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Sonntag, 6. November 2016

Spaghetti alla Puttanesca





Diese Rezept stammt aus dem Buch "Low-FODMAP and vegan" von der wunderbaren Jo Stepaniak.


Für 2-4 Personen

  • 3 cups passierte Tomaten ohne Salz (750 ml)
  • 1 1/2 EL Knoblauchöl
  • 1 TL getr. Basilikum
  • 1/2 TL getr. Oregano
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 1/4 TL Paprikaflakes (optional)
  • 1/2 cup gehackte, schwarze Oliven (125 ml)
  • 2 EL eingelegte Kapern, ohne Lake

Kräuter zwischen den Fingern verreiben. Mit den restlichen Zutaten in einer großen Pfanne erhitzen.

Deckel leicht geöffnet auflegen und bei mittlerer Wärme 35-40 min köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, zum Ende in beobachten.

Zu gekochten Spaghetti (bei Bedarf glutenfrei) servieren.


Symbol-Foto: su-lin (CC BY-NC-ND 2.0) via flickr.com

Mittwoch, 8. Juni 2016

Mandel-Biscotti

Diese schlichten Cantuccini habe ich auf fatfreevegan.com gefunden. Sie sind schnell und einfach zusammen geknetet und werden doppelt gebacken, so dass sie perferkt ins liebste Getränk getunkt werden können. Ich backe sie gerne für weit entfernt wohnende Menschen, denen ich etwas Gutes tun möchte. Sie überleben nämlich selbst die Weihnachtspost.

Für 24 Biscotti

  • 1 1/2 EL Ei-Ersatzpulver (Ersatz für 4-5 Eier)
  • 6 EL Wasser
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Zimt
  • 3/4 TL Natron
  • 240 g Weizenmehl
  • 170 g Zucker
  • 65 g ungeschälte Mandeln

Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.

Ei-Ersatz mit Wasser in einem Schraubglas oder Mixer gut schütteln/aufschlagen. Mit den anderen Zutaten gut verkneten. Wenn der Teig zu trocken ist, esslöffelweise Wasser hinzufügen, so dass ein fester, klebriger Teig entsteht.

Teig in zwei Stücke teilen und jedes in einen Block formen, der 7,5 cm breit und 2,5 cm hoch ist. Beide Stücke mit Abstand auf das Backpapier legen und 30 min backen.

10 min auskühlen lassen, dann jeden Block mit einem scharfem Messer schräg in 12 Stücke schneiden. Auf einer Schnittseite zurück aufs Backpapier legen und 10 min backen.

Alle Biscotti wenden und weitere 10 min backen. Die fertigen Biscoti, die noch feucht wirken können, auf einem Gitter abkühlen lassen.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Schnelle Spinat-Lasagne

Lasagne gehört für mich eindeutig in die Kategorie comfort food. Sie tut Leib und Seele gut und ist recht einfach gemacht. Natürlich kann man sie wundervoll schichten, so dass die Einzelnen Zutaten zur Geltung kommen. Für den Alltag ist mir das jedoch nicht wichtig. Da soll es möglichst schnell gehen und gut schmecken.


Für 2-4 Personen

Für den Nuss-Ricotta:
  • 150 ml Wasser
  • 90 g Cashews
  • 35 g Mandelblättchen
  • 25 g Macadamianüsse
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1/2 TL Apfelessig
  • 1/2 TL Salz
  • 6 g frischer Basilikum

Für die Lasagne:
  • 800 g gehackte Tomaten
  • 3 TL getr. italienische Kräuter
  • 400 g Tk-Spinat, aufgetaut
  • 200 g Räuchertofu, fein gewürfelt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Lasagneplatten ohne Vorkochen

Zutaten für den Ricotta bis auf das Basilikum in einem Standmixer pürieren. Wer nur einen Stabmixer zur Hand hat, sollte die Nüsse vorher mehrere Stunden einweichen. Wenn die Masse glatt ist, den Basilikum hinzufügen und glatt pürieren.

Wer mag kann den Räuchertofu in einer trockenen Pfanne braten bis er Farbe bekommt. Das fügt der Lasagne Röstaromen hinzu.

