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Mittwoch, 15. Juni 2016

So schmeckt der Himmel: Alfredo-Sauce

Ich übertreibe nicht: Das ist eine der leckersten Saucen, die ich kenne. Und alles, was man braucht, sind ein paar Zutaten und ein hitzebeständiger Standmixer.

Zugegeben, Miso fällt nicht in die Kategorie "Standardausrüstung", aber allein schon für dieses Rezept lohnt sich die Anschaffung. Versprochen.

Wir essen diese Sauce über Nudeln und gedämpftem Gemüse. Fertig ist der Pasta-Himmel. Dem stimmten auch alle omnivoren Freunde zu, die wir bisher damit beglückten. 

Dieses Rezept ist von der wunderbaren Anja von Cooking with plants und wie zu vielen ihrer Rezepte, gibt es auch hier ein Video dazu:



Für 4 Personen (oder 2 sehr verfressene)

1 cup* Cashewnüsse
1/4 cup Pinienkerne (oder zusätzlich Cashews)
1/4 cup Hefeflocken (optional)
1 EL "weiße" Misopaste
1 EL Sesammus
1 TL Zwiebelgranulat
1 TL Salz
2 Knoblauchzehen
1/2 cup pflanzliche Milch
1 1/2 cups kochendes Wasser

Alle Zutaten in den Mixer geben und mixen, bis eine glatte Sauce entstanden ist. Am besten frisch essen, da sich die Konsistenz im Kühlschrank verändert.

* 1 cup entspricht 250 ml (ich werde bald Gramm-Angaben posten)

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Sour cream

Natürlich kann man heutzutage vegane Sour cream schon fertig erwerben. Mir persönlich schmeckt jedoch nur eine einzige Marke und die ist nicht gerade günstig. Aber zum Glück ist wirklich einfache Sour cream selbst herzustellen. Die meisten Rezepte sind of Tofubasis. Dieses hier nutzt Cashews als Basis und das macht die Sour cream sehr cremig. Das Rezept stammt aus dem Buch Fresh from the vegan slow cooker.

Die Sour cream eignet sich z.B. für das Streichen auf Sandwiches oder Torilla. Sie kann auch beim Kochen verwendet werden: Dafür die Sour cream mit etwas heißer Kochflüssigkeit glatt rühren und erst ganz zum Schluss unter das Gericht ziehen.

  • 1 cup Cashewnüsse (250 ml)
  • 1/2 cup Wasser (125 ml)
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 TL Apfelessig
  • 1/4 TL Salz

Laut Original-Rezept sollen die Nüsse 4 h in reichlich Wasser eingeweicht werden. Ich habe auch mit 30 min Einweichzeit gute Erfahrungen gemacht. Aber das kommt wohl auf die Kraft des Mixers an.

Cashews gut abtropfen lassen und mit den anderen Zutaten 2-3 min mixen bis die Konsistenz schön glatt ist. Wer es dünner möchte, kann einfach noch etwas mehr Wasser hinzufügen.


Donnerstag, 29. Oktober 2015

Hack italia aus dem Slow cooker

Diese "Bolognese" ist so kinderleicht und günstig, die passt in jedes Zeit- und Geldbudget. Ich kaufe Sojagranulat immer im Riesenpack. Trocken aufbewahrt hält es sich ewig und ist vielseitig einsetzbar in Saucen, als Füllung oder in Bratlingen.

Für 2-3 Personen

  • 1 mittelgroße Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen , klein gewürfelt
  • 2 TL Zucker
  • 800 g gehackte Tomaten (frisch oder aus der Dose)
  • 40 g Sojagranulat
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • 1/4 TL getrockneter Thymian
  • 1/4 TL gemahlener Rosmarin
  • frischer Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch ohne Fett in einer beschichteten Pfanne rösten. Bei Bedarf etwas Wasser angießen, damit nichts verbrennt. Mit Zucker bestreuen und kurz karamelisieren lassen.

Mit den Zutaten Tomaten bis Rosmarin in den Crockpot füllen. Auf "low" 7-9 h oder 4 h auf "high" garen.
Dann mit frisch gehacktem Basilikum, Salz und Pfeffer abschmecken und mit Nudeln servieren.

