Donnerstag, 30. Oktober 2014

Einfach leckerer Rührkuchen

Wenn ich spontan einen Kuchen auf dem Tisch brauche, wird es immer dieser, denn die 6 Zutaten habe ich immer zu Hause. Natürlich kann man den Rührteig noch mit klein gehackten Nüssen, Trockenfrüchten oder Schokodrops aufpeppen.


Für eine 30-cm-Kastenform oder eine 24-cm-Kastenform + 6 Muffins

  • 625 ml Vanille-Sojamilch
  • 400 g Zucker
  • 150 ml Öl
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 430 g Mehl
  • 1 Pk. Backpulver

Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Sojamilch, Zucker, Öl und Vanille in einer großen Schüssel verrühren.

Restliche Zutaten mischen und sorgfältig unter den Milchmix rühren.

In einer gefetteten Kastenform ca. 55 min backen. Muffins brauchen 25 min. Stäbchenprobe machen.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Tofu-Kokos-Curry aus dem Slow cooker

Seit 2 Wochen habe ich Lust auf Curry. Schön blöd, wenn einem die britischen Freunde mit ihren Postings zur National Curry Week den Mund wässrig machen. Jetzt endlich kann ich mich revanchieren. :-)

Der Slow cooker ist perfekt um geschmacksintensive Gerichte zu zaubern. So auch dieses Coconut Tofu Curry, von dem ich mich habe inspirieren lassen.


Für 3 Personen

  • 2 große Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 250 g Paprika
  • 2 TL Salz
  • 1-2 EL Garam masala
  • 4 TL Currypulver
  • 70 g Erdnussbutter
  • 400 ml Kokosmilch
  • 200 g Tomatenmark, einfach konzentriert
  • 400 g fester Tofu, gewürfelt
  • 1 gr. Dose Kichererbsen, abgetropft

Alle Zutaten bis auf Tofu und Kichererbsen mit einem Mixer zu einer Sauce pürieren. In den Slow cooker geben, Kichererbsen und Tofu einrühren. 4-5 h auf "low" garen. Dazu Basmatireis oder Naanbrot servieren.

Freitag, 3. Oktober 2014

Brokkoli-Blumenkohl-Auflauf

Heute gibt es endlich mal etwas Neues von mir. :-)



Für 3 Personen

  • 600 g Tk-Brokkoli
  • 600 g Tk-Blumenkohl
  • 200 g Räuchertofu
  • 3 EL vegane Margarine
  • 3 EL Mehl
  • 500 ml Mandelmilch o.a.
  • 3-4 TL gekörnte Brühe
  • Muskatnuss
  • 2 EL Semmelbrösel

Das Gemüse kurz heiß abspülen, in mundgerechte Stücke teilen und abtropfen lassen.
Räuchertofu würfeln und ohne Fettzugabe anrösten. Mit dem Gemüse in die Auflaufform geben und gut vermischen.

Margarine in einem Topf schmelzen lassen. Mehl mit einem Schneebesen in das heiße Fett rühren. Kurz köcheln lassen, ohne dass es Farbe annimmt. Topf vom Feuer nehmen und Mandelmilch gut unterrühren. Aufkochen, kräftig würzen und andicken lassen.

In der Auflaufform die Sauce mit dem Gemüse vermischen. Mit den Semmelbröseln bestreuen.
Bei 175°C Umluft 20-25 min backen.

Montag, 1. September 2014

Stillkugeln nach Stadlmann

Beim dritten Kind geht die Schwangerschaft manchmal so weit unter, dass man selbst in den letzten Tagen vor der Geburt immer noch nicht im Baby-Mood ist. Während mein Mann die ganzen räumlichen Äußerlichkeiten herrichtet, wobei ich ihm dank Riesenbauch nicht wirklich helfen kann, habe ich noch "gar nichts" fürs Bauchbaby gemacht. Nicht einmal shoppen, denn wir haben ja alles was wir brauchen noch von den Großen.

Um mich aber dann doch mal auf die kommende Babyzeit vorzubereiten, habe ich nun endlich etwas Aktionismus walten lassen und verschiedene Stillkugeln fabriziert. Hier habe ich das wohl klassischste aller Rezepte von Hebamme Stadlmann veganisiert. Da ich nicht ganz wusste wie die Abwandlungen geschmacklich durchschlagen würden, habe ich erst einmal ein Viertel des Rezeptes gemacht. Lecker.


  • 250 g gemischtes Getreide 
  • (klassisch: Weizen, Gerste und Hafer)
  • 75 g gekochter Vollkornreis
  • 90 g Kokosfett, kalt gepresst
  • 75 g Grafschafter Karamell
  • 1/4 Tasse fein gehackte Nüsse (optional)
  • 1/4 Tasse Wasser

Das gemischte Getreide grob schroten (lassen). Trocken in einer Pfanne leicht anrösten bis es duftet.

