu, Tomate und Basilikum schichten. Zitronenschale darüber reiben, Knoblauch pressen und darauf verteilen.

Den Balsamico und das restliche Olivenöl darüber träufeln.


Tipp:
Wer es optisch näher am Original haben möchte, kann aus den Tofuscheiben mit Hilfe eines Glases auch Kreise ausstechen.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Vollkorn-Germknödel

Heute ist einer jener Tage, an denen man in Kindheitserinnerungen schwelgt. Irgendwie kam ich so auf Germknödel, die meine Mama gerne aus dem Tiefkühler holte und die immer in Mohn und Butter schwammen. Die andere Seite meiner Germknödel-Liebe kommt durch meine polnische Oma. Diese kochte nicht-süße Germknödel als Beilage zu Braten. Wie liebte ich diese Dampfnudeln einfach mit Bratensauce oder als Brötchen-Ersatz mit Marmelade.

Allerhöchste Zeit für einen Eigenversuch. Wegen des Bauchbabys habe ich brav mit Vollkornmehl gekocht. Das Resultat kann sich sehen und schmecken lassen, auch wenn sie etwas "schwerer" als das Original sind.


Für 3-4 Personen als Hauptspeise

Für die Knödel:
  • 300 ml Sojamilch oder anderer Pflanzendrink
  • 500 g Vollkornmehl
  • 1 Würfel frische Hefe oder 2 Pk. Trockenhefe
  • Zucker: 1 EL für herzhafte, mehr für süße Knödel
  • 1 Prise Salz
  • 6 TL Pflaumenmus (optional)

Dazu z.B.:
  • Vanillesauce
  • Zucker & Mohn (zusammen gemahlen) + viel zerlassene Margarine
  • Bratensauce
  • Margarine & Marmelade

Sojamilch erwärmen. Trockene Zutaten in einer nicht zu kleinen Schüssel mischen. Sojamilch zugeben und mit feuchten Händen alle Zutaten zu einem schweren Hefeteig verarbeiten. Evtl. noch etwas Flüssigkeit hinzufügen. An einem warmen Ort 30 min zugedeckt gehen lassen.

Teig durchkneten und in sechs gleich große Stücke teilen. Knödel formen. Wer sie füllen möchte,  drückt den Teig etwas flach, gibt 1 TL Pflaumenmus in die Mitte und schließt den Knödel sorgfältig.

Knödel auf eine bemehlte Fläche oder Backpapier geben und mit einem Tuch bedeckt noch einmal 30 min gehen lassen.

Die Knödel nun 15 min im Dampfgarer garen. Wer ein solches Gerät nicht besitzt, nimmt einen großen (!) Topf mit Dämpfeinsatz. Man kann die Knödel auch in etwas Wasser bzw. Milch garen, dann wird die Unterseite aber leicht matschig.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 9: Sellerie-Creme-Suppe

Ich mag keine Regentage. Dazu bin ich zu sehr Sommerkind. Aber eine warme Suppe hilft dagegen eigentlich immer und deshalb gab es heute die "Sellerie-Cremesuppe mit Kartoffelpüree" aus dem Buch "Fit fürs Leben" von Marilyn Diamond. Den Theorieteil, der sich auf keinerlei Studien stützen kann, darf man zwar getrost überspringen, im Rezeptteil gibt es aber viele leckere, vegane Rezepte.


Für 4-6 Personen

  • 1 cup Zwiebel, fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Vollkornweizenmehl
  • 5 1/2 cupsGemüsebrühe
  • 1/3 cup Sojamilch
  • 4 cups Sellerie, gewürfelt (ca. 400 g) oder 300 g Sellerie und 100 g geh. Selleriegrün
  • 4 cups Kartoffeln, gewürfelt (ca. 280 g)
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • frisch gemahlener Pfeffer

In einem nicht zu kleinen Topf die Zwiebel im Öl andünsten. Mehl einrühren und 2 cups (480 ml) Brühe einrühren, so dass keine Klümpchen entstehen. Aufkochen lassen bis es leicht andickt.

Sojamilch und restliche Brühe dazugießen und aufkochen lassen. Kartoffel- und Selleriewürfel hinzufügen. Aufkochen und 10 min garen lassen. Durch die Sojamilch kann die Brühe etwas aufkochen, daher beim Topf bleiben.

Das Selleriegrün hinzufügen und alles weitere 5 min kochen lassen bis das Gemüse gar ist. Suppe etwas abkühlen lassen.

Gemüses ganz oder zur Hälfte in einen Mixer geben und pürieren. Das Püree wieder in die Suppe rühren, abschmecken und heiß servieren.

Dienstag, 1. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 4: Möhren-Nuss-Braten

Für heute hatte sich ein lieber Freund angekündigt. Er ist ein vegetarisch lebender Single aus der Oberpfalz, der nach eigener Aussage nicht besonders gut kochen kann.

Wer in unserer Region schon einmal den wahlweise mitleidigen oder belustigenden Blick der Bedienung gesehen hat, wenn er nach etwas Vegetarischem (Gott bewahre etwas Veganem) gefragt hat, der weiß, warum ich für diesen Freund gerne etwas jenseits der 08/15-Alltagsküche koche. Aber auch das muss nicht in massig Arbeit ausarten. ;-)

Das folgende Rezept stammt aus dem Buch "Vegetarisch" (ISBN 3-89836-179-9). Wir haben den Braten mit Ofenkartoffeln, brauner Sauce und einem Salat genossen.



Für 4 Personen

  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1-2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 450 g Möhren, gekocht und zerstampft
  • 200 g gemahlene Nüsse (z.B. Haselnüsse, Cashewkerne, Mandeln)
  • 115 g frische Brotkrumen aus Vollkornbrot
  • 1 EL Sesammus (Tahina)
  • 1 1/2 TL Kreuzkümmel oder Kümmel
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 75 ml Wasser oder Möhrenbrühe
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Backofen auf 180°C vorheizen.

Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Mit den anderen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Abschmecken.

Teig in eine gefettete Kastenform füllen, mit Álufolie bedecken und 60 min backen. Danach ohne Alufolie noch weitere 10 min backen.

Mindestens 10 min in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und in Scheiben schneiden.


Tipp:
Sowohl der Braten als auch der fertige Teig können tiefgekühlt werden. Vor dem (Auf-)Backen völlig auftauen lassen.

Samstag, 28. Juni 2014

Kochbuch-Challenge Tag 2: Green Smoothie mit Nektarine

Es ist einfach zu heiß zum Kochen. Was gibt es da besseres als eine Kaltschale oder einen Green Smoothie zum Mittagessen? Und da ich heute Arbeiten durfte, fiel meine Wahl auf Letzteres.

Ich bin noch recht neu in der Welt der Green Smoothies und sehr mutig bin ich in der Zusammenstellung auch nicht. Daher verlasse ich mich bisher auf die (überwiegend veganen) Rezepte aus "The Everything Green Smoothies Book" von Britt Brandon.

Da ich nur Salat als Grünzeugs und Nektarinen da hatte, wurde es ein nicht wirklich "peachy" Smoothie wie im Buch, aber Nektarinen sind ja mit Pfirsichen verwandt.


  • 1 cup (ca. 50 g) Römersalat
  • 3 Pfirsiche oder Nektarinen
  • 1 Banane
  • 1/2 cup (120 ml) Wasser

Salat und Obst klein schneiden und mit 1/4 cup Wasser pürieren. Bei laufendem Messer die zweite Hälfte des Wassers zufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Fertig