Tipps:
  • Ich mag Tomatensaucen lieber auf der süßen Seite. Reduziere den Zucker, wenn das bei dir anders ist.
  • Natürlich lässt sich diese Sauce auch auf dem Herd kochen. Nach dem Andünsten der Zwiebel einfach die o.g. Zutaten hinzufügen und 20 min leise  köcheln lassen. Die Aromen verbinden sich im Slow cooker aber besser.
  • Du kannst die Zwiebel auch in Öl andünsten, wenn du magst.

Samstag, 22. August 2015

Basilikum-"Ricotta"-Pesto

Ich liebe Pesto. Was gibt es einfacheres als Nudeln zu kochen und mit ein paar Teelöffeln fertiger Sauce zu vermischen? Das perfekt Essen, wenn man's eilig hat oder keine Lust auf kochen.

Leider vertrage ich seit meiner Gallenblasen-OP keine größeren Mengen Fett mehr. Und so habe ich zwei Jahre lang wider besseren Wissens das Basilico-Pesto von Alnatura gegessen und die unschönen Folgen ausgehalten.

Da ich mich jetzt aber konsequent ohne zugesetzte Fette und Öle ernähre, ist das keine Option mehr. Also musste ich mich auf die Suche nach einem öl-freien Pesto-Rezept begeben. Und dieses fand ich auf der Seite von Forks over knives, eine Dokumentation, die ich nur jedem wärmstens ans Herzen legen kann.

Leider kommt die tolle Farbe auf meinem Foto nicht zur Geltung. Egal, schmecken tut es richtig gut. :-)


Für ca. 250 ml

  • 40 g Pinienkerne
  • 170 g Seidentofu
  • 10 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 Topf Basilikum (30-40 g)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 20 g Hefeflocken
  • Salz (nach Geschmack)

Pinienkerne leicht in einer trockenen Pfanne rösten und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten in einen Mixer oder ein Mixgefäß füllen. Mit den Pinienkernen zusammen zu einer glatten Sauce vermixen und z.B. zu Pasta servieren.

Tipp:
Wer noch mehr Fett sparen möchte, kann die Sauce auch ohne Pinienkerne zubereiten.

Samstag, 10. Januar 2015

Chole - Kichererbsen in würziger Tomatensauce

Seit Jahresbeginn ernähre ich mich nach den Empfehlungen des Physicians Commitee for Responsible Medicine. PCRM bietet ein tolles Einstiegsprogramm für Menschen, die erfahren wollen, was eine vegane fettarme Ernährung für ihre Gesundheit tun kann: den 21-day Vegan Kickstart. Es gibt ein spanisches, ein chinesisches und zwei englisch-sprachige Programme.

Ich koche nicht so gern nach Plan, picke mir aber das eine oder andere Rezept heraus. Aus dem Kickstart India stammt das folgende Rezept. Ein Youtube-Video zur Zubereitung von Chole findet man hier. Da mir eine süße Komponente fehlte, habe ich noch etwas Trockenfrüchte hinzugefügt, die im Original nicht vorkommen.


Für 3-4 Personen

  • 400 g gek. Kichererbsen
  • 300 g geh. Zwiebeln
  • 4 gr. Knoblauchzehen
  • 480 g passierte Tomaten
  • 4 TL gem. Kurkuma (8 g)
  • 2 TL gem. Paprika (4 g)
  • 4 TL gem Koriander (10 g)
  • 4 TL gem. Zimt (10 g)
  • 4 TL Garam masala (10 g)
  • 2-4 EL Rosinen oder klein geschnittene Aprikosen (optional)
  • Wasser nch Bedarf
  • Salz nach Geschmack

Trockenfrüchte in Wasser einweichen. Alle Gewürze bis auf das Garam masala in einer Tasse vermischen.

Zwiebeln und Knoblauch in wenig Wasser auf mittlerer Hitze dämpfen. Tomaten und Gewürzmischung hinzufügen und unter rühren 5 min garen. Bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen.

Kichererbsen, Garam masala, abgetropfte Trockenfrüchte und Salz hinzufügen. Gut verrühren, ggf. etwas Wasser zugeben. Zugedeckt 20 min auf mittlerer Hitze kochen.

Passt zu Reis oder einem indischen Fladen- oder Linsenbrot.

Sonntag, 4. Januar 2015

Comeback Dressing

Passend zum Augenbohnen-Hafer-Burger habe ich Susan Voisins Comeback Dressing gemacht. Auf dieser Seidentofu-Tomaten-Cashew-Basis werde ich sicher noch einige Dressings kreieren.

