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Donnerstag, 20. August 2015

Pfirsich-Dressing

Mal ein kleines Lebenszeichen von mir. Drei Kinder halten einen ganz schön auf Trab. :-)

Auch wenn es sich jetzt anfühlt als ob die Salatsaison zur Neige geht, möchte ich ein super einfaches und sehr leckeres Dressing mit Euch teilen. Es sieht zwar giftgrün aus, gibt Salaten aber einen schönen scharf-süßen Twist.

Gefunden habe ich es bei Straight Up Food als ich eigentlich auf der Suche nach einem Nachbastel-Rezept für ein Mango-Dressing war, das ich im Urlaub im Supermarkt gefunden habe. Das muss ich wohl selber nachbauen, aber zumindest hat es mich zu einigen ausgefallenene (nahezu) fettfreien Dressings geführt. Genau das Richtige um nach dem Urlaub wieder auf Ernährungskurs zu kommen.


  • 110 g mittelreifer Pfirsich mit Schale
  • 80 ml Wasser
  • 30 ml Reisessig
  • 10 g Cashenüsse, ungesalzen
  • 1 kl. Frühlingszwiebel
  • Pfeffer (optional)
Alle Zutaten grob zerkleinert in einen Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Einfache Pfannkuchen

Immer, wenn es bei Oma Eierpfannkuchen gab, liegen meine Kinder mir mit diesem Wunsch in den Ohren. Also gab es heute die simpelsten Pfannkuchen der Welt. Ja, es gibt bessere, aber diese können selbst in omnivoren Haushalten zusammen gemischt werden. :-)


Für 12 Pfannkuchen
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 1000 ml Wasser
  • 2 Prisen Salz
  • 2 TL Zucker
  • Öl oder Margarine zum Ausbacken (optional)
Alle Zutaten gut mit einem Schneebesen verrühren und abgedeckt 30 min ruhen lassen.

Mit Öl: Pfanne stark erhitzen, 1/2-1 TL Öl hineingeben und eine Suppenkelle Teig unter schwenkender Bewegung auf dem Pfannenboden verteilen. Wenn die Unterseite fertig gebraten ist Pfannkuchen wenden.

Ohne Öl: Eine (keramik)beschichtete Pfanne stark erhitzen, dann herunter schalten (je nach Herd auf 1/2 bis 2/3 der maximalen Hitze). Eine Suppenkelle Teig unter schwenkender Bewegung auf dem Pfannenboden verteilen. Wenn die Unterseite fertig gebraten ist Pfannkuchen wenden.Ohne Fett benötigt das Braten länger.

Pfannkuchen auf einem Teller stapeln. Das Kondenswasser hält/macht die Pfannkuchen weich.

Nach Geschmack herzhaft oder süß belegen.

Tipp:
Wer ausschließlich süße Pfannkuchen haben möchte, kann mehr Zucker nehmen.

Freitag, 30. Januar 2015

Erdnuss-Hafer-Pudding

Ich konnte dem Oatmeal cookie dough pudding von the sweet {tooth} life einfach nicht widerstehen. Plätzchenteig? Haferbrei? Pudding? Und das Alles auf einmal? Klang nach Himmel auf Erden. Gut, ich dachte wohl an Mürbeteigplätzchen, Mary eher an einen peanut cookie. Macht aber nichts, schmeckt echt lecker.

Als nächstes werde ich es mit Mandelmus und Mandelsplittern probieren und einen Teil des Ahornsirups durch Rosinen ersetzen. Klein geschnittene Äpfel würden auch gut passen. Ein gutes Grundrezept zum experimentieren.


Für 1-4 Personen

  • 30 g Maisstärke
  • 8 g Hafermehl (2 EL)
  • 11 g feine Haferflocken (2 EL)
  • 470 ml Kokosdrink (z.B. alpro Kokosnuss)
  • 3 EL Erdnussmus
  • 60 ml Ahornsirup
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Vanilleextrakt

Maisstärke, Hafemehl und -flocken in einem Topf mischen. Diesen auf mittlerer Hitze erwärmen und unter Rühren nach und nach den Kokosdrink hinzufügen. Wenn der gesamte Kokosdrink eingegossen ist, noch weitere 2-3 min unter stetem Rühren köcheln lassen, so dass der Pudding andickt ohne anzusetzen.

