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Sonntag, 15. Juli 2018

Süße Challah (Goldener Hefezopf)


Long time, no see. Ich weiß. Die letzten eineinhalb Jahre waren gefüllt mit so viel Arbeit, dass einfach keine Zeit für diesen Blog blieb. Ich weiß auch nicht, ob ich ab jetzt regelmäßig posten werde. Aber über die letzten Wochen habe ich mein veganes Challah-Rezept optimiert und möchte es Euch nicht vorenthalten.

Challah ist ein Hefezopf, der traditionell am Schabbat und an anderen jüdischen Feiertagen gegessen wird. Lange habe ich nur fade aussehende vegane Challot gebacken. Aber jetzt nicht mehr. Die Lösung war so simpel, dass ich mich selbst ärgere, dass ich nicht schon früher darauf gekommen bin.

Das Original erhält seine knusprige Bräune durch das Bestreichen mit Ei und seine Farbe ebenfalls durch Eier im Teig. Wie bekommt man das vegan hin? Eigentlich ganz einfach. Als Eiersatz verwendet man goldenen Leinsamen und für den Teig benutzt man Rapsöl, das Teigen einen schönen gelblichen Ton verleiht. Eine gebräunte Kruste erhält die vegane Challah durch das Bestreichen mit einer Mischung aus Ahornsirup und Pflanzenmilch.

Für 1 große Challah oder zwei kleine Challot

Für den Eiersatz:

  • 1 EL goldener Leinsamen (entspricht ca. 2 EL gemahlenem)
  • 6 EL Wasser

Für den Hefeteig:
  • 500 g Mehl
  • 1 Pk. Trockenhefe
  • 70 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 70 ml Rapsöl
  • 200 ml warmes Wasser
Zum Bestreichen:
  • 2 TL Mandelmilch
  • 1 TL Ahornsirup

Am besten den Leinsamen direkt vorm Backen frisch mahlen. Mit dem Wasser klümpchenfrei verrühren und 5 min zur Seite stellen. Normaler Leinsamen geht auch, sieht optisch jedoch nicht so gut aus.

In der Zwischenzeit alle trockenen Zutaten miteinander verrühren. In der Mitte eine Kuhle bilden und diese mit Öl, Leinsamenmix und warmem Wasser füllen.

Mit einem Holzlöfel verrühren, bis sich ein Klumpen bildet. Auf einer bemehlten Unterlage 5-10 min fest kneten. Wenn der Teig zu sehr klebt, leicht mit Mehl bestäuben.

Teig in eine geölte Schüssel geben (sonst klebt er später fest) und diese mit einem Deckel oder Frischhaltefolie verschließen. An einem warmen Ort 90-120 min gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Den Teig ggf. halbieren und zu einem oder zwei Zöpfen flechten. Klassisch flechtet man mit vier Strängen.

Den oder die Zöpfe auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech legen und 30 min zugedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 170°C Umluft bzw. 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ahornsirup mit Mandelmilch vermischen.

Nach dem Gehen das Gebäck mit der Milchmischung bestreichen und im heißen Ofen 25-30 min goldbraun backen.

Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Sonntag, 12. Juni 2016

Süße Brötchen

Heute hatte ich unbändige Lust auf Rosinenbrötchen. Die sind aber nicht in vegan zu bekommen, also musste ich mich selbst in die Küche stellen. Dafür duftete dann aber auch die ganze Wohnung nach frischem Hefegebäck. Das war es absolut wert. 

Für 24 Stück
  • 300 g Rosinen
  • 375 ml Mandelmilch, lauwarm
  • 190 g zerlassene Margarine, abgekühlt
  • 750 g Weizenmehl Type 550
  • 3/4 TL Salz
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 1/2 Pk. Trockenhefe
  • Margarine zum Bestreichen

Vorbereitung: Rosinen für 1 min in kochendem Wasser einweichen. In einem Sieb abgießen.

Variante 1: Die restlichen Zutaten in einen Brotbackautomaten füllen. Rosinen beim Signalton zufügen.

Variante 2: Die restlichen Zutaten zu einem Hefeteig verkneten, Rosinen darunter arbeiten und an einem warmen Ort um das Doppelte aufgehen lassen.

Verarbeitung: Backofen auf 50°C Umluft vorheizen. Teig leicht bemehlen und mit der Hand kräftig kneten. Eine Rolle formen und in 24 Stücke teilen, diese zu Brötchen formen.

Auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche mit großem Abstand setzen. Bleche in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach 10 min die Temperatur auf 180°C erhöhen und Brötchen goldbraun backen.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Mandel-Biscotti

Diese schlichten Cantuccini habe ich auf fatfreevegan.com gefunden. Sie sind schnell und einfach zusammen geknetet und werden doppelt gebacken, so dass sie perferkt ins liebste Getränk getunkt werden können. Ich backe sie gerne für weit entfernt wohnende Menschen, denen ich etwas Gutes tun möchte. Sie überleben nämlich selbst die Weihnachtspost.

Für 24 Biscotti

  • 1 1/2 EL Ei-Ersatzpulver (Ersatz für 4-5 Eier)
  • 6 EL Wasser
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Zimt
  • 3/4 TL Natron
  • 240 g Weizenmehl
  • 170 g Zucker
  • 65 g ungeschälte Mandeln

Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.

Ei-Ersatz mit Wasser in einem Schraubglas oder Mixer gut schütteln/aufschlagen. Mit den anderen Zutaten gut verkneten. Wenn der Teig zu trocken ist, esslöffelweise Wasser hinzufügen, so dass ein fester, klebriger Teig entsteht.

Teig in zwei Stücke teilen und jedes in einen Block formen, der 7,5 cm breit und 2,5 cm hoch ist. Beide Stücke mit Abstand auf das Backpapier legen und 30 min backen.

10 min auskühlen lassen, dann jeden Block mit einem scharfem Messer schräg in 12 Stücke schneiden. Auf einer Schnittseite zurück aufs Backpapier legen und 10 min backen.

Alle Biscotti wenden und weitere 10 min backen. Die fertigen Biscoti, die noch feucht wirken können, auf einem Gitter abkühlen lassen.

Montag, 6. Juni 2016

Gebackenes Erdbeerporridge

Es gibt Rezepte, da spielt man bereits beim Lesen durch, ob alle Zutaten in der eigenen Küche vorhanden sind. Dieses gebackene Erdbeer-Porridge gehörte bei mir dazu. Schon beim Anblick des Fotos lief mir das Wasser im Mund zusammen. Also hab ich schnell die Kinder ins Bett gebracht und bin dann gleich in die Küche.

Das gebackenePorridge schmeckt nur leicht süß und ist daher perfekt für ein gesundes Frühstück oder eine Zwischenmahlzeit. Mit Ahornsirup oder veganer Schlagsahne kann er aber auch zu einem dekadenten Nachtisch aufsteigen.


Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser oder eine Brownieform 23x23 cm


Trockene Zutaten
  • 2 cups Haferflocken (200 g)
  • 2 EL gem. Leinsamen (15 g)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 cup Zucker (60 g)

Feuchte Zutaten
  • 1 cup pflanzl. Milch (250 ml)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/4 cup Mandelmus (70 g)
  • 1 gehäufter cup klein gewürfelte Erdbeeren (220 g)

Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorwärmen. Eine runde Springform oder eine Browniesform mit Backpapier auslegen.

Die feuchten und trockenen Zutaten separat miteinander vermischen. Für die feuchten bietet sich ein Minimixer an.

Die zwei Mischungen miteinander verrühren und in der Form gleichmäßig verteilen.

Die Backzeit beträgt ca. 30 min, je nach Ofen kann es etwas kürzer oder länger dauernd. Der Porridge ist fertig, wenn die Oberfläche nur noch leicht nachgibt.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Mandarinen-Lebkuchen-Torte

Heute ist Heilig Abend und da unser traditionelles Weihnachtsessen auf den 1. Weihnachtsfeiertag umziehen musste, stellte sich die Frage nach einem passenden Dessert.
Diese Torte ist eine neue Abwandlung der Kirsch-Brownies. Streng genommen ist sie nicht "ohne Fettzugabe", denn keine vegane Schlagsahne - egal ob aus dem Tetrapack oder selbst gemacht - kommt ohne konzentriertes Fett aus. Aber hej: Es ist schließlich Weihnachten!
Ich wünsche euch und euren Lieben ein gesegnetes Weihnachtsfest.


Für 1 Torte mit 26 cm Durchmesser oder 23x23 cm

Trockene Zutaten:
  • 160 g Vollkornweizenmehl oder Dinkel
  • 160 g Zucker
  • 40 g Kakao
  • 2/3 TL Natron
  • 2/3 TL Salz
  • 3-4 TL Lebkuchengewürz

Nasse Zutaten:
  • 340 g Seidentofu
  • 160 ml Pflanzendrink
  • 2 TL Apfelessig
  • 2 TL Vanilleextrakt

Für die Creme:
  • 300 ml Sojatoo Schlagcreme o.ä.
  • 2 kl. Dosen Mandarinen

Backofen auf 160°C Umluft aufheizen. Mandarinen in einem Sieb abtropfen lassen.