Die Sauce passt zu Burgern, Sandwiches und als Salatsauce.


  • 170 g Seidentofu
  • 150 g passierte Tomaten (1/2 cup)
  • 35 g Cashews (1/4 cup)
  • 1 Mini-Zwiebel oder 1/2 kl. Zwiebel, fein gehackt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL (helle) Rosinen
  • 1 EL Essig
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL vegane Worcestershire Sauce
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Cayennepfeffer

Alle Zutaten in einem Standmixer zu einem glatten Dressing mixen. Für mindestens eine Stunde kühl stellen. Vor dem Verwenden schütteln oder rühren.

Mittwoch, 26. November 2014

Instant Mac'n'Cheese Mix

Oh man, da habe ich tatsächlich extra für die Challenge ein Probe-Essen vorgezogen und dann vergessen zu posten. *kopfklatsch* Naja.

Ich möchte dieses Jahr zu Weihnachten Kulinarisches verschenken. Da man in der Advents- und Weihnachtszeit aber mit Süßkram erschlagen wird und ich in meinem Freundeskreis ein paar nicht-kochende Singles habe, habe ich mich zu selbst gemachten Fixprodukten im Geschenkkorb entschlossen. Aber bevor man etwas verschenkt, muss man erst einmal probieren ob's schmeckt, klar.

Das folgende Rezept stammt aus dem wunderbaren Buch Vegan Food Gifts von Joni Marie Newman, das mittlerweile auch auf deutsch unter dem Titel Vegane Geschenke aus der Küche erschienen ist.


Für 20-30 Personen bzw. 10 x für 2-3 Personen

  • 3 cups (413 g) Cashewnüsse, gemahlen
  • 2 cups (240 g) Hefeflocken
  • 1/2 cup (64 g) Speisestärke oder Arrowrootpulver
  • 3 EL (45 g) Knoblauchpulver
  • 3 EL (45 g) Zwiebelpulver
  • 1 EL (18 g) Meersalz
  • 1 EL (8 g) Senfsaat, gemahlen
  • 2 TL Paprika
  • 1 TL Petersilie, getrocknet
  • 1 TL Frühlingszwiebel, getrocknet
  • 1/2 TL Gelbwurz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL Cayennepfeffer oder Chilipulver
  • 1/4 TL Kreuzkümmel, gemahlen

Alle Zutaten gründlich vermischen. Das ergibt 950 g. Für eine Mahlzeit 450 g Nudeln nach Packungsanweisung kochen. 235 ml Wasser oder Pflanzenmilch mit 1/2 cup (95 g) Mix aufkochen und mit den Nudeln vermischt servieren.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Tofu-Kokos-Curry aus dem Slow cooker

Seit 2 Wochen habe ich Lust auf Curry. Schön blöd, wenn einem die britischen Freunde mit ihren Postings zur National Curry Week den Mund wässrig machen. Jetzt endlich kann ich mich revanchieren. :-)

Der Slow cooker ist perfekt um geschmacksintensive Gerichte zu zaubern. So auch dieses Coconut Tofu Curry, von dem ich mich habe inspirieren lassen.


Für 3 Personen

  • 2 große Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 250 g Paprika
  • 2 TL Salz
  • 1-2 EL Garam masala
  • 4 TL Currypulver
  • 70 g Erdnussbutter
  • 400 ml Kokosmilch
  • 200 g Tomatenmark, einfach konzentriert
  • 400 g fester Tofu, gewürfelt
  • 1 gr. Dose Kichererbsen, abgetropft

Alle Zutaten bis auf Tofu und Kichererbsen mit einem Mixer zu einer Sauce pürieren. In den Slow cooker geben, Kichererbsen und Tofu einrühren. 4-5 h auf "low" garen. Dazu Basmatireis oder Naanbrot servieren.

Samstag, 26. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 13: Alfredo-Nudeln mit Veggie-Chicken

Heute endlich mal wieder ein Kochbuch-Rezept. Diese vegane Alfredo-Sauce stammt aus dem Buch "The everything vegan slow cooker cookbook" von Amy und Justin Snyder.