Von der Herdplatte nehmen und die anderen Zutaten zügig unterrühren. Mischung in eine hitzebeständige Schüssel umfüllen und mit Deckel oder Frischhaltefolie verschließen. Mindestens für 2h in den Kühlschrank stellen.

Sonntag, 4. Januar 2015

Comeback Dressing

Passend zum Augenbohnen-Hafer-Burger habe ich Susan Voisins Comeback Dressing gemacht. Auf dieser Seidentofu-Tomaten-Cashew-Basis werde ich sicher noch einige Dressings kreieren.

Die Sauce passt zu Burgern, Sandwiches und als Salatsauce.


  • 170 g Seidentofu
  • 150 g passierte Tomaten (1/2 cup)
  • 35 g Cashews (1/4 cup)
  • 1 Mini-Zwiebel oder 1/2 kl. Zwiebel, fein gehackt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL (helle) Rosinen
  • 1 EL Essig
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL vegane Worcestershire Sauce
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Cayennepfeffer

Alle Zutaten in einem Standmixer zu einem glatten Dressing mixen. Für mindestens eine Stunde kühl stellen. Vor dem Verwenden schütteln oder rühren.

Samstag, 29. November 2014

Der einfachste Milchreis der Welt

Ich liebe Milchreis, aber er mich nicht. Egal ob im Wasserbad oder in anderen Töpfen: Er brennt mir immer an. Und die super-zuckrige Tütenvariante, die meine Mama früher immer machte (so sie denn überhaupt vegan ist), will ich heute nicht mehr essen. Und so kam Milchreis für mich nur noch sehr selten auf den Tisch. Aber das wird sich jetzt ändern. Der Slow cooker hat mir die Lieblingssüßspeise meiner Kindheit gerettet.

Für 2-4 Personen
  • 200 g Milchreis
  • 1000 ml Mandeldrink
  • Zucker nach Geschmack (optional)
Zutaten in den Slow cooker füllen und 2 1/2-3 h auf 'high' garen. Stündlich umrühren.

Hält sich im Kühlschrank für locker eine Woche, wenn er es so lange überlebt. :-)

Montag, 1. September 2014

Stillkugeln nach Stadlmann

Beim dritten Kind geht die Schwangerschaft manchmal so weit unter, dass man selbst in den letzten Tagen vor der Geburt immer noch nicht im Baby-Mood ist. Während mein Mann die ganzen räumlichen Äußerlichkeiten herrichtet, wobei ich ihm dank Riesenbauch nicht wirklich helfen kann, habe ich noch "gar nichts" fürs Bauchbaby gemacht. Nicht einmal shoppen, denn wir haben ja alles was wir brauchen noch von den Großen.

Um mich aber dann doch mal auf die kommende Babyzeit vorzubereiten, habe ich nun endlich etwas Aktionismus walten lassen und verschiedene Stillkugeln fabriziert. Hier habe ich das wohl klassischste aller Rezepte von Hebamme Stadlmann veganisiert. Da ich nicht ganz wusste wie die Abwandlungen geschmacklich durchschlagen würden, habe ich erst einmal ein Viertel des Rezeptes gemacht. Lecker.


  • 250 g gemischtes Getreide 
  • (klassisch: Weizen, Gerste und Hafer)
  • 75 g gekochter Vollkornreis
  • 90 g Kokosfett, kalt gepresst
  • 75 g Grafschafter Karamell
  • 1/4 Tasse fein gehackte Nüsse (optional)
  • 1/4 Tasse Wasser

Das gemischte Getreide grob schroten (lassen). Trocken in einer Pfanne leicht anrösten bis es duftet.

Die restlichen Zutaten bis auf das Wasser mit dem noch warmen Getreide mischen. So viel Wasser hinzufügen bis sich die Masse gut formen lässt.

Kugeln mit 2 cm Durchmesser formen.


Tipps:
  • Anderen Sirup nach Geschmack verwenden.
  • Kugeln in Nüssen, Samen, Kakao oder Schokostreuseln wälzen.
  • Lassen sich gut einfrieren.