Die restlichen Zutaten bis auf das Wasser mit dem noch warmen Getreide mischen. So viel Wasser hinzufügen bis sich die Masse gut formen lässt.

Kugeln mit 2 cm Durchmesser formen.


Tipps:
  • Anderen Sirup nach Geschmack verwenden.
  • Kugeln in Nüssen, Samen, Kakao oder Schokostreuseln wälzen.
  • Lassen sich gut einfrieren.

Samstag, 23. August 2014

Basis-Waffeln

Ja, ja, schon wieder Waffeln. :-) Dieses Mal ganz simple mit Weißmehl, leicht gesüßt. Keine Ahnung, ob das die besten veganen Waffeln der Welt sind wie es beim Original-Rezept suggeriert wird. Aber sie haben den Praxistest bestanden und vor allem meinen Kindern geschmeckt. Was will man mehr? :-)


Für 3-4 Personen

  • 390 g Mehl (3 cups)
  • 20 g Backpulver (2 EL)
  • 20 g Zucker (2 EL)
  • 5 g Salz (1 TL)
  • 750 ml Hafermilch oder anderer Pflanzendrink
  • 80 ml Orangensaft (1/3 cup)
  • 80 ml Rapsöl (1/3 cup)
  • 5 g Vanille-Extrakt (1 TL)

Alle Zutaten zu einem relativ flüssigen Teig vermischen.

Waffeleisen vorheizen und nach Betriebsanweisung Waffeln backen. Mit meinem WaffelFlipp braucht eine Waffel 6'15 min. Ein Herzwaffeleisen braucht vermutlich kürzer. ;-)

Waffeln direkt servieren oder auf einem Gitter auskühlen lassen. Auf einander gestapelt werden sie matschig.

Mittwoch, 13. August 2014

Champignon-Baguette

Früher habe ich gerne schnell mal ein Tk-Baguette in den Ofen geschoben. Dabei dauert es selbst gemacht nicht einmal wesentlich länger.


Für 1-2 Personen

  • 100 g Räuchertofu 
  • 1 große Zwiebel
  • 200 g Champignons
  • 1-2 Knoblauchzehen (optional)
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Mehl
  • 250 ml ungesüßte Sojamilch 
  • Salz
  • Pfeffer 
  • Tk-Petersilie (optional)
  • 1 TL gekörnte Brühe
  • 10 g Hefeflocken
  • Baguette

Ofen auf 175°C vorheizen.

Tofu und Zwiebeln klein würfeln. Die Chamignonköpfe und -stile getrennt in Scheiben schneiden. Knoblauchzehen pressen

1 EL Öl erhitzen, Tofu scharf anbraten. Knoblauch und Pilze hinzufügen und zugedeckte im eigenen Saft schmoren.

In einer kleinen Pfanne das restliche Öl erhitzen. Zwiebel andünsten, mit Mehl bestäuben. Unter Rühren die Sojamilch angießen und leicht andicken lassen.

Pilze kräftig salzen und pfeffern. Wenn gewünscht Petersilie hinzufügen. Offen evtl. überschüssige Flüssigkeit auskochen lassen.

In die Mehlschwitze Brühe und Hefeflocken einrühren. Diese Mischung unter die Pilze rühren.

Baguette entweder längs halbieren oder in Scheiben schneiden. Pilzmischung darauf verteilen und ca. 10 min im Ofen überbacken.


Tipp:
  • Dieses Rezept kann wunderbar mit leicht altbackenem Brot zubereitet werden.
  • Ungebacken lassen die Baguettes sich auch gut einfrieren.

Freitag, 8. August 2014

Kochbuch-Challenge Tag 14: Caprese veganaise

Heute hatte ich Lust auf Caprese. Dieses Gericht in den italienischen Nationalfarben habe ich schon oft vegan gemacht, allerdings mit stundenlangem Marinieren.

Da mir die Idee dieses Mal jedoch spontan kam, musste eine schnelle Variante her. Ich fand sie im Buch "Vegan for fit" von Attila Hildmann. Sie ist sehr lecker, auch wenn sie an die long version nicht ganz heran kommt.



Für 1 Person

  • 200 g Naturtofu
  • 1 1/2 EL Olivenöl
  • 2 Tomaten
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/2 TL Agavendicksaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Zitronenschale
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Aceto balsamico

Tofu in 5 mm dicke Scheiben schneiden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Tofu von beiden Seiten jeweils 3 min leicht anbraten.

In der Zwischenzeit Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Basilikum zupfen und waschen.

Nach Ende des Bratens den Tofu mit Oregano bestreuen und mit Agavendicksaft begießen. Salzen und pfeffern. Pfanne vom Herd nehmen und Tofu noch kurz ziehen lassen.

