Samstag, 22. August 2015

Basilikum-"Ricotta"-Pesto

Ich liebe Pesto. Was gibt es einfacheres als Nudeln zu kochen und mit ein paar Teelöffeln fertiger Sauce zu vermischen? Das perfekt Essen, wenn man's eilig hat oder keine Lust auf kochen.

Leider vertrage ich seit meiner Gallenblasen-OP keine größeren Mengen Fett mehr. Und so habe ich zwei Jahre lang wider besseren Wissens das Basilico-Pesto von Alnatura gegessen und die unschönen Folgen ausgehalten.

Da ich mich jetzt aber konsequent ohne zugesetzte Fette und Öle ernähre, ist das keine Option mehr. Also musste ich mich auf die Suche nach einem öl-freien Pesto-Rezept begeben. Und dieses fand ich auf der Seite von Forks over knives, eine Dokumentation, die ich nur jedem wärmstens ans Herzen legen kann.

Leider kommt die tolle Farbe auf meinem Foto nicht zur Geltung. Egal, schmecken tut es richtig gut. :-)


Für ca. 250 ml

  • 40 g Pinienkerne
  • 170 g Seidentofu
  • 10 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 Topf Basilikum (30-40 g)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 20 g Hefeflocken
  • Salz (nach Geschmack)

Pinienkerne leicht in einer trockenen Pfanne rösten und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten in einen Mixer oder ein Mixgefäß füllen. Mit den Pinienkernen zusammen zu einer glatten Sauce vermixen und z.B. zu Pasta servieren.

Tipp:
Wer noch mehr Fett sparen möchte, kann die Sauce auch ohne Pinienkerne zubereiten.

Donnerstag, 20. August 2015

Pfirsich-Dressing

Mal ein kleines Lebenszeichen von mir. Drei Kinder halten einen ganz schön auf Trab. :-)

Auch wenn es sich jetzt anfühlt als ob die Salatsaison zur Neige geht, möchte ich ein super einfaches und sehr leckeres Dressing mit Euch teilen. Es sieht zwar giftgrün aus, gibt Salaten aber einen schönen scharf-süßen Twist.

Gefunden habe ich es bei Straight Up Food als ich eigentlich auf der Suche nach einem Nachbastel-Rezept für ein Mango-Dressing war, das ich im Urlaub im Supermarkt gefunden habe. Das muss ich wohl selber nachbauen, aber zumindest hat es mich zu einigen ausgefallenene (nahezu) fettfreien Dressings geführt. Genau das Richtige um nach dem Urlaub wieder auf Ernährungskurs zu kommen.


  • 110 g mittelreifer Pfirsich mit Schale
  • 80 ml Wasser
  • 30 ml Reisessig
  • 10 g Cashenüsse, ungesalzen
  • 1 kl. Frühlingszwiebel
  • Pfeffer (optional)
Alle Zutaten grob zerkleinert in einen Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen.

Samstag, 7. Februar 2015

Kirsch-Brownie

Meine Tochter wünschte einen Schoko-Kirsch-Kuchen und just landete das aktuelle Recipe of the week des PCRM in meiner Timeline: Brownies. Dies sollte der letzte Versuch sein, meiner Tochter einen einigermaßen gesunden Kuchen unterzujubeln. Sie wollte Nachschlag, den gibt's also wieder. :-)

Da keine meiner Backformen auch nur ansatzweise der Form im Originalrezept entsprach, rechnete ich fleißig die Zutaten für meine runde Silikonform aus. Die Mühe hätte ich mir sparen können, denn der Kuchen ist trotz zusätzlicher Kirschen sehr flach geworden. Macht aber nichts. Beim nächsten Mal mache ich die doppelte Teigmenge. Unten steht das Rezept, so wie ich es heute gemacht habe.

Update: Mit doppelter Teigmenge braucht der Kuchen ca. 40 min. Auch mit weniger Zucker ist er sehr lecker.