Samstag, 23. August 2014

Basis-Waffeln

Ja, ja, schon wieder Waffeln. :-) Dieses Mal ganz simple mit Weißmehl, leicht gesüßt. Keine Ahnung, ob das die besten veganen Waffeln der Welt sind wie es beim Original-Rezept suggeriert wird. Aber sie haben den Praxistest bestanden und vor allem meinen Kindern geschmeckt. Was will man mehr? :-)


Für 3-4 Personen

  • 390 g Mehl (3 cups)
  • 20 g Backpulver (2 EL)
  • 20 g Zucker (2 EL)
  • 5 g Salz (1 TL)
  • 750 ml Hafermilch oder anderer Pflanzendrink
  • 80 ml Orangensaft (1/3 cup)
  • 80 ml Rapsöl (1/3 cup)
  • 5 g Vanille-Extrakt (1 TL)

Alle Zutaten zu einem relativ flüssigen Teig vermischen.

Waffeleisen vorheizen und nach Betriebsanweisung Waffeln backen. Mit meinem WaffelFlipp braucht eine Waffel 6'15 min. Ein Herzwaffeleisen braucht vermutlich kürzer. ;-)

Waffeln direkt servieren oder auf einem Gitter auskühlen lassen. Auf einander gestapelt werden sie matschig.

Freitag, 8. August 2014

Kochbuch-Challenge Tag 14: Caprese veganaise

Heute hatte ich Lust auf Caprese. Dieses Gericht in den italienischen Nationalfarben habe ich schon oft vegan gemacht, allerdings mit stundenlangem Marinieren.

Da mir die Idee dieses Mal jedoch spontan kam, musste eine schnelle Variante her. Ich fand sie im Buch "Vegan for fit" von Attila Hildmann. Sie ist sehr lecker, auch wenn sie an die long version nicht ganz heran kommt.



Für 1 Person

  • 200 g Naturtofu
  • 1 1/2 EL Olivenöl
  • 2 Tomaten
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/2 TL Agavendicksaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Zitronenschale
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Aceto balsamico

Tofu in 5 mm dicke Scheiben schneiden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Tofu von beiden Seiten jeweils 3 min leicht anbraten.

In der Zwischenzeit Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Basilikum zupfen und waschen.

Nach Ende des Bratens den Tofu mit Oregano bestreuen und mit Agavendicksaft begießen. Salzen und pfeffern. Pfanne vom Herd nehmen und Tofu noch kurz ziehen lassen.

Auf einem Teller abwechselnd Tofu, Tomate und Basilikum schichten. Zitronenschale darüber reiben, Knoblauch pressen und darauf verteilen.

Den Balsamico und das restliche Olivenöl darüber träufeln.


Tipp:
Wer es optisch näher am Original haben möchte, kann aus den Tofuscheiben mit Hilfe eines Glases auch Kreise ausstechen.

Freitag, 18. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 11: Zitronige Überraschung

Keine Lust auf eine 08/15-Limo an heißen Tagen? Wie wäre es dann mit einer grünen Zitronenüberraschung? Das Rezept stammt aus dem Buch "100 Säfte & Shakes" (ISBN:  978-1-4075-9704-1). Es klang so schräg, dass ich es einfach ausprobieren musste. Mir schmeckt diese saure, grüne Limonade.


Für 2 Personen

  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 EL frische Petersilie, gehackt
  • 450 ml Sprudelwasser
  • 3 TL Zucker oder Xucker

Alle Zutaten bis auf den Zucker kurz im Standmixer mischen. Dann auf höchster Stufe mixen und Zucker dabei einrieseln lassen.

Dienstag, 15. Juli 2014

Mediterraner Nudelsalat

Nein, heute kein Challenge-Rezept. In den letzten Tagen war so viel los, da mussten die Tiefkühltruhe und professionelle Köche ran. Heute sind wir zum Grillen eingeladen. Wir steuern einen Nudelsalat bei und wer möchte bei den Temperaturen schon einen in Majonaise ertränkten?


  • 400 g Farfalle
  • 200 g frische Champignons
  • Rapsöl (optional)
  • 250 g Cocktailtomaten
  • 8-10 in Öl eingelegte Tomaten (öl-frei: getrocknete Tomaten)
  • frischer Basilikum
  • frischer Rucola
  • 70 g Pinienkerne
  • Salz
  • Olivenöl (optional)
  • Balsamico

Nudeln nach Packungsanweisung kochen und kalt abspülen. Für die öl-freie Variante die getrockneten Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und einweichen lassen.

