Posts mit dem Label Dip werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dip werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 5. Juni 2016

Hüttenkäse

Endlich ein neues Rezept. :-)

Jeder deutsche Supermarkt hat mittlerweile vegane Brotaufstriche im Sortiment, manche bieten sogar veganen Käseersatz an. Aber beide sind i.d.R. sehr fettreich und letzterer meist hoch verarbeitet. Also kommen sie uns nur selten ins Haus.

Für selbst gemachte Brotaufstriche muss man aber nicht zwangsläufig stundenlang in der Küche stehen, wie dieser Cottage cheese beweist. Sind die Cashewkerne erst einmal eingeweicht, hat man in wenigen Minuten etwas aufs Brot.

Er schmeckt zwar nicht 100%-ig wie Hüttenkäse, ist aber genauso variabel würzbar wie das tierische Pendant. Wie wäre es mit einer Mischung aus Zwiebel, Knolbauch, Pfeffer und Schnittlauch? Oder ganz schlicht Currypulver? Oder etwas dekadenter mit Radieschen und Frühlingszwiebeln? Sogar in süßen Speisen kann er beeindrucken. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.


  • 3 EL ungesalzene Cashewkerne (30 g), mind. 2h in Wasser eingeweicht
  • 3 EL ungesüßte Mandelmilch (45 ml)
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 TL Hefeflocken
  • 1/4 TL Salz
  • 350 g Seidentofu 
Cashews, Mandelmilch, Apfelessig, Hefeflocken und Salz 1-2 min glatt mixen.

Seidentofu mit den Fingern oder einer Gabel in kleine Bröckchen zerteilen.

Seidentofu und Cashewcreme vorsichtig verrühren. Kräuter unterheben oder den Hüttenkäse damit bestreuen.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Sour cream

Natürlich kann man heutzutage vegane Sour cream schon fertig erwerben. Mir persönlich schmeckt jedoch nur eine einzige Marke und die ist nicht gerade günstig. Aber zum Glück ist wirklich einfache Sour cream selbst herzustellen. Die meisten Rezepte sind of Tofubasis. Dieses hier nutzt Cashews als Basis und das macht die Sour cream sehr cremig. Das Rezept stammt aus dem Buch Fresh from the vegan slow cooker.

Die Sour cream eignet sich z.B. für das Streichen auf Sandwiches oder Torilla. Sie kann auch beim Kochen verwendet werden: Dafür die Sour cream mit etwas heißer Kochflüssigkeit glatt rühren und erst ganz zum Schluss unter das Gericht ziehen.

  • 1 cup Cashewnüsse (250 ml)
  • 1/2 cup Wasser (125 ml)
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 TL Apfelessig
  • 1/4 TL Salz

Laut Original-Rezept sollen die Nüsse 4 h in reichlich Wasser eingeweicht werden. Ich habe auch mit 30 min Einweichzeit gute Erfahrungen gemacht. Aber das kommt wohl auf die Kraft des Mixers an.

Cashews gut abtropfen lassen und mit den anderen Zutaten 2-3 min mixen bis die Konsistenz schön glatt ist. Wer es dünner möchte, kann einfach noch etwas mehr Wasser hinzufügen.


Donnerstag, 26. Juni 2014

Zaziki

Da musste ich gerade doch tatsächlich im Duden nachschlagen wie diese Sauce im Deutschen richtig geschrieben wird. Irgendwie sieht es komisch aus, aber das trifft ja auch auf Worte wie Schifffahrt zu. ;)

Zu dieser Allroundsauce muss man eh nichts mehr schreiben. Sie passt zu vielen mediterranen und orientalischen Gerichten.



  • 1/2 Salatgurke
  • Salz
  • 200 g Seidentofu
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe oder mehr
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • frisch gem. Pfeffer
  • 1 EL Dill (frisch, TK oder getrocknet)

Salatgurke schälen und längs halbieren. Eine Hälfte ich dünne Scheiben hobeln/schneiden, die zweite Hälfte fein raspeln. Salzen und 10 min stehen lassen.

In der Zwischenzeit den Seidentofu mit dem Olivenöl glatt mixen. Knoblauch schälen.

Gurken gut ausdrücken und das Wasser abgießen. Mit dem Seidentofu mischen. Knoblauch dazu pressen und mit Pfeffer, Dill und ggf. Salz würzen.

Am besten mehrere Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Donnerstag, 10. April 2014

Aioli-Almonnaise

Wir haben gegrillt. :-) Leider bin ich z.Zt. wegen Schwangerschaftübelkeit nicht so fit und habe deshalb nur fertige Burger und Würstchen auf den Grill geschmissen. Dazu gab's Baguette und Salat. Also nichts Spektakuläres. Da ich Knoblauchsauce liebe und es keine vegane zu kaufen gibt, habe ich endlich mal dieses Aioli-Rezept ausprobiert. Lecker! Meine ist so schön gelb, weil ich Rapsöl verwendet habe. Ist vielleicht nicht jedermanns Sache, mich stört es nicht.



Für einen Grillabend
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 EL Wasser
  • 1 cup Öl (ca. 240 ml)

Alle Zutaten bis auf das Öl im Standmixer oder mit dem Stabmixer gut vermixen. Dann ganz langsam (!!!) das Öl dazugießen während weiter gemixt wird.

Die Mixtur wirkt erst etwas seltsam, wenn man aber das ganze Öl verwendet, ist die Konsistenz am Schluss nicht mehr ganz flüssig. Im Kühlschrank festigt sie noch etwas nach. Es kann sich aber auch das Öl etwas absetzten. Einfach wieder unterrühren.