Auf einem Teller abwechselnd Tofu, Tomate und Basilikum schichten. Zitronenschale darüber reiben, Knoblauch pressen und darauf verteilen.

Den Balsamico und das restliche Olivenöl darüber träufeln.


Tipp:
Wer es optisch näher am Original haben möchte, kann aus den Tofuscheiben mit Hilfe eines Glases auch Kreise ausstechen.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Vollkorn-Germknödel

Heute ist einer jener Tage, an denen man in Kindheitserinnerungen schwelgt. Irgendwie kam ich so auf Germknödel, die meine Mama gerne aus dem Tiefkühler holte und die immer in Mohn und Butter schwammen. Die andere Seite meiner Germknödel-Liebe kommt durch meine polnische Oma. Diese kochte nicht-süße Germknödel als Beilage zu Braten. Wie liebte ich diese Dampfnudeln einfach mit Bratensauce oder als Brötchen-Ersatz mit Marmelade.

Allerhöchste Zeit für einen Eigenversuch. Wegen des Bauchbabys habe ich brav mit Vollkornmehl gekocht. Das Resultat kann sich sehen und schmecken lassen, auch wenn sie etwas "schwerer" als das Original sind.


Für 3-4 Personen als Hauptspeise

Für die Knödel:
  • 300 ml Sojamilch oder anderer Pflanzendrink
  • 500 g Vollkornmehl
  • 1 Würfel frische Hefe oder 2 Pk. Trockenhefe
  • Zucker: 1 EL für herzhafte, mehr für süße Knödel
  • 1 Prise Salz
  • 6 TL Pflaumenmus (optional)

Dazu z.B.:
  • Vanillesauce
  • Zucker & Mohn (zusammen gemahlen) + viel zerlassene Margarine
  • Bratensauce
  • Margarine & Marmelade

Sojamilch erwärmen. Trockene Zutaten in einer nicht zu kleinen Schüssel mischen. Sojamilch zugeben und mit feuchten Händen alle Zutaten zu einem schweren Hefeteig verarbeiten. Evtl. noch etwas Flüssigkeit hinzufügen. An einem warmen Ort 30 min zugedeckt gehen lassen.

Teig durchkneten und in sechs gleich große Stücke teilen. Knödel formen. Wer sie füllen möchte,  drückt den Teig etwas flach, gibt 1 TL Pflaumenmus in die Mitte und schließt den Knödel sorgfältig.

Knödel auf eine bemehlte Fläche oder Backpapier geben und mit einem Tuch bedeckt noch einmal 30 min gehen lassen.

Die Knödel nun 15 min im Dampfgarer garen. Wer ein solches Gerät nicht besitzt, nimmt einen großen (!) Topf mit Dämpfeinsatz. Man kann die Knödel auch in etwas Wasser bzw. Milch garen, dann wird die Unterseite aber leicht matschig.

Samstag, 26. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 13: Alfredo-Nudeln mit Veggie-Chicken

Heute endlich mal wieder ein Kochbuch-Rezept. Diese vegane Alfredo-Sauce stammt aus dem Buch "The everything vegan slow cooker cookbook" von Amy und Justin Snyder.

Da ich aber nicht nur Nudeln mit Sauce essen wollte, stöberte ich bei www.chefkoch.de und fand da ein Rezept für Alfredo Chicken. Also gab es zu der Pasta veganes "Hähnchen"und gedünstete Zucchini.

Die Sauce war aus dem Slow cooker etwas zu flüssig. Beim nächsten Mal nehme ich wohl weniger Brühe. Geschmeckt hat es trotzdem. :-)


Für 2-3 Personen

  • 1/2 cup Cashews (ca. 65 g)
  • 1/2 cup Wasser
  • 1/4 cup ungesüßte Sojamilch
  • 1 1/2 cups Gemüsebrühe
  • Saft von 1/4 Zitrone
  • 1/4 cup Hefeflocken (ca. 12 g)
  • 1/2 TL Senf
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer

Außerdem:
  • 400 g Pasta (z.B. Fettuccine), Vollkorn oder weiße
  • 300 g veganes Hähnchenfilet (z.B. von Vantastic foods)
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Cashews, Wasser und Sojamilch so lange in einem Standmixer mischen bis die Flüssigkeit glatt ist.

Im Topf: Mit den restlichen Zutaten mischen, kurz aufkochen. Dann bei niedriger Hitze leise köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Im Slow cooker (1,5 l): Zugedeckt 60 min auf "low" garen. Ggf. mit etwas Stärke binden.

Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten und abtropfen lassen,

"Hähnchen" in Streifen schneiden und in der Pfanne im Öl braun anbraten. Salzen und pfeffern. Unter die fertige Sauce mischen und auf der Pasta servieren.


Tipps:
  • Noch weniger "fuzz" wird es, wenn man die Sauce solo zu Nudeln serviert.