In der Zwischenzeit die Champignions in Scheiben schneiden und in wenig Rapsöl anbraten. Für die öl-freie Variante Champignions ohne Fett in die Pfanne geben und im eigenen Saft schmoren; wenn das Wasser verdampft ist, unter regelmäßigem Rühren leicht anrösten.

Cocktailtomaten vierteln. Die getrockneten Tomaten in kleine Würfel schneiden.

Basilikum und Rucola waschen und wenn gewünscht klein hacken.

Pinienkerne in einer trockenen Pfanne leicht anrösten.

Die vorbereiteten Zutaten in einer großen Schüssel mischen, salzen und mit Balsamico abschmecken. Wenn gewünscht Olivenöl untermischen.

Sonntag, 6. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 7: Janz naggische Waffeln

Tag 7 der Challenge und schon wiederholt sich das Kochbuch. Aber ich habe ein gute Entschuldigung dafür: Ich habe ein neues Waffeleisen! Und das musste unbedingt ausprobiert werden.

Ich habe immer gerne ein paar Waffeln im Tiefkühler. Im Toaster sind die ratzfatz aufgebacken und eignen sich super zu jeder Mahlzeit. Da ich vorher nicht weiß ob sie sich mit Guacamole, Ahornsirup oder Chili paaren werden, mache ich immer eine Ladung neutrale Waffeln. Und dieses Mal gab es die "Naked Vegan Waffles" aus  "The Global Vegan Waffle Cookbook" von Dave Wheitner.


Für 4-5 runde belgische Waffeln

  • 1 1/2 cups Vollkornweizenmehl (165 g)
  • 1 cup Weizenmehl Type 550 (125 g)
  • 2 TL Backpulver (10 g)
  • 1 TL Natron (5 g)
  • 1 TL Salz (8 g)
  • 2 1/4 cups Sojamilch oder anderer Drink (560 ml)
  • 1/4 cup neutrales Pflanzenöl (60 ml)
  • 3 EL brauner oder Vollrohzucker (30 g)
  • Fett für das Waffeleisen
Mehle, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen.

In einem zweiten Gefäß die restlichen Zutaten verrühren. Unter die Mehlmischung rühren.

Waffeleisen einfetten und aufheizen. Nach Geräte-Anleitung Waffeln ausbacken.

Samstag, 5. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 6: Sandwich mit Räuchertofu und Gemüse

Zugegeben. So ganz ohne "fuzz" ist dieses Sandwich nicht. Es braucht aber auch nicht länger als Nudeln mit Tomatensauce. Außerdem lacht es mich seit Tagen aus dem Buch "Tofu und Soja" von Cornelia Schinharl an. Dieses überwiegend vegetarisch/vegane Kochbuch macht nicht nur durch seine Bilder Lust aufs Nachkochen.


Für 2 Sandwiches

  • 1 zarte Stange Staudensellerie (ca. 20 g)
  • 1 junge Möhre (ca. 50 g)
  • Salz
  • 1/2 Bund Schnittlauch (ca. 10 g), frisch oder Tk
  • 50 g vegane Majonaise, gekauft oder selbst gemacht
  • 1/4 Zitrone, unbehandelt
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 100 g Räuchertofu
  • 4 Scheiben Sandwich- oder anderes Brot, z.B. mein einfaches Vollkornbrot

Gemüse waschen und ggf. schälen. In julienne-feine Streifen schneiden, Selleriegrün fein hacken. Salzen und mit der Hand gut durchkneten. 5-10 min ziehen lassen.

Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden bzw. auftauen lassen. Jeweils mit einem Küchenpapier überschüssiges Wasser aufsaugen.

Schnittlauch und Majonaise zum Gemüse geben und gut verrühren. Die heiß abgewaschene Zitrone trocknen und ihre Schale zur Mischung reiben.

Räuchertofu trocknen und in feine Scheiben schneiden. 2 Scheiben Brot damit belegen und mit der Gemüsemischung bestreichen. Mit den anderen Brotscheiben belegen und diese andrücken

Dienstag, 1. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 4: Möhren-Nuss-Braten

Für heute hatte sich ein lieber Freund angekündigt. Er ist ein vegetarisch lebender Single aus der Oberpfalz, der nach eigener Aussage nicht besonders gut kochen kann.