In einer großen Schüssel den Ricotta mit allen restlichen Zutaten bis auf die Lasagneplatten vermischen.

Den Boden einer Auflaufform mit Sauce bedecken und darauf Lasagneplatten legen. Abwechselnd Sauce und Nudeln schichten, mit Sauce enden.

Auflaufform mit einem Deckel oder Alufolie bedecken und Lasagne bei 180°C Umluft ca. 30 min backen.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Gingerbread Biscotti

Man muss ein Ingwerfan sein, wenn man diese Biscotti backen will. Denn die berühmten Gingerbread men standen wohl Pate als Susan Voisin diese wunderbaren Biscotti kreierte. Sie sind einfach zu backen und in das Lieblingsheißgetränk getunkt ein wahrer Traum. Sie kommen ganz ohne zugesetztes Fett aus und sind daher eine ideale kleine Leckerei, wenn die Süßlust ruft und die Waage strafend schaut. :-)

Für 24 Stück

Trocken:
  • 250 g Weiß- oder Vollkornmehl
  • 135 g Zucker
  • 2 TL gem. Ingwer
  • 1/2TL Zimt
  • 1/4 TL gem. Nelke
  • 1/4 TL gem. Muskatnuss
  • 3/4 TL Natron
Nass:
  • 1 1/2 EL Eiersatz (z.B. No egg oder Ener-G egg)
  • 6 EL Wasser
  • 1 EL Melasse (notfalls: Zuckerrübensirup)
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • weiteres Wasser nach Bedarf

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle trockenen Zutaten miteinander verrühren. Eiersatz mit Wasser glatt rühren und mit den anderen nassen Zutaten unter die Mehlmischung rühren. Teelöffelweise Wasser hinzufügen bis sich eine leicht klebrige Kugel formen lässt.

Teig halbieren und jeweils in ein 5 cm breites und 2,5 cm hohes, rechteckiges Stück formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 20 min backen.

Gebäck aus dem Ofen nehmen, diesen sofort schließen und abschalten. Gebäck 10 min ruhen lassen.

Backofen wieder auf 175°C aufheizen und in der Zwischenzeit jedes Gebäckstück diagonal in 12 gleich dicke Scheiben schneiden.

Mit einer Schnittseite auf das Backpapier legen und 10 min backen. Biscotti wenden und weitere 10 min backen.

Abgekühlt in Tee, Kaffee oder Kakao getunkt genießen.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Hack italia aus dem Slow cooker

Diese "Bolognese" ist so kinderleicht und günstig, die passt in jedes Zeit- und Geldbudget. Ich kaufe Sojagranulat immer im Riesenpack. Trocken aufbewahrt hält es sich ewig und ist vielseitig einsetzbar in Saucen, als Füllung oder in Bratlingen.

Für 2-3 Personen

  • 1 mittelgroße Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen , klein gewürfelt
  • 2 TL Zucker
  • 800 g gehackte Tomaten (frisch oder aus der Dose)
  • 40 g Sojagranulat
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • 1/4 TL getrockneter Thymian
  • 1/4 TL gemahlener Rosmarin
  • frischer Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch ohne Fett in einer beschichteten Pfanne rösten. Bei Bedarf etwas Wasser angießen, damit nichts verbrennt. Mit Zucker bestreuen und kurz karamelisieren lassen.

Mit den Zutaten Tomaten bis Rosmarin in den Crockpot füllen. Auf "low" 7-9 h oder 4 h auf "high" garen.
Dann mit frisch gehacktem Basilikum, Salz und Pfeffer abschmecken und mit Nudeln servieren.

Tipps:
  • Ich mag Tomatensaucen lieber auf der süßen Seite. Reduziere den Zucker, wenn das bei dir anders ist.
  • Natürlich lässt sich diese Sauce auch auf dem Herd kochen. Nach dem Andünsten der Zwiebel einfach die o.g. Zutaten hinzufügen und 20 min leise  köcheln lassen. Die Aromen verbinden sich im Slow cooker aber besser.
  • Du kannst die Zwiebel auch in Öl andünsten, wenn du magst.