Da ich aber nicht nur Nudeln mit Sauce essen wollte, stöberte ich bei www.chefkoch.de und fand da ein Rezept für Alfredo Chicken. Also gab es zu der Pasta veganes "Hähnchen"und gedünstete Zucchini.

Die Sauce war aus dem Slow cooker etwas zu flüssig. Beim nächsten Mal nehme ich wohl weniger Brühe. Geschmeckt hat es trotzdem. :-)


Für 2-3 Personen

  • 1/2 cup Cashews (ca. 65 g)
  • 1/2 cup Wasser
  • 1/4 cup ungesüßte Sojamilch
  • 1 1/2 cups Gemüsebrühe
  • Saft von 1/4 Zitrone
  • 1/4 cup Hefeflocken (ca. 12 g)
  • 1/2 TL Senf
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer

Außerdem:
  • 400 g Pasta (z.B. Fettuccine), Vollkorn oder weiße
  • 300 g veganes Hähnchenfilet (z.B. von Vantastic foods)
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Cashews, Wasser und Sojamilch so lange in einem Standmixer mischen bis die Flüssigkeit glatt ist.

Im Topf: Mit den restlichen Zutaten mischen, kurz aufkochen. Dann bei niedriger Hitze leise köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Im Slow cooker (1,5 l): Zugedeckt 60 min auf "low" garen. Ggf. mit etwas Stärke binden.

Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten und abtropfen lassen,

"Hähnchen" in Streifen schneiden und in der Pfanne im Öl braun anbraten. Salzen und pfeffern. Unter die fertige Sauce mischen und auf der Pasta servieren.


Tipps:
  • Noch weniger "fuzz" wird es, wenn man die Sauce solo zu Nudeln serviert.
  • Anstelle des veganen "Hähnchens" kann man auch Sojaschnetzel nach Packungsanweisung nehmen.

Montag, 7. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 8: Exzentrisches Cincinatty Chili

Heute ist ein Tag für den Slow cooker. Ich komme gerne nach der Chorprobe in die Küche und setze mich an den gedeckten Tisch. Wenn mein Mann neben Kids bespaßen nicht auch noch groß kochen muss, hebt das die Stimmung am Esstisch enorm. ;-)

Das heutige "Wacky Cincinatty Chili" aus dem Buch "Vegan Slow Cooking for Two or just for You" von Kathy Hester habe ich also schon heute vormittag angesetzt. Ich habe es etwas entschärft, aber die Originalzutaten dazu geschrieben.

Das Gericht kann natürlich auch normal auf dem Herd zubereitet werden. Die Dauer richtet sich dann nach der Garzeit für die Linsen.


Für 2 Personen (1,5 l Slow cooker)

Morgens:
  • 3/4 cup Linsen, Sorte nach Geschmack (ca. 140 g)
  • 1 1/2 cups Wasser (355 ml)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1/2 cup veganes Hack (frisch oder aus 20 g Sojagranulat)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL gem. Kreuzkümmel
  • 1 1/4 TL Cayennepfeffer (scharf: 1 TL gem. Chili + 1/4 TL gem. Chipotle)
  • 1/8 TL gem. Zimt
  • 1 TL Kakao ohne Zucker
  • 1 Prise Piment
  • frisch gemahlener Pfeffer
Abends:
  • 1 1/2 cup gehackte Tomaten (270 g)
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz
Außerdem:
  • 2-3 cups gekochte Nudeln (270-400 g)

Alle Morgen-Zutaten in den Slow cooker geben. 7-9 h auf "low" garen lassen. Abend-Zutaten zufügen und 30 min weiter garen. Lorbeerblatt entfernen und Sauce zu den Nudeln servieren.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Zaziki

Da musste ich gerade doch tatsächlich im Duden nachschlagen wie diese Sauce im Deutschen richtig geschrieben wird. Irgendwie sieht es komisch aus, aber das trifft ja auch auf Worte wie Schifffahrt zu. ;)

Zu dieser Allroundsauce muss man eh nichts mehr schreiben. Sie passt zu vielen mediterranen und orientalischen Gerichten.



  • 1/2 Salatgurke
  • Salz
  • 200 g Seidentofu
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe oder mehr
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • frisch gem. Pfeffer
  • 1 EL Dill (frisch, TK oder getrocknet)

Salatgurke schälen und längs halbieren. Eine Hälfte ich dünne Scheiben hobeln/schneiden, die zweite Hälfte fein raspeln. Salzen und 10 min stehen lassen.