Wer in unserer Region schon einmal den wahlweise mitleidigen oder belustigenden Blick der Bedienung gesehen hat, wenn er nach etwas Vegetarischem (Gott bewahre etwas Veganem) gefragt hat, der weiß, warum ich für diesen Freund gerne etwas jenseits der 08/15-Alltagsküche koche. Aber auch das muss nicht in massig Arbeit ausarten. ;-)

Das folgende Rezept stammt aus dem Buch "Vegetarisch" (ISBN 3-89836-179-9). Wir haben den Braten mit Ofenkartoffeln, brauner Sauce und einem Salat genossen.



Für 4 Personen

  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1-2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 450 g Möhren, gekocht und zerstampft
  • 200 g gemahlene Nüsse (z.B. Haselnüsse, Cashewkerne, Mandeln)
  • 115 g frische Brotkrumen aus Vollkornbrot
  • 1 EL Sesammus (Tahina)
  • 1 1/2 TL Kreuzkümmel oder Kümmel
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 75 ml Wasser oder Möhrenbrühe
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Backofen auf 180°C vorheizen.

Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Mit den anderen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Abschmecken.

Teig in eine gefettete Kastenform füllen, mit Álufolie bedecken und 60 min backen. Danach ohne Alufolie noch weitere 10 min backen.

Mindestens 10 min in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und in Scheiben schneiden.


Tipp:
Sowohl der Braten als auch der fertige Teig können tiefgekühlt werden. Vor dem (Auf-)Backen völlig auftauen lassen.

Samstag, 28. Juni 2014

Kochbuch-Challenge Tag 2: Green Smoothie mit Nektarine

Es ist einfach zu heiß zum Kochen. Was gibt es da besseres als eine Kaltschale oder einen Green Smoothie zum Mittagessen? Und da ich heute Arbeiten durfte, fiel meine Wahl auf Letzteres.

Ich bin noch recht neu in der Welt der Green Smoothies und sehr mutig bin ich in der Zusammenstellung auch nicht. Daher verlasse ich mich bisher auf die (überwiegend veganen) Rezepte aus "The Everything Green Smoothies Book" von Britt Brandon.

Da ich nur Salat als Grünzeugs und Nektarinen da hatte, wurde es ein nicht wirklich "peachy" Smoothie wie im Buch, aber Nektarinen sind ja mit Pfirsichen verwandt.


  • 1 cup (ca. 50 g) Römersalat
  • 3 Pfirsiche oder Nektarinen
  • 1 Banane
  • 1/2 cup (120 ml) Wasser

Salat und Obst klein schneiden und mit 1/4 cup Wasser pürieren. Bei laufendem Messer die zweite Hälfte des Wassers zufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Fertig

Freitag, 27. Juni 2014

Kochbuch-Challenge Tag 1: Dinkelwaffeln

Zwischen meinen letzten zwei Posts lag ein ganzer Monat! Nicht sehr vorbildlich. Zwar lag da auch der Jahresulaub drin, aber trotzdem.

Und weil Challenges doch gerade so en vogue sind, dachte ich mir: Ich mache eine Kochbuch-Challenge. Ich liebe es, Kochbücher zu kaufen, sie zu durchstöbern, und dann? Landen sie meistens im Regal und ich koche doch wieder den gleichen Kram wie sonst.

In den nächsten ca. 10 Wochen (bis zur Geburt meines dritten Kindes) möchte ich das ändern: So oft wie möglich gibt es ein Rezept aus einem meiner zahllosen Kochbücher und gleich heute fange ich an. :-)

Ich liebe Waffeln und selbst mein neues, alle Waffeln fressendes Waffeleisen kann mir diese Laune nicht wirklich verderben. Zwar gibt es hier eher Waffel-Massaker, aber schmecken tun sie uns trotzdem.

Da ich z.Zt. Weißmehl meiden muss, gab es heute Dinkelwaffeln aus dem Buch "The Global Vegan Waffle Cookbook" von Dave Wheitner. Sie sind vollwertig und lecker. Für den, der es süßer mag, sind sie eine super Unterlage für Ahornsirup.

Das Buch enthält 53 vegane Waffelrezepte (davon 14 glutenfrei) und 29 Rezepte für Toppings. Von süß bis herzhaft ist für jeden etwas dabei. Lediglich die Angaben zur Waffelanzahl und die Backdauer kann man für Herz-Waffeleisen nicht übernehmen, da der Autor ein rundes, belgisches Waffeleisen benutzt.