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten sorgfältig vermischen bis keine Klümpchen und weiße Flecken mehr vorhanden sind.

In einem Mixer alle nassen Zutaten glatt mixen. Zur Mehlmischung geben und sorgfältig verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist und keine weißen Flecken mehr zu sehen sind.

Teig in zwei gefettete/mit Backpapier ausgelegte Backformen oder zwei Silikonbackformen geben. Alternativ kann man auch die Teigzutaten halbieren und die Böden nacheinander backen oder den ganzen Teig in eine Form geben und den Kuchen nach dem Abkühlen in zwei Böden schneiden.

Ca. 25 min backen (bei der Kuchen-in-2-Teile-schneiden-Variante ca. 40 min). 10 min in der/den Form/en abkühlen lassen, dann heraus nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Schlagcreme nach Anweisung aufschlagen. Mandarinen in kleine Stücke schneiden und unter die Sahne ziehen.

Die Hälfte der Creme auf den unteren Boden streichen. Oberen Boden aufsetzen und Kuchen mit der restlichen Creme bestreichen. Nach Möglichkeit mehrere Stunden kühl stellen.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Gingerbread Biscotti

Man muss ein Ingwerfan sein, wenn man diese Biscotti backen will. Denn die berühmten Gingerbread men standen wohl Pate als Susan Voisin diese wunderbaren Biscotti kreierte. Sie sind einfach zu backen und in das Lieblingsheißgetränk getunkt ein wahrer Traum. Sie kommen ganz ohne zugesetztes Fett aus und sind daher eine ideale kleine Leckerei, wenn die Süßlust ruft und die Waage strafend schaut. :-)

Für 24 Stück

Trocken:
  • 250 g Weiß- oder Vollkornmehl
  • 135 g Zucker
  • 2 TL gem. Ingwer
  • 1/2TL Zimt
  • 1/4 TL gem. Nelke
  • 1/4 TL gem. Muskatnuss
  • 3/4 TL Natron
Nass:
  • 1 1/2 EL Eiersatz (z.B. No egg oder Ener-G egg)
  • 6 EL Wasser
  • 1 EL Melasse (notfalls: Zuckerrübensirup)
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • weiteres Wasser nach Bedarf

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle trockenen Zutaten miteinander verrühren. Eiersatz mit Wasser glatt rühren und mit den anderen nassen Zutaten unter die Mehlmischung rühren. Teelöffelweise Wasser hinzufügen bis sich eine leicht klebrige Kugel formen lässt.

Teig halbieren und jeweils in ein 5 cm breites und 2,5 cm hohes, rechteckiges Stück formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 20 min backen.

Gebäck aus dem Ofen nehmen, diesen sofort schließen und abschalten. Gebäck 10 min ruhen lassen.

Backofen wieder auf 175°C aufheizen und in der Zwischenzeit jedes Gebäckstück diagonal in 12 gleich dicke Scheiben schneiden.

Mit einer Schnittseite auf das Backpapier legen und 10 min backen. Biscotti wenden und weitere 10 min backen.

Abgekühlt in Tee, Kaffee oder Kakao getunkt genießen.

Freitag, 11. Dezember 2015

Gâteau au chocolat et à l'orange

In der Vorweihnachtszeit ist es noch schwerer als sonst die Finger von fetten Süßigkeiten zu lassen als das restliche Jahr. Leider vertrage ich Fett nicht mehr seit ich meiner Gallenblase Adieu sagen musste. Nur gut, dass die Lust nach Süßem auch ohne große Fettmengen befriedigt werden kann.
Dieser Kuchen ist eine Abwandlung der Kirsch-Brownies. Wer es noch weihnachtlicher möchte, kann noch etwas Lebkuchengewürz in den Teig geben.


Für 1 Form mit 26 cm Durchmesser oder eine Backform 23x23 cm

Trockene Zutaten:
  • 160 g gemahlener Weizen oder Dinkel
  • 240 g Zucker
  • 40 g Kakao
  • 3/4 TL Natron
  • 3/4 TL Salz
  • 1-2 TL Orangenzucker

Nasse Zutaten:
  • 340 g Seidentofu
  • 160 ml Orangensaft
  • 2 TL Apfelessig

Außerdem:
  • 100 g Oangeat

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen. 

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten sorgfältig vermischen bis keine Klümpchen und weiße Flecken vorhanden sind.

In einem kleinen Mixer alle flüssigen Zutaten glatt mixen. Zur Mehlmischung geben und sorgfältig verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist und keine weißen Flecken mehr zu sehen sind. Orangeat unterrühren.
Teig in eine gefettete/mit Backpapier ausgelegte Form oder eine Silikonbackform geben.