In der Zwischenzeit den Seidentofu mit dem Olivenöl glatt mixen. Knoblauch schälen.

Gurken gut ausdrücken und das Wasser abgießen. Mit dem Seidentofu mischen. Knoblauch dazu pressen und mit Pfeffer, Dill und ggf. Salz würzen.

Am besten mehrere Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Freitag, 18. April 2014

Majonaise, Mayonnaise, Majonäse - whatever ...

Ich wollte in diesem Blog eigentlich keine Rezepte für Einzelzutaten posten, weil ich es selbst immer schade finde, wenn ich für ein lecker anmutendes Rezept erst einmal die Grundzutaten herstellen muss. Aber morgen ist Karsamstag und an Ostern ist Majonaise in meiner Familie unabdingbar.

Meine Mama ist Polin und deshalb kommt bei uns traditionell ein Gemüse-Kartoffel-Salat mit viel Majo auf den Tisch. Und zwar mit der 80%-igen, nicht mit Salatcreme! Das geht natürlich auch vegan. Da ich aber noch keine fertige "vollfette" Majo gefunden habe (und ich die anderen echt bäh finde), mache ich sie selbst. Das geht auch ganz einfach.

Für eine Portion
  • 100 ml Sojadrink (Wichtig: Sie sollte viel Eiweiß enthalten, also keine Mischdrinks oder überzuckerte Sojadrinks benutzen!)
  • 3 EL veganer, klarer Essig
  • 400 ml Pflanzenöl
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  •  Salz
Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein. Sojadrink und Essig in einen Standmixer mit Deckelöffnung geben, kurz vermischen damit der Sojadrink leicht ausflockt.

Senf und einen Schluck Öl hinzufügen. Bei laufendem Mixer das restliche Öl in einem dünnen Strahl über das Loch im Deckel zugießen. Dabei muss man etwas geduldig sein. Zu schnell zugeschüttet könnte es Probleme mit der Emulsion geben.

Wenn die Majonaise gerinnt: Don't panic! Nimm ein hohes Gefäß, gebe einen Schluck Sojamilch hinein und einen Spritzer Essig. Vermixe es mit einem Stabmixer, indem Du diesen auf dem Boden abstützt. Gebe nun schluckweise die geronnene Mischung hinein und mixe diese nach und nach unter. Sicher geht das auch mit dem Standmixer. Aber wenn der erste Versuch schief gegangen ist, dann traue ich dem Ding erst mal nicht mehr über den Weg. ;-)

Die nun fertige Majonaise salzen und ggf. nachwürzen. Das Verrühren muss man jedoch von Hand machen.


Tipp:
  • Wer eine Salatcreme herstellen will, benutzt einfach 100 ml Öl.
  • Für eine weiße Majo farbneutrales Öl und einen nicht zu gräulichen Sojadrink benutzen.
  • Natürlich kann man der Majonaise auch andere Gewürze hinzufügen. Das sollte nach der Mixphase geschehen, weil die Emulsion sonst u.U. nicht funktioniert.

Donnerstag, 10. April 2014

Aioli-Almonnaise

Wir haben gegrillt. :-) Leider bin ich z.Zt. wegen Schwangerschaftübelkeit nicht so fit und habe deshalb nur fertige Burger und Würstchen auf den Grill geschmissen. Dazu gab's Baguette und Salat. Also nichts Spektakuläres. Da ich Knoblauchsauce liebe und es keine vegane zu kaufen gibt, habe ich endlich mal dieses Aioli-Rezept ausprobiert. Lecker! Meine ist so schön gelb, weil ich Rapsöl verwendet habe. Ist vielleicht nicht jedermanns Sache, mich stört es nicht.



Für einen Grillabend
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 EL Wasser
  • 1 cup Öl (ca. 240 ml)

Alle Zutaten bis auf das Öl im Standmixer oder mit dem Stabmixer gut vermixen. Dann ganz langsam (!!!) das Öl dazugießen während weiter gemixt wird.

Die Mixtur wirkt erst etwas seltsam, wenn man aber das ganze Öl verwendet, ist die Konsistenz am Schluss nicht mehr ganz flüssig. Im Kühlschrank festigt sie noch etwas nach. Es kann sich aber auch das Öl etwas absetzten. Einfach wieder unterrühren.