Samstag, 22. August 2015

Basilikum-"Ricotta"-Pesto

Ich liebe Pesto. Was gibt es einfacheres als Nudeln zu kochen und mit ein paar Teelöffeln fertiger Sauce zu vermischen? Das perfekt Essen, wenn man's eilig hat oder keine Lust auf kochen.

Leider vertrage ich seit meiner Gallenblasen-OP keine größeren Mengen Fett mehr. Und so habe ich zwei Jahre lang wider besseren Wissens das Basilico-Pesto von Alnatura gegessen und die unschönen Folgen ausgehalten.

Da ich mich jetzt aber konsequent ohne zugesetzte Fette und Öle ernähre, ist das keine Option mehr. Also musste ich mich auf die Suche nach einem öl-freien Pesto-Rezept begeben. Und dieses fand ich auf der Seite von Forks over knives, eine Dokumentation, die ich nur jedem wärmstens ans Herzen legen kann.

Leider kommt die tolle Farbe auf meinem Foto nicht zur Geltung. Egal, schmecken tut es richtig gut. :-)


Für ca. 250 ml

  • 40 g Pinienkerne
  • 170 g Seidentofu
  • 10 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 Topf Basilikum (30-40 g)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 20 g Hefeflocken
  • Salz (nach Geschmack)

Pinienkerne leicht in einer trockenen Pfanne rösten und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten in einen Mixer oder ein Mixgefäß füllen. Mit den Pinienkernen zusammen zu einer glatten Sauce vermixen und z.B. zu Pasta servieren.

Tipp:
Wer noch mehr Fett sparen möchte, kann die Sauce auch ohne Pinienkerne zubereiten.

Samstag, 24. Januar 2015

Geröstete Paprika-Tomaten-Suppe

Heute gibt es ein Rezept aus der Not geboren. Denn nach 9 Tagen Irrfahrt erhielt ich eine ziemlich ramponierte Biokiste, deren Inhalt zur Hälfte leider für die Biotonne war. :-(

Überlebt hatten vier Paprikaschoten, die jedoch schon geplatzt waren und daher schnell verzehrt werden mussten. Dazu noch ein paar angedötschte Tomaten und eine Knoblauchknolle, die nicht besonders gut aussah. Also: Alles aufs Blech und hoffen, dass es ein Genuss würde. Wurde es. :-)


  • 1 Knoblauchknolle
  • 2 große rote Paprikaschoten
  • 2 große gelbe Paprikaschoten
  • 7 mittelgroße Tomaten (so viele wie noch auf das Blech passen)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • Gemüsebrühe
  • Agavendicksaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • frischer Basilikum
  • Pinienkerne

Backofen auf 175°C Umluft oder 190°C Ober-/Unterhitze aufheizen.

Knoblauchknolle auf der Unterseite abschneiden, so dass eine gerade Fläche entsteht und der Strunk entfernt ist. Mit der Schnittfläche auf ein Backblech geben.

Paprikaschoten halbieren, säubern, entkernen und mit der Schnittfläche nach unten auf das Backblech legen.

Tomaten halbieren, den Strunk entfernen und mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech legen.

60 min backen. Etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel die enthäuteten Tomaten und Paprika sammeln. Knoblauch aus der Haut drücken und zum Gemüse geben.

Zwiebel klein würfeln. In einem Topf ohne Fettzugabe auf halber Hitze unter stätigem Rühren anrösten, bei Bedarf wenig Wasser hinzufügen. Wenn die Zwiebeln durscheinend geworden sind, Gemüse mit dem in der Schüssel ausgetretenen Saft zugeben und mit dem Kochlöffel etwas zerdrücken.

Mit etwas Agavendicksaft süßen, salzen und pfeffern. Alles Pürieren und in kleinen Portionen Wasser nachgießen bis die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Aufkochen lassen.

Mit frischem Basilikum und trocken angerösteten Pinienkernen bestreut servieren.

Freitag, 8. August 2014

Kochbuch-Challenge Tag 14: Caprese veganaise

Heute hatte ich Lust auf Caprese. Dieses Gericht in den italienischen Nationalfarben habe ich schon oft vegan gemacht, allerdings mit stundenlangem Marinieren.