Ca. 40 min backen. 10 min in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Freitag, 27. November 2015

Chocolate Chip Muffins

Heute kam noch einmal Geburtstagsbesuch und der muss natürlich Kuchen bekommen. Da die geplanten Brownies dem Geburtstagskind nicht passten, mussten also Muffins her. Damit auch ich sie vertrage, habe ich die im Original enthaltene flüssige Margarine durch Apfelmark ersetzt. Das funktioniert einwandfrei.


Für 12-13 Muffins

Trockene Zutaten
  • 125 g Weizenmehl Type 550
  • 125 g Vollkornweizenmehl oder Dinkel
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz

Nasse Zutaten
  • 200 g Zucker
  • 190 g Sojaghurt (Vanille oder natur)
  • 125 ml flüssige Margarine oder Apfelmark
  • 1-2 TL Vanilleextrakt
  • 150 ml Mandeldrink o.ä.

Sonstiges
  • 220 g backfeste Schokodrops

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinform vorbereiten.

Trockene und nasse Zutaten separat verrühren. Dann die Flüssigen unter die trockenen mischen. Vorsichtig die Schokodrops unterziehen.

Teig gleichmäßig verteilen und 22 bis 27 min backen bis die Muffins goldbraun sind und kein Teig am Holzstäbchen kleben bleibt.

5 min in der Form abkühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter geben und vollständig auskühlen lassen.

Montag, 23. November 2015

Peanut Butter and Jelly Muffins

Jedes Jahr stehe ich zweimal vor einer Back-Zwickmühle. Im hiesigen Kindergarten gilt eine Kein-Zucker-Vorschrift. Zu Geburtstagen soll man Obst mitbringen und nur kristallzuckerfreies Gebäck. Das finde ich persönlich schade. Brezeln finde ich nicht wirklich geburtstaglich. *lach* Also versuche ich immer etwas zu backen, das ohne raffinierten Zucker auskommt und nicht zu süß ist.
Dieses Mal habe ich mich an einen amerikanischen Klassiker gewagt: Erdnussbutter und Gelee. Das Originalrezept stammt aus 150 best vegan muffin recipes von Camilla V. Saulsbury. Aufgrund fehlender Bananen musste ich etwas umdisponieren. Apfelmus gibt keinen zusätzlichen Charakter zum Muffin, passt aber auch gut.

Um kristallzuckerfrei zu sein muss man natürlich eine Erdbeer-Vollfrucht-Marmelade ohne Zucker und eine zuckerfreie Erdnussbutter benutzen. Leider hatte ich nur noch normale Marmelade. Aber Rosinen machen sich auch gut und stehen optisch nicht in Zuckerverdacht.




Für 16 Muffins

  • 125 g Weizenmehl Type 550
  • 60 g Vollkornweizenmehl oder Dinkel
  • 75 g grobe Haferflocken
  • 2 1/4 TL Backpulver
  • 1 1/2 TL Natron
  • 3/4 TL Salz
  • 175 ml Pflanzendrink
  • 125 ml Agavendicksaft
  • 75 ml neutrales Pflanzenöl
  • 190 g Erdnussbutter oder -mus 
  • 190 g Bananenmus oder Apfelmus
  • 1 1/2 EL Apfelessig
  • 125 ml Erdbeermarmelade oder 160 g Rosinen

Alle trockenen Zutaten (ggf. auch die Rosinen) in einer großen Schüssel verrühren.

Alle feuchten Zutaten bis auf die Marmelade sorgfältig verrühren, darauf achten, dass keine Erdnussbutter-Klumpen vorhanden sind.

Beide Mischungen miteinander verrühren. Die Hälfte des Teiges in die Förmchen füllen. Je Muffin 2 TL Marmelade in die Mitte geben und mit dem restlichen Teig bedecken.

20-25 min bei 180°C Ober-/Unterhitze backen. 5 min in der Form abkühlen lassen und danach auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Samstag, 7. Februar 2015

Kirsch-Brownie

Meine Tochter wünschte einen Schoko-Kirsch-Kuchen und just landete das aktuelle Recipe of the week des PCRM in meiner Timeline: Brownies. Dies sollte der letzte Versuch sein, meiner Tochter einen einigermaßen gesunden Kuchen unterzujubeln. Sie wollte Nachschlag, den gibt's also wieder. :-)

Da keine meiner Backformen auch nur ansatzweise der Form im Originalrezept entsprach, rechnete ich fleißig die Zutaten für meine runde Silikonform aus. Die Mühe hätte ich mir sparen können, denn der Kuchen ist trotz zusätzlicher Kirschen sehr flach geworden. Macht aber nichts. Beim nächsten Mal mache ich die doppelte Teigmenge. Unten steht das Rezept, so wie ich es heute gemacht habe.