Für ca. 8 Herzwaffeln
  • 2 1/4 cup (225 g) Dinkel-Vollkornmehl
  • 2 TL (10 g) Backpulver
  • 1/2 TL (4 g) Salz
  • 1 reife Banane
  • 2 cups (500 ml) Pflanzendrink
  • 1/4 cup (60 ml) Rapsöl
  • 2 EL (20 g) Rohrohrzucker
  • 2 EL (6 g) gemahlener Leinsamen
  • Fett fürs Waffeleisen
  • 1 TL (5 g) Vanilleextrakt
  • Fett fürs Waffeleisen (auch bei Antihaftbeschichtung!)

In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen.

In einer kleinen Schüssel die Banane mit einer Gabel zu einem Brei zerdrücken. Die restlichen Zutaten dazu rühren.

Flüssige und trockene Mischung in der großen Schüssel verrühren. 3 min ruhen lassen. Kurz rühren und noch weiter quellen lassen während das Waffeleisen aufheizt.

Da glutenfreie und durch Leinsamen gebundene Waffeln zusätzliches Fett benötigen, das Waffeleisen vor jeder Waffel gut einfetten.

Waffeleisen zu ca. 2/3 mit Teig füllen und Waffeln backen, bis sie sich gut vom Eisen lösen.



Dienstag, 20. Mai 2014

Quinoa-Kichererbsen-Salat

Die letzten zwei Wochen war unsere Familie ein reiner Patientenhaufen. Deshalb gab es fast nur Schnelles aus der Tiefkühltruhe oder der Dose. Jetzt wird aber wieder richtig gekocht! :-)

Heute gab es einen leckeren Quinoa-Salat. Zumindest denke ich, dass es Quinoa war. Die Beschriftung des Glases war nicht mehr auffindbar und der hinterste Platz im Schrank lässt auf eine lange Zeit seit dem Umfüllen schließen.

Da dieser Salat aber eigentlich mit allem Möglichen lecker schmeckt (also auch mit Hirse, Couscous, Bulgur, Amaranth) und ich mir zu 98% sicher war, durfte er heute in den Topf.

Leider ist er etwas farblos geraten, da die Bio-Kiste erst morgen kommt und daher weder Tomaten, noch Paprika vorhanden waren. Mein Kleiner wollte gerne Mais dazu. So gab es wenigstens einen kleinen Farbtupfer.



Für 2-3 Personen als Hauptspeise

  • 1 Kaffeetasse Quinoa (ca. 150 g)
  • 2 Kaffeetassen Wasser
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Rapsöl
  • 200 g gekochte Kichererbsen
  • 1 Bund Petersilie (frisch oder TK)
  • Paprikapulver
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Tomaten, Paprika und/oder Mais (optional)

Quinoa in einem Sieb unter heißem Wasser abspülen. Das entfernt einen Teil der Gerbstoffe. Dann mit dem Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Bei geringer Wärmezufuhr weiter köcheln lassen. Nach ca. 15 min ist er fertig, notfalls noch etwas ohne Wärmezufuhr nachquellen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln und den Knoblauch klein würfeln und im Rapsöl andünsten, nicht dunkel werden lassen.

Kichererbsen ggf. abgießen und abspülen. Petersilie fein hacken.

Kichererbsen, Zwiebel-Knoblauch-Mischung und Quinoa in einer Salatschüssel vermischen. Petersilie unterheben und kräftig mit dem Paprikapulver würzen. Nach Geschmack salzen.

Olivenöl und Zitronensaft vermischen und als Dressing über den Salat geben, verrühren.

Wenn gewünscht Tomaten oder Paprika würfeln und mit dem Mais unter den Salat geben. Kalt oder lauwarm servieren.


Tipps:
  • Quinoa enthält viel Eisen. Daher sollte man daran denken einen Vitamin-C-reichen Saft, Obst oder Gemüse (wie Paprika) dazu oder danach zu reichen. Dann kann der Körper das Eisen besser aufnehmen.
  • Quinoa, Hirse, Amaranth und Buchweizen sind für Kinder unter 2 Jahren wegen der Gerbstoffe nicht geeignet.


