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Freitag, 8. August 2014

Kochbuch-Challenge Tag 14: Caprese veganaise

Heute hatte ich Lust auf Caprese. Dieses Gericht in den italienischen Nationalfarben habe ich schon oft vegan gemacht, allerdings mit stundenlangem Marinieren.

Da mir die Idee dieses Mal jedoch spontan kam, musste eine schnelle Variante her. Ich fand sie im Buch "Vegan for fit" von Attila Hildmann. Sie ist sehr lecker, auch wenn sie an die long version nicht ganz heran kommt.



Für 1 Person

  • 200 g Naturtofu
  • 1 1/2 EL Olivenöl
  • 2 Tomaten
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/2 TL Agavendicksaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Zitronenschale
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Aceto balsamico

Tofu in 5 mm dicke Scheiben schneiden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Tofu von beiden Seiten jeweils 3 min leicht anbraten.

In der Zwischenzeit Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Basilikum zupfen und waschen.

Nach Ende des Bratens den Tofu mit Oregano bestreuen und mit Agavendicksaft begießen. Salzen und pfeffern. Pfanne vom Herd nehmen und Tofu noch kurz ziehen lassen.

Auf einem Teller abwechselnd Tofu, Tomate und Basilikum schichten. Zitronenschale darüber reiben, Knoblauch pressen und darauf verteilen.

Den Balsamico und das restliche Olivenöl darüber träufeln.


Tipp:
Wer es optisch näher am Original haben möchte, kann aus den Tofuscheiben mit Hilfe eines Glases auch Kreise ausstechen.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 5: Rahmspinat

Heute hatte ich so sehr Lust auf Rahmspinat. Natürlich kann man dafür auch einfach Spinat und Pflanzensahne zusammen rühren. Aber ich verzichte gerne auf ein paar Kaloriechen und mache es wie in "PfundsKur 2000 - Grundrezepte" von Ewald Braden und Christine Pittelkow, nur veganisiert. Wir hatten den Rahmspinat zu Salzkartoffeln und Sojasteaks.


  • 450 g TK-Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 25 g Mehl
  • 400 ml Pflanzendrink
  • Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 50 ml Pflanzensahne (oder 15 ml Öl mit 35 ml Pflanzendrink & 1 Tropfen Essig gemixt)

Spinat auftauen lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.

In einem Topf das Mehl ohne Fettzugabe 2 min leicht rösten, es soll nicht dunkel werden. Zwiebel und Knoblauch dazugeben und 1 min mitrösten. Topf vom Herd nehmen.

Den kalten Pflanzendrink zugießen und gut verrühren. Unter Rühren aufkochen, Gewürze zufügen und 5 min köcheln lassen.

Den Spinat in die Sauce geben und sämig köcheln lassen. Pflanzensahne einrühren und mit dem Pürierstab pürieren (kann man bei gehacktem Spinat weglassen).

Samstag, 24. Mai 2014

Spinat-Weizen

Ich liebe Spinat. Ich esse ihn wahnsinnig gerne. Aber heute habe ich wirklich hin und her überlegt, ob ich ihn mir machen soll (mein Ferritin ist ziemlich niedrig). Lange als DER Eisenlieferant neben Fleisch bekannt, weiß man heute ja nicht nur, dass die angeblich hohe Menge Eisen auf einen Kommafehler zurückzuführen ist. Nein, Spinat enthält auch noch Oxalsäure, die die Eisenaufnahme nochmal ordentlich reduziert. Aber ich hatte so Lust! Also musste es zumindest eine Mahlzeit sein, in der viel Vitamin C vorhanden ist. Irgendwie war manches entspannter als ich noch keine Ahnung von dem ganzen Zeug hatte. ;-)



Für 1 (hungrige) Person als Hauptspeise
 
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Öl
  • 1/2 cup Ebly (ca. 70 g)
  • 3/4 cup Salzwasser oder Brühe (ca. 180 ml)
  • Salz
  • 200 g Tk-Spinat
  • Pfeffer
  • 1-2 EL Zitronensaft

Zwiebel und Knoblauch klein würfeln. Im Öl anschwitzen. Ebly dazugeben und kurz mitrösten (nicht braun werden lassen). Wasser aufgießen, aufkochen und dann ca. 10 min köcheln lassen bis das Wasser aufgesogen ist.

In der Zwischenzeit den Spinat über Wasserdampf oder in der Mikrowelle auftauen. Gut ausdrücken. Kurz vor Ende der Ebly-Garzeit unterheben und erhitzen. Pfeffern und ggf. nachsalzen.

Zitronensaft erst auf dem Teller unter den Spinat-Weizen rühren.


Tipp:
  • Für weiteres Vitamin C ein Glas Orangensaft oder Paprika-Rohkost dazu reichen.
  • Calcium-reiche Lebensmittel sollte man nicht dazu kombinieren. Die Oxalsäure "frisst" auch diese.

Dienstag, 20. Mai 2014

Quinoa-Kichererbsen-Salat

Die letzten zwei Wochen war unsere Familie ein reiner Patientenhaufen. Deshalb gab es fast nur Schnelles aus der Tiefkühltruhe oder der Dose. Jetzt wird aber wieder richtig gekocht! :-)

Heute gab es einen leckeren Quinoa-Salat. Zumindest denke ich, dass es Quinoa war. Die Beschriftung des Glases war nicht mehr auffindbar und der hinterste Platz im Schrank lässt auf eine lange Zeit seit dem Umfüllen schließen.

Da dieser Salat aber eigentlich mit allem Möglichen lecker schmeckt (also auch mit Hirse, Couscous, Bulgur, Amaranth) und ich mir zu 98% sicher war, durfte er heute in den Topf.