Update: Mit doppelter Teigmenge braucht der Kuchen ca. 40 min. Auch mit weniger Zucker ist er sehr lecker.


Für 1 Form mit 26 cm Durchmesser oder 23x23 cm

  • 350 g Kirschen
  • 80 g Vollkornweizenmehl
  • 160 g Zucker
  • 20 g Kakao
  • 1/3 TL Natron
  • 1/3 TL Salz
  • 170 g Seidentofu
  • 80 ml Pflanzendrink
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 TL Vanilleextrakt

Frische Kirschen entkernen, Tk-Kirschen vollständig auftauen oder eingemachte Kirschen gut abtropfen lassen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen.

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten sorgfältig vermischen bis keine Klümpchen und weiße Flecken vorhanden sind.

In einem kleinen Mixer alle flüssigen Zutaten glatt mixen. Zur Mehlmischung geben und sorgfältig verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist und keine weißen Flecken mehr zu sehen sind.

Teig in eine gefettete/mit Backpapier ausgelegte Backform oder eine Silikonbackform geben. Kirschen darauf gleichmäßig verteilen und sanft andrücken. Sie sinken während des Backens ein.

Ca. 25 min backen. 10 min in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Samstag, 17. Januar 2015

Bananenbrot

Ich liebe Bananenbrot. Mein "normales" Rezept hat aber recht viel Fett und daher bin ich sehr froh auf dieses Rezept gestoßen zu sein.


Für eine Kastenform 24 cm oder kleiner

  • 100 g Vollkornweizenmehl (1 cup)
  • 45 g Hafermehl (3/4 cup)
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL ger. Muskat
  • 1/4 TL Salz
  • 240 ml Bananenpüree (1 cup)
  • 120 ml Ahornsirup (1/2 cup)
  • 120 ml Mandelmilch oder Sojamilch (1/2 cup)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Schokodrops (optional)

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze aufwärmen.

In zwei Schüsseln die trockenen und feuchten Zutaten separat mischen. Dann miteinander verrühren und, wenn gewünscht, Schokodrops unterziehen.

Teig in eine leicht gefettete oder eine Backform aus Silikon geben. 40-50 min backen bis ein Holzspieß trocken heraus kommt.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Einfach leckerer Rührkuchen

Wenn ich spontan einen Kuchen auf dem Tisch brauche, wird es immer dieser, denn die 6 Zutaten habe ich immer zu Hause. Natürlich kann man den Rührteig noch mit klein gehackten Nüssen, Trockenfrüchten oder Schokodrops aufpeppen.


Für eine 30-cm-Kastenform oder eine 24-cm-Kastenform + 6 Muffins

  • 625 ml Vanille-Sojamilch
  • 400 g Zucker
  • 150 ml Öl
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 430 g Mehl
  • 1 Pk. Backpulver

Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Sojamilch, Zucker, Öl und Vanille in einer großen Schüssel verrühren.

Restliche Zutaten mischen und sorgfältig unter den Milchmix rühren.

In einer gefetteten Kastenform ca. 55 min backen. Muffins brauchen 25 min. Stäbchenprobe machen.

Mittwoch, 13. August 2014

Champignon-Baguette

Früher habe ich gerne schnell mal ein Tk-Baguette in den Ofen geschoben. Dabei dauert es selbst gemacht nicht einmal wesentlich länger.


Für 1-2 Personen

  • 100 g Räuchertofu 
  • 1 große Zwiebel
  • 200 g Champignons
  • 1-2 Knoblauchzehen (optional)
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Mehl
  • 250 ml ungesüßte Sojamilch 
  • Salz
  • Pfeffer 
  • Tk-Petersilie (optional)
  • 1 TL gekörnte Brühe
  • 10 g Hefeflocken
  • Baguette

Ofen auf 175°C vorheizen.

Tofu und Zwiebeln klein würfeln. Die Chamignonköpfe und -stile getrennt in Scheiben schneiden. Knoblauchzehen pressen

1 EL Öl erhitzen, Tofu scharf anbraten. Knoblauch und Pilze hinzufügen und zugedeckte im eigenen Saft schmoren.

In einer kleinen Pfanne das restliche Öl erhitzen. Zwiebel andünsten, mit Mehl bestäuben. Unter Rühren die Sojamilch angießen und leicht andicken lassen.

Pilze kräftig salzen und pfeffern. Wenn gewünscht Petersilie hinzufügen. Offen evtl. überschüssige Flüssigkeit auskochen lassen.