Da mir die Idee dieses Mal jedoch spontan kam, musste eine schnelle Variante her. Ich fand sie im Buch "Vegan for fit" von Attila Hildmann. Sie ist sehr lecker, auch wenn sie an die long version nicht ganz heran kommt.



Für 1 Person

  • 200 g Naturtofu
  • 1 1/2 EL Olivenöl
  • 2 Tomaten
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/2 TL Agavendicksaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Zitronenschale
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Aceto balsamico

Tofu in 5 mm dicke Scheiben schneiden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Tofu von beiden Seiten jeweils 3 min leicht anbraten.

In der Zwischenzeit Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Basilikum zupfen und waschen.

Nach Ende des Bratens den Tofu mit Oregano bestreuen und mit Agavendicksaft begießen. Salzen und pfeffern. Pfanne vom Herd nehmen und Tofu noch kurz ziehen lassen.

Auf einem Teller abwechselnd Tofu, Tomate und Basilikum schichten. Zitronenschale darüber reiben, Knoblauch pressen und darauf verteilen.

Den Balsamico und das restliche Olivenöl darüber träufeln.


Tipp:
Wer es optisch näher am Original haben möchte, kann aus den Tofuscheiben mit Hilfe eines Glases auch Kreise ausstechen.

Samstag, 26. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 13: Alfredo-Nudeln mit Veggie-Chicken

Heute endlich mal wieder ein Kochbuch-Rezept. Diese vegane Alfredo-Sauce stammt aus dem Buch "The everything vegan slow cooker cookbook" von Amy und Justin Snyder.

Da ich aber nicht nur Nudeln mit Sauce essen wollte, stöberte ich bei www.chefkoch.de und fand da ein Rezept für Alfredo Chicken. Also gab es zu der Pasta veganes "Hähnchen"und gedünstete Zucchini.

Die Sauce war aus dem Slow cooker etwas zu flüssig. Beim nächsten Mal nehme ich wohl weniger Brühe. Geschmeckt hat es trotzdem. :-)


Für 2-3 Personen

  • 1/2 cup Cashews (ca. 65 g)
  • 1/2 cup Wasser
  • 1/4 cup ungesüßte Sojamilch
  • 1 1/2 cups Gemüsebrühe
  • Saft von 1/4 Zitrone
  • 1/4 cup Hefeflocken (ca. 12 g)
  • 1/2 TL Senf
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer

Außerdem:
  • 400 g Pasta (z.B. Fettuccine), Vollkorn oder weiße
  • 300 g veganes Hähnchenfilet (z.B. von Vantastic foods)
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Cashews, Wasser und Sojamilch so lange in einem Standmixer mischen bis die Flüssigkeit glatt ist.

Im Topf: Mit den restlichen Zutaten mischen, kurz aufkochen. Dann bei niedriger Hitze leise köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Im Slow cooker (1,5 l): Zugedeckt 60 min auf "low" garen. Ggf. mit etwas Stärke binden.

Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten und abtropfen lassen,

"Hähnchen" in Streifen schneiden und in der Pfanne im Öl braun anbraten. Salzen und pfeffern. Unter die fertige Sauce mischen und auf der Pasta servieren.


Tipps:
  • Noch weniger "fuzz" wird es, wenn man die Sauce solo zu Nudeln serviert.
  • Anstelle des veganen "Hähnchens" kann man auch Sojaschnetzel nach Packungsanweisung nehmen.

Dienstag, 27. Mai 2014

Der schnellste Eintopf der Welt

Der Eintopf geht wahnsinnig schnell und macht pappsatt. Er mag nicht besonders einfallsreich sein, aber im Alltag mit zwei Kinder ist das manchmal so. ;-)



Für 1-2 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Öl
  • 1 Dose Pizza-Tomaten (400 g)
  • 1 Dose Wachtelbohnen (Abtropfgewicht 240 g), oder andere Bohnen
  • 2 TL Pizza-Gewürz
  • Salz
  • Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Im erhitzten Öl andünsten.

Tomaten und Bohnen zugeben und aufkochen lassen. Würzen und kurz weiter köcheln. Servieren.

Dazu passen Fladenbrot oder Ciabatta.