Für 1 Form mit 26 cm Durchmesser oder 23x23 cm

  • 350 g Kirschen
  • 80 g Vollkornweizenmehl
  • 160 g Zucker
  • 20 g Kakao
  • 1/3 TL Natron
  • 1/3 TL Salz
  • 170 g Seidentofu
  • 80 ml Pflanzendrink
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 TL Vanilleextrakt

Frische Kirschen entkernen, Tk-Kirschen vollständig auftauen oder eingemachte Kirschen gut abtropfen lassen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen.

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten sorgfältig vermischen bis keine Klümpchen und weiße Flecken vorhanden sind.

In einem kleinen Mixer alle flüssigen Zutaten glatt mixen. Zur Mehlmischung geben und sorgfältig verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist und keine weißen Flecken mehr zu sehen sind.

Teig in eine gefettete/mit Backpapier ausgelegte Backform oder eine Silikonbackform geben. Kirschen darauf gleichmäßig verteilen und sanft andrücken. Sie sinken während des Backens ein.

Ca. 25 min backen. 10 min in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Einfache Pfannkuchen

Immer, wenn es bei Oma Eierpfannkuchen gab, liegen meine Kinder mir mit diesem Wunsch in den Ohren. Also gab es heute die simpelsten Pfannkuchen der Welt. Ja, es gibt bessere, aber diese können selbst in omnivoren Haushalten zusammen gemischt werden. :-)


Für 12 Pfannkuchen
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 1000 ml Wasser
  • 2 Prisen Salz
  • 2 TL Zucker
  • Öl oder Margarine zum Ausbacken (optional)
Alle Zutaten gut mit einem Schneebesen verrühren und abgedeckt 30 min ruhen lassen.

Mit Öl: Pfanne stark erhitzen, 1/2-1 TL Öl hineingeben und eine Suppenkelle Teig unter schwenkender Bewegung auf dem Pfannenboden verteilen. Wenn die Unterseite fertig gebraten ist Pfannkuchen wenden.

Ohne Öl: Eine (keramik)beschichtete Pfanne stark erhitzen, dann herunter schalten (je nach Herd auf 1/2 bis 2/3 der maximalen Hitze). Eine Suppenkelle Teig unter schwenkender Bewegung auf dem Pfannenboden verteilen. Wenn die Unterseite fertig gebraten ist Pfannkuchen wenden.Ohne Fett benötigt das Braten länger.

Pfannkuchen auf einem Teller stapeln. Das Kondenswasser hält/macht die Pfannkuchen weich.

Nach Geschmack herzhaft oder süß belegen.

Tipp:
Wer ausschließlich süße Pfannkuchen haben möchte, kann mehr Zucker nehmen.

Freitag, 30. Januar 2015

Erdnuss-Hafer-Pudding

Ich konnte dem Oatmeal cookie dough pudding von the sweet {tooth} life einfach nicht widerstehen. Plätzchenteig? Haferbrei? Pudding? Und das Alles auf einmal? Klang nach Himmel auf Erden. Gut, ich dachte wohl an Mürbeteigplätzchen, Mary eher an einen peanut cookie. Macht aber nichts, schmeckt echt lecker.

Als nächstes werde ich es mit Mandelmus und Mandelsplittern probieren und einen Teil des Ahornsirups durch Rosinen ersetzen. Klein geschnittene Äpfel würden auch gut passen. Ein gutes Grundrezept zum experimentieren.


Für 1-4 Personen

  • 30 g Maisstärke
  • 8 g Hafermehl (2 EL)
  • 11 g feine Haferflocken (2 EL)
  • 470 ml Kokosdrink (z.B. alpro Kokosnuss)
  • 3 EL Erdnussmus
  • 60 ml Ahornsirup
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Vanilleextrakt

Maisstärke, Hafemehl und -flocken in einem Topf mischen. Diesen auf mittlerer Hitze erwärmen und unter Rühren nach und nach den Kokosdrink hinzufügen. Wenn der gesamte Kokosdrink eingegossen ist, noch weitere 2-3 min unter stetem Rühren köcheln lassen, so dass der Pudding andickt ohne anzusetzen.