In die Mehlschwitze Brühe und Hefeflocken einrühren. Diese Mischung unter die Pilze rühren.

Baguette entweder längs halbieren oder in Scheiben schneiden. Pilzmischung darauf verteilen und ca. 10 min im Ofen überbacken.


Tipp:
  • Dieses Rezept kann wunderbar mit leicht altbackenem Brot zubereitet werden.
  • Ungebacken lassen die Baguettes sich auch gut einfrieren.

Sonntag, 20. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 12: Schoko-Muffins

Was gibt es besseres als einen Schoko-Muffin? Genau: zwei. ;-) Dieser ist mein absoluter Liebling und stammt aus dem Buch "150 best vegan muffin recipes" von Camilla V. Saulsbury.


Für 12 Muffins

  • 1 1/2 cup Mehl (210 g)
  • 1/2 cup Kakao ohne Zucker (60 g)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 3/4 cup Zucker (165 g)
  • 1 cup + 2 EL Pflanzendrink (280 ml)
  • 1/4 cup Pflanzenöl (60 ml)
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 90 g gehackte Zartbitter-Schokolade oder Schokodrops

Backofen vorheizen (160°C Umluft, 180°C O-/U-Hitze). Muffinform/-förmchen vorbereiten.

Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz gut in einer Schüssel vermischen.

In einer zweiten Schüssel die restlichen Zutaten - bis auf die Schokolade - verrühren und mit der Mehlmischung vermengen. Dann die Schokolade vorsichtig unterheben.

Teig in die Muffinform geben und 18-22 min backen, bis sie fertig sind (Holzstäbchenprobe).

In der Form noch 3 min auf einem Gitter etwas abkühlen, dann aus der Form lösen und völlig auskühlen lassen.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 10: Zwetschgenkuchen mit Vollkorn-Mürbeteig

Beim Befüllen des Warenkorbs meiner Bio-Kiste stachen mir beim letzten Mal die Zwetschgen ins Auge. Ich mag Pflaumen eigentlich nur als Mus oder auf Mürbeteigkuchen. Leider bin ich für letztere nicht besonders talentiert, aber die Hefeteig-Variante haut mich halt nicht so vom Hocker.

Aber die Lust war geweckt. Es musste also nur noch eine veganes Rezept her. Ich wurde tatsächlich in einem meiner Kochbücher fündig: "Backen nach Ayurveda - Kuchen, Torten & Gebäck" von Petra und Joachim Skibbe. Dies ist ein eifreies und vollwertiges Backbuch, dass vom Ayurveda inspiriert ist. Die allermeisten Rezepte sind vegan bzw. leicht veganisierbar. Es enthält einige Grundrezepte. Ich frage mich wirklich, warum ich noch nie etwas aus diesem tollen Buch gebacken habe!


Für 1 Springform (26 cm)

  • 300 g feines Vollkornmehl aus Weizen oder Dinkel
  • 1 Msp. Natron
  • 100 g Vollrohrzucker, Klümpchen zerkleinert
  • 1 TL Zimt
  • 150 g kalte Margarine
  • 3 EL kaltes Wasser
  • 750 g Zwetschgen

Alle trockenen Zutaten gründlich vermischen. Mit Margarine und Wasser zügig zu einem Teig kneten. Ich nutze dafür die Knethaken des Elektroquirls: Zuerst auf niedriger, dann auf hoher Stufe insgesamt knapp 1 min verarbeiten. Es geht natürlich auch per Hand zu kneten oder mit einem Messer zu verhacken

Mit kalten Händen (unter Wasser abspülen und trocknen) rasch zusammendrücken und zu einer Kugel formen. 30 min kühl stellen.

In der Zwischenzeit den Springform-Boden mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. 3/4 des Teigs in die Springform drücken, dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Gegebenenfalls mit einem kleinen Teigroller glatt streichen. Der Teig muss dafür jedoch leicht bemehlt werden! Mit einer Gabel ein paar Mal den Boden einstechen.

Ich arbeite bei diesem Schritt immer zu langsam, so dass der Teig schon zu warm wird. Deshalb wandert die Form noch einmal 30 min in den Kühlschrank, das schadet aber auch bei schnellen BäckerInnen nicht. ;-)

In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen, ggf. vierteln. Den Backofen vorheizen: 190°C O-/U-Hitze, 175°C Umluft.

Die Zwetschgen wie Dachziegel aufrecht in die Form schichten. Mit dem restlichen Teig bestreuseln.
Springform in die Mitte des Backofens schieben und 40-45 min backen.

Kurz abkühlen lassen und Springrand von der Form lösen, damit sich keine Flüssigkeit sammeln kann.