Sonntag, 27. April 2014

Beeren-Crumble

Crumbles sind die perfekten Nachtische. Die Streusel kann man gut vorbereiten und der Nachtisch blubbert im Ofen während man die Hauptspeise isst. Ich reiche diesen Beeren-Crumble gerne zu Sticky Toffee Pudding. Die herbe Säure des Crumbles und die Zuckersüße des Pudding harmonieren perfekt miteinander.




Für eine kleine Auflaufform

  • 300-400 g gem. TK-Beeren nach Geschmack, ungesüßt
  • 50 g Weißmehl oder Vollkornmehl
  • 50 g Zucker oder Xucker
  • 25 g Margarine

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Beeren in einer Schicht in die Auflaufform geben.

Mit den Fingern aus den restlichen Zutaten Streusel herstellen. Auf den Beeren verteilen. Crumble ca. 25 min backen.


Tipps:
  • Natürlich kann man die Streusel auch für alle anderen Obstsorten verwenden.
  • Wer den Crumble alleine serviert, sollte die Beeren entweder süßen oder Eis/vegane Schlagsahne dazu reichen.

**Warum ist das ein Diabetiker-Rezept?**

Samstag, 26. April 2014

Leek and Potato Soup

Ich liebe die britische Küche. Das klingt für Außenstehende immer etwas befremdlich. Die britische Alltagsüche war dank der Lebensmittelrationierung nach dem 2. Weltkrieg länger als z.B. in der BRD stark eingeschränkt. Das schlägt sich bis heute im Essverhalten der Briten nieder.

Wie jede europäische gutbürgerliche Küche strotzt auch die britische von Fleisch, Butter und Co. Dennoch haben sich gerade durch den Notstand viele vegetarische Gerichte erhalten, da im eigenen Garten Essen angebaut werden konnte.

Eines meiner Lieblingsgerichte ist die Lauch-Kartoffel-Suppe. Dieses auf den ersten Blick sehr schlichte Rezept strotzt vor Geschmack und Vitaminen. Mein Standardrezept habe ich von Jamie Oliver abgekupfert.



Für 3-4 Personen als Hauptspeise oder 6-8 Personen als Vorspeise

  • 2 mittelgr. Möhren
  • 2 Stangen Sellerie
  • 2 mittelgr. Zwiebeln
  • 400 g Lauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Pflanzenöl
  • 400 g Kartoffeln
  • 1800 ml Gemüsebrühe (selbst gemacht oder Instant) 
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Gemüse waschen und schälen. Möhren und Sellerie in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln grob hacken. Lauch vierteln und in 1 cm breite Stücke schneiden. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.

In einem Topf das Öl erhitzen und das vorbereitete Gemüse darin 10 min  zugedeckt anschwitzen. Regelmäßig rühren. Das austretende Zellwasser reicht fürs Garen aus. Dennoch sollte man die Temperatur natürlich anpassen, wenn das Gemüse zu sehr rösten sollte. Das Gemüse bleibt so schön knackig.

In der Zwischenzeit selbst gemachte Brühe erhitzen, bei Instantbrühe reicht es den Wasserkocher anzuschalten. Kartoffeln schälen und in 1 cm große Würfel schneiden.

Gemüsebrühe bzw. Instantbrühe und Wasser zum Gemüse gießen und die Kartoffeln zugeben. Gut verrühren und aufkochen. Auf reduzierter Hitze 10 min köcheln lassen.

Salzen und pfeffer, wenn gewünscht pürieren. Ich mag sie am liebsten stückig.


Tipps:
  • Diese Suppe schmeckt auch als Kaltschale im Sommer mit einem Spritzer Zitronensaft und etwas veganer Sour cream.
  • Ich benutze gerne eine vegane Brühe mit "Chicken flavour" für dieses Rezept.

Samstag, 19. April 2014

Polnischer Gemüse-Kartoffel-Salat

Heute ist Karsamstag. Höchste Zeit also das für mich wichtigste Gericht zuzubereiten. Seit Kindertagen gehört dieser Salat für mich zu Ostern. Polnische Würste und bayerisches Osterbrot: Darauf kann ich problemlos verzichten. Auf diesen Salat nicht!

Das besondere ist die Mischung aus Kartoffeln und Gemüse, beides auf Erbsengröße klein geschnitten. Das macht zwar Arbeit, lohnt sich aber.