Von der Herdplatte nehmen und die anderen Zutaten zügig unterrühren. Mischung in eine hitzebeständige Schüssel umfüllen und mit Deckel oder Frischhaltefolie verschließen. Mindestens für 2h in den Kühlschrank stellen.

Samstag, 24. Januar 2015

Geröstete Paprika-Tomaten-Suppe

Heute gibt es ein Rezept aus der Not geboren. Denn nach 9 Tagen Irrfahrt erhielt ich eine ziemlich ramponierte Biokiste, deren Inhalt zur Hälfte leider für die Biotonne war. :-(

Überlebt hatten vier Paprikaschoten, die jedoch schon geplatzt waren und daher schnell verzehrt werden mussten. Dazu noch ein paar angedötschte Tomaten und eine Knoblauchknolle, die nicht besonders gut aussah. Also: Alles aufs Blech und hoffen, dass es ein Genuss würde. Wurde es. :-)


  • 1 Knoblauchknolle
  • 2 große rote Paprikaschoten
  • 2 große gelbe Paprikaschoten
  • 7 mittelgroße Tomaten (so viele wie noch auf das Blech passen)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • Gemüsebrühe
  • Agavendicksaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • frischer Basilikum
  • Pinienkerne

Backofen auf 175°C Umluft oder 190°C Ober-/Unterhitze aufheizen.

Knoblauchknolle auf der Unterseite abschneiden, so dass eine gerade Fläche entsteht und der Strunk entfernt ist. Mit der Schnittfläche auf ein Backblech geben.

Paprikaschoten halbieren, säubern, entkernen und mit der Schnittfläche nach unten auf das Backblech legen.

Tomaten halbieren, den Strunk entfernen und mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech legen.

60 min backen. Etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel die enthäuteten Tomaten und Paprika sammeln. Knoblauch aus der Haut drücken und zum Gemüse geben.

Zwiebel klein würfeln. In einem Topf ohne Fettzugabe auf halber Hitze unter stätigem Rühren anrösten, bei Bedarf wenig Wasser hinzufügen. Wenn die Zwiebeln durscheinend geworden sind, Gemüse mit dem in der Schüssel ausgetretenen Saft zugeben und mit dem Kochlöffel etwas zerdrücken.

Mit etwas Agavendicksaft süßen, salzen und pfeffern. Alles Pürieren und in kleinen Portionen Wasser nachgießen bis die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Aufkochen lassen.

Mit frischem Basilikum und trocken angerösteten Pinienkernen bestreut servieren.

Samstag, 17. Januar 2015

Bananenbrot

Ich liebe Bananenbrot. Mein "normales" Rezept hat aber recht viel Fett und daher bin ich sehr froh auf dieses Rezept gestoßen zu sein.


Für eine Kastenform 24 cm oder kleiner

  • 100 g Vollkornweizenmehl (1 cup)
  • 45 g Hafermehl (3/4 cup)
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL ger. Muskat
  • 1/4 TL Salz
  • 240 ml Bananenpüree (1 cup)
  • 120 ml Ahornsirup (1/2 cup)
  • 120 ml Mandelmilch oder Sojamilch (1/2 cup)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Schokodrops (optional)

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze aufwärmen.

In zwei Schüsseln die trockenen und feuchten Zutaten separat mischen. Dann miteinander verrühren und, wenn gewünscht, Schokodrops unterziehen.

Teig in eine leicht gefettete oder eine Backform aus Silikon geben. 40-50 min backen bis ein Holzspieß trocken heraus kommt.

Samstag, 10. Januar 2015

Chole - Kichererbsen in würziger Tomatensauce

Seit Jahresbeginn ernähre ich mich nach den Empfehlungen des Physicians Commitee for Responsible Medicine. PCRM bietet ein tolles Einstiegsprogramm für Menschen, die erfahren wollen, was eine vegane fettarme Ernährung für ihre Gesundheit tun kann: den 21-day Vegan Kickstart. Es gibt ein spanisches, ein chinesisches und zwei englisch-sprachige Programme.