Tipp:
Gegen austretende Fruchtsäfte hilft ein Backblech auf der untersten Schiene.

Dienstag, 29. April 2014

Vollkorn-Schoko-Cookies

Ich liebe, liebe, liebe, liebe Schokoladen-Cookies. Und seit ich dieses Rezept kenne, kommen sie regelmäßig auf den Kaffeetisch. Allerdings muss ich momentan auf die Kohlenhydrate achten. Daher habe ich mich mal an einer Version mit Vollkornmehl und Xucker gewagt. Natürlich schmecken die Cookies nicht so fein wie das Original, aber lecker sind sie trotzdem geworden.



Für ein Blech

  • 2 EL gem. Leinsamen
  • 3 EL Wasser
  • 100 g Margarine
  • 150 g Xucker / Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150 g Vollkornweizenmehl / Weißmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 100 Gramm vegane Schoko-Chips oder gehackte Schokolade
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Leinsamen mit dem Wasser mischen und einweichen lassen.

Margarine, Xucker und Vanille schaumig schlagen. Leinsamen unterrühren.

Mehl mit Backpulver, Natron, Salz und Schokolade mischen. Mehl-Mix zu der Margarine-Mischung geben und mit der Hand unterarbeiten.

Walnussgroße Kugeln formen und diese mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Wenn die Kugeln nach 8 min Backzeit noch nicht flach sind, mit einer Gabel herunterdrücken. Insgesamt ca. 12 min backen. Die Kekse sind dann immer noch weich!

Cookies einige Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, bevor sie einzeln auf ein Gitter gehoben werden. Das Fett wird beim Abkühlen fest und die Cookies haben den typisch soften Crunch.

Montag, 28. April 2014

Sticky Toffee Pudding

Wer ihn einmal probiert hat, wird dieser Kalorienbombe zukünftig nicht mehr aus dem Weg gehen können. :-) Er ist mein Standard-Dessert, wenn ich einen britischen Abend mache. Mit einem säuerlichen Beeren-Crumble ergibt sich der perfekte Nachtisch. Das Originalrezept findest Du hier.

Für 6 Personen

Für den Kuchen:
  • 200 g entkernte Datteln
  • 250 ml Sojadrink
  • 100 ml Wasser
  • 1 gestr. TL Natron
  • 115 g Margarine
  • 115 g brauner Zucker
  • 200 g Mehl Type 405 oder 550
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 1/8 TL gem. Muskatnuss
  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • 1/2 TL gem. Zimt

Für die Toffee-Sauce:
  • 100 g Zuckerrübensirup (am besten heller, es geht notfalls aber auch der dunkle)
  • 150 g Margarine
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100 ml Sojasahne

Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Form mit 20 x 20 cm mit Backpapier auslegen. Das geht am besten, wenn man es leicht anfeuchtet und in die Form drückt.

Datteln halbieren und mit Sojadrink und Wasser in einem kleinen Topf garen, bis sie weich sind.

Topf vom Herd nehmen und das Natron einrühren. Das schäumt etwas. Masse beiseite stellen und abkühlen lassen.

Margarine und Zucker schaumig aufschlagen. Dattelmasse darunter rühren.

Mehl mit Backpulver und Gewürzen gut verrühren. Unter den Dattel-Mix rühren und den Teig in die Form gießen.

Kuchen ca. 30 min backen. Wie ein Schwamm sollte er leicht nachgeben, wenn man ihn eindrückt und sich danach wieder aufrichten.

Für die Sauce den Sirup, die Margarine, den Zucker und den Vanilleextrakt in einem kleinen Topf schmelzen und ohne zu rühren (!) 5 min köcheln lassen. Leicht abkühlen lassen. Dann die Sojasahne hineinrühren.

Ich schütte die gesamte Sauce auf den Kuchen. Man kann sie aber auch halbieren und die zweite Hälft in einem Kännchen zum selbser Dosieren reichen.

Sonntag, 27. April 2014

Beeren-Crumble

Crumbles sind die perfekten Nachtische. Die Streusel kann man gut vorbereiten und der Nachtisch blubbert im Ofen während man die Hauptspeise isst. Ich reiche diesen Beeren-Crumble gerne zu Sticky Toffee Pudding. Die herbe Säure des Crumbles und die Zuckersüße des Pudding harmonieren perfekt miteinander.




Für eine kleine Auflaufform

  • 300-400 g gem. TK-Beeren nach Geschmack, ungesüßt
  • 50 g Weißmehl oder Vollkornmehl
  • 50 g Zucker oder Xucker
  • 25 g Margarine

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Beeren in einer Schicht in die Auflaufform geben.

Mit den Fingern aus den restlichen Zutaten Streusel herstellen. Auf den Beeren verteilen. Crumble ca. 25 min backen.


Tipps:
  • Natürlich kann man die Streusel auch für alle anderen Obstsorten verwenden.
  • Wer den Crumble alleine serviert, sollte die Beeren entweder süßen oder Eis/vegane Schlagsahne dazu reichen.

**Warum ist das ein Diabetiker-Rezept?**

Samstag, 26. April 2014

Einfaches Vollkornbrot

Dies ist mein Alltagsbrot. Es ist absolut neutral, eignet sich hervorragend zum Toasten und macht dank Brotbackautomat kaum Arbeit.


Für ein Brot
  • 320 ml Wasser
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1 1/2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • 490 g Vollkornmehl (Weizen und/oder Dinkel)
  • 2 EL Gluten (optional)
  • 1 Pk. Trockenhefe (7 g)
  • 1 EL Brotgewürz (optional)

Alle Zutaten in der o.g. Reihenfolge in die vorbereitete Brotbackautomaten-Form geben. Form in den BBA einbauen. Das Vollkornprogramm, das Gewicht 1000 g und die gewünschte Bräunung wählen. Programm starten.

Wer will, kann die Rührhaken vor dem Backvorgang aus dem Brot ziehen. In der Anleitung des BBAs sind die Abläufe der Backprogramme detailliert aufgelistet.

Nach Ende des Programms die Form auf ein Gitter stellen. Brot noch 5 min in der Form ruhen lassen. Danach den Laib auf das Gitter stürzen und auskühlen lassen. Die Haken entfernen.


Tipps:
  • Natürlich kann man das Brot mit anderen Gewürzen, Kräutern, Körnern oder Nüssen aufpimpen.
  • Am besten schmeckt das Brot mit frisch gemahlenem Getreide.
  • Wegen der fehlenden Oberhitze fallen Brote aus dem BBA oben ein. Das Gluten hilft dagegen. Die Zugabe ist aber für den Geschmack oder die Konsistenz nicht notwendig.

Montag, 21. April 2014

Der beste Schokokuchen aller Zeiten

So, hier nun der letzte Teil meiner Ostertrilogie. Ich hatte meiner Tochter versprochen, dass wir einen Osterhasen zusammen backen. Da dieser Kuchen einfach immer schmeckt, dachte ich, dass er sich auch in dieser Form gut machen würde.

Normalerweise backe ich ihn in einer 20-cm-Springform oder in doppelter Menge in einer großen Gugelhupfform. Dieses Mal habe ich jedoch eine 500-ml-Hasenform & eine 18-cm-Springform genommen.

Es lohnt sich definitiv den Guss selbst zuzubereiten und nicht auf Kakaoglasur oder Kuvertüre zurückzugreifen. Nicht nur schmeckt der Kuchen so besser, er lässt sich sogar problemlos einfrieren. :-)

Das Original findet man, wenn man "best vegan chocolate cake" sucht. Ich finde, die Autorin hat gutes Recht ihn so zu nennen!



Für den Kuchen:
  • 1 1/4 cups Mehl 405 oder 550 (160 g)
  • 1 cup Zucker (210 g)
  • 1/3 cup Kakaopulver ohne Zucker (30 g)
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 1 cup warmes Wasser (225-250 ml)
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 1/3 cup Öl (80 ml)
  • 1 TL Essig
Für den Guss:
  • 1/2 cup Zucker
  • 4 EL Margarine
  • 2 EL Sojadrink
  • 2 EL Kakaopulver ohne Zucker
  • 2 TL Vanille-Extrakt
Optional:
  • Zuckerstreusel
  • Krokant
  • Zuckerperlen, etc. zum Dekorieren

Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten des Kuchens vermischen. In einer anderen Schüssel alle nassen Zutaten verrühren. Backform ausfetten und ggf. mit Semmelbröseln bestreuen.

Die Flüssigmischung zügig unter das Mehl mischen. (Im Original mischt die Bäckerin zuerst die trockenen Zutaten in der Backform und rührt die nassen auch direkt hinein.)

30-40 min backen bis ein Holzspieß trocken aus dem Teig kommt. Ca. 2 h auf einem Rost komplett abkühlen lassen.

Für den Guss alle Zutaten bis auf die Vanille in eine kleine Pfanne geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und 2 min unter rühren simmern lassen.

Von der Platte nehmen und 5 min weiter rühren. Vanille unterrühren und zügig auf dem Kuchen verteilen, da der Guss schnell fest wird.

Wer mag, kann noch Streusel, Krokant oder sonstige Deko auf die Glasur streuen.
1 h abkühlen lassen.