Für eine große Schüssel
  • 1000 g Kartoffeln (am besten vom Vortag)
  • 200 g Knollensellerie
  • 1-2 Dose(n) Erbsen und Möhren extra fein (530 g Abtropfgewicht)
  • 150 g Lauch (grün & weiß)
  • 150 g Salzgurken*
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie, frisch gehackt oder TK
  • mind. 90 g (!) Öl**
  • mindestens 160 g vegane Majonaise**

Das gesamte Gemüse wird so klein wie die Erbsen geschnitten. Nur so verbinden sich die Aromen.

Knollensellerie würfeln und in Salzwasser oder über Dampf garen, danach abkühlen lassen. Erbsen und Möhren abgießen.

Kartoffeln, Möhren, Salzgurken und Lauch würfeln. Das Gemüse gut vermischen, salzen und pfeffern. Etwas überwürzen, weil das Öl und die Majonaise Geschmack schlucken. Petersilie nach Geschmack unterrühren. Mit Öl übergießen, bis sich ein glasiger Film über die Würfel gelegt hat. Etwa 10 min ziehen lassen. Man kann in der Zwischenzeit die Majonaise herstellen.

So viel Majonaise unter den Salat ziehen, dass die Zutaten gut aneinander kleben. Die Menge variiert dabei genauso wie die Menge des benutzen Öls. Mehr als oben angegeben ist immer möglich. ;-)

Den Salat am besten über Nacht durchziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal abschmecken.

*Man kann auch Essiggurken nehmen. Dann schmeckt der Salat etwas anders.

** Für eine leichtere, ölfreie Version Öl und Majonaise weglassen. 350 g Seidentofu mit 55 g Cashews, 3 EL frisch gepresstem Zitronensaft und 1 TL Senf glatt mixen und unter das Gemüse ziehen.

Freitag, 18. April 2014

Majonaise, Mayonnaise, Majonäse - whatever ...

Ich wollte in diesem Blog eigentlich keine Rezepte für Einzelzutaten posten, weil ich es selbst immer schade finde, wenn ich für ein lecker anmutendes Rezept erst einmal die Grundzutaten herstellen muss. Aber morgen ist Karsamstag und an Ostern ist Majonaise in meiner Familie unabdingbar.

Meine Mama ist Polin und deshalb kommt bei uns traditionell ein Gemüse-Kartoffel-Salat mit viel Majo auf den Tisch. Und zwar mit der 80%-igen, nicht mit Salatcreme! Das geht natürlich auch vegan. Da ich aber noch keine fertige "vollfette" Majo gefunden habe (und ich die anderen echt bäh finde), mache ich sie selbst. Das geht auch ganz einfach.

Für eine Portion
  • 100 ml Sojadrink (Wichtig: Sie sollte viel Eiweiß enthalten, also keine Mischdrinks oder überzuckerte Sojadrinks benutzen!)
  • 3 EL veganer, klarer Essig
  • 400 ml Pflanzenöl
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  •  Salz
Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein. Sojadrink und Essig in einen Standmixer mit Deckelöffnung geben, kurz vermischen damit der Sojadrink leicht ausflockt.

Senf und einen Schluck Öl hinzufügen. Bei laufendem Mixer das restliche Öl in einem dünnen Strahl über das Loch im Deckel zugießen. Dabei muss man etwas geduldig sein. Zu schnell zugeschüttet könnte es Probleme mit der Emulsion geben.

Wenn die Majonaise gerinnt: Don't panic! Nimm ein hohes Gefäß, gebe einen Schluck Sojamilch hinein und einen Spritzer Essig. Vermixe es mit einem Stabmixer, indem Du diesen auf dem Boden abstützt. Gebe nun schluckweise die geronnene Mischung hinein und mixe diese nach und nach unter. Sicher geht das auch mit dem Standmixer. Aber wenn der erste Versuch schief gegangen ist, dann traue ich dem Ding erst mal nicht mehr über den Weg. ;-)

Die nun fertige Majonaise salzen und ggf. nachwürzen. Das Verrühren muss man jedoch von Hand machen.


Tipp:
  • Wer eine Salatcreme herstellen will, benutzt einfach 100 ml Öl.
  • Für eine weiße Majo farbneutrales Öl und einen nicht zu gräulichen Sojadrink benutzen.
  • Natürlich kann man der Majonaise auch andere Gewürze hinzufügen. Das sollte nach der Mixphase geschehen, weil die Emulsion sonst u.U. nicht funktioniert.