Ich koche nicht so gern nach Plan, picke mir aber das eine oder andere Rezept heraus. Aus dem Kickstart India stammt das folgende Rezept. Ein Youtube-Video zur Zubereitung von Chole findet man hier. Da mir eine süße Komponente fehlte, habe ich noch etwas Trockenfrüchte hinzugefügt, die im Original nicht vorkommen.


Für 3-4 Personen

  • 400 g gek. Kichererbsen
  • 300 g geh. Zwiebeln
  • 4 gr. Knoblauchzehen
  • 480 g passierte Tomaten
  • 4 TL gem. Kurkuma (8 g)
  • 2 TL gem. Paprika (4 g)
  • 4 TL gem Koriander (10 g)
  • 4 TL gem. Zimt (10 g)
  • 4 TL Garam masala (10 g)
  • 2-4 EL Rosinen oder klein geschnittene Aprikosen (optional)
  • Wasser nch Bedarf
  • Salz nach Geschmack

Trockenfrüchte in Wasser einweichen. Alle Gewürze bis auf das Garam masala in einer Tasse vermischen.

Zwiebeln und Knoblauch in wenig Wasser auf mittlerer Hitze dämpfen. Tomaten und Gewürzmischung hinzufügen und unter rühren 5 min garen. Bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen.

Kichererbsen, Garam masala, abgetropfte Trockenfrüchte und Salz hinzufügen. Gut verrühren, ggf. etwas Wasser zugeben. Zugedeckt 20 min auf mittlerer Hitze kochen.

Passt zu Reis oder einem indischen Fladen- oder Linsenbrot.

Sonntag, 4. Januar 2015

Comeback Dressing

Passend zum Augenbohnen-Hafer-Burger habe ich Susan Voisins Comeback Dressing gemacht. Auf dieser Seidentofu-Tomaten-Cashew-Basis werde ich sicher noch einige Dressings kreieren.

Die Sauce passt zu Burgern, Sandwiches und als Salatsauce.


  • 170 g Seidentofu
  • 150 g passierte Tomaten (1/2 cup)
  • 35 g Cashews (1/4 cup)
  • 1 Mini-Zwiebel oder 1/2 kl. Zwiebel, fein gehackt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL (helle) Rosinen
  • 1 EL Essig
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL vegane Worcestershire Sauce
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Cayennepfeffer

Alle Zutaten in einem Standmixer zu einem glatten Dressing mixen. Für mindestens eine Stunde kühl stellen. Vor dem Verwenden schütteln oder rühren.

Augenbohnen-Hafer-Burger

Ich hatte richtig Lust auf Burger. Und so lief mir das Wasser im Mund zusammen als dieses Rezept von Susan Voisin in meinem Postfach landete. Zusammen mit dem Comeback Dressing und Backofen-Süßkartoffelpommes (erster Versuch und daher noch nicht ganz optimal) war es ein richtig tolles Essen.



Für 4 Burger

  • 250 g gekochte Augenbohnen (1 3/4 cups)
  • 1 mittelgr. Zwiebel, fein gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, gepresst
  • 60 ml Barbecue-Sauce (1/4 cup)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL vegane Worcestershire Sauce
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/4 TL Zwiebelgranulat
  • 1 1/4 - 1 1/2 cups Haferflocken oder 1 cup Dinkelvollkornflocken

Alle Zutaten bis auf die Getreideflocken in der Küchenmaschine kurz anmixen, so dass die Bohnen aufbrechen. Es soll keine glatte Masse entstehen.

Flocken unterrühren. Der Teig soll feucht, jedoch nicht nass sein. 15 min kühl stellen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) oder 170°C Umluft vorheizen.

Aus 1/2 cup (120 ml) Masse jeweils einen Burger formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. 25-35 min backen. Nicht zu trocken werden lassen.

Nach dem Backen kurz ruhen lassen.