Leider ist er etwas farblos geraten, da die Bio-Kiste erst morgen kommt und daher weder Tomaten, noch Paprika vorhanden waren. Mein Kleiner wollte gerne Mais dazu. So gab es wenigstens einen kleinen Farbtupfer.



Für 2-3 Personen als Hauptspeise

  • 1 Kaffeetasse Quinoa (ca. 150 g)
  • 2 Kaffeetassen Wasser
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Rapsöl
  • 200 g gekochte Kichererbsen
  • 1 Bund Petersilie (frisch oder TK)
  • Paprikapulver
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Tomaten, Paprika und/oder Mais (optional)

Quinoa in einem Sieb unter heißem Wasser abspülen. Das entfernt einen Teil der Gerbstoffe. Dann mit dem Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Bei geringer Wärmezufuhr weiter köcheln lassen. Nach ca. 15 min ist er fertig, notfalls noch etwas ohne Wärmezufuhr nachquellen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln und den Knoblauch klein würfeln und im Rapsöl andünsten, nicht dunkel werden lassen.

Kichererbsen ggf. abgießen und abspülen. Petersilie fein hacken.

Kichererbsen, Zwiebel-Knoblauch-Mischung und Quinoa in einer Salatschüssel vermischen. Petersilie unterheben und kräftig mit dem Paprikapulver würzen. Nach Geschmack salzen.

Olivenöl und Zitronensaft vermischen und als Dressing über den Salat geben, verrühren.

Wenn gewünscht Tomaten oder Paprika würfeln und mit dem Mais unter den Salat geben. Kalt oder lauwarm servieren.


Tipps:
  • Quinoa enthält viel Eisen. Daher sollte man daran denken einen Vitamin-C-reichen Saft, Obst oder Gemüse (wie Paprika) dazu oder danach zu reichen. Dann kann der Körper das Eisen besser aufnehmen.
  • Quinoa, Hirse, Amaranth und Buchweizen sind für Kinder unter 2 Jahren wegen der Gerbstoffe nicht geeignet.


Samstag, 19. April 2014

Polnischer Gemüse-Kartoffel-Salat

Heute ist Karsamstag. Höchste Zeit also das für mich wichtigste Gericht zuzubereiten. Seit Kindertagen gehört dieser Salat für mich zu Ostern. Polnische Würste und bayerisches Osterbrot: Darauf kann ich problemlos verzichten. Auf diesen Salat nicht!

Das besondere ist die Mischung aus Kartoffeln und Gemüse, beides auf Erbsengröße klein geschnitten. Das macht zwar Arbeit, lohnt sich aber.


Für eine große Schüssel
  • 1000 g Kartoffeln (am besten vom Vortag)
  • 200 g Knollensellerie
  • 1-2 Dose(n) Erbsen und Möhren extra fein (530 g Abtropfgewicht)
  • 150 g Lauch (grün & weiß)
  • 150 g Salzgurken*
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie, frisch gehackt oder TK
  • mind. 90 g (!) Öl**
  • mindestens 160 g vegane Majonaise**

Das gesamte Gemüse wird so klein wie die Erbsen geschnitten. Nur so verbinden sich die Aromen.

Knollensellerie würfeln und in Salzwasser oder über Dampf garen, danach abkühlen lassen. Erbsen und Möhren abgießen.

Kartoffeln, Möhren, Salzgurken und Lauch würfeln. Das Gemüse gut vermischen, salzen und pfeffern. Etwas überwürzen, weil das Öl und die Majonaise Geschmack schlucken. Petersilie nach Geschmack unterrühren. Mit Öl übergießen, bis sich ein glasiger Film über die Würfel gelegt hat. Etwa 10 min ziehen lassen. Man kann in der Zwischenzeit die Majonaise herstellen.

So viel Majonaise unter den Salat ziehen, dass die Zutaten gut aneinander kleben. Die Menge variiert dabei genauso wie die Menge des benutzen Öls. Mehr als oben angegeben ist immer möglich. ;-)

Den Salat am besten über Nacht durchziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal abschmecken.

*Man kann auch Essiggurken nehmen. Dann schmeckt der Salat etwas anders.

** Für eine leichtere, ölfreie Version Öl und Majonaise weglassen. 350 g Seidentofu mit 55 g Cashews, 3 EL frisch gepresstem Zitronensaft und 1 TL Senf glatt mixen und unter das Gemüse ziehen.

Dienstag, 15. April 2014

Kartoffelauflauf mit Kokosgratin

Trotz meiner Kochbuch-Leidenschaft suche ich gerne Rezepte auf den einschlägigen Internetportalen. Wenn ich bestimmte Zutaten kombinieren möchte, meine Fantasie aber nichts hergibt, bemühe ich die Chefkoch-Seite. So bin ich auch auf unser heutiges Abendessen gestoßen. Ich habe das Rezept nicht großartig verändert. Dazu gab es schnelle Instant-Falafeln aus der Friteuse und Salat.



Für 2-4 Personen
  • 2 EL Sesam
  • 1 TL Öl
  • 700 g Kartoffeln
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250 ml Kokosmilch
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 Prise Cayennepfeffer
Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Sesam in einer Pfanne trocken anrösten und beiseite stellen. Eine flache Auflaufform mit Öl einpinseln.

Lauch in halbe Ringe schneiden und in die Auflaufform geben. Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln/schneiden und auf den Lauch geben.

Ingwer und Knoblauch fein würfeln. Mit Kokosmilch, Brühe, Cayennepfeffer und der Hälfte des Sesams mischen. Kräftig abschmecken.Über das Gemüse geben und mit dem restlichen Sesam bestreuen.

Im Ofen je nach Kartoffeldicke 30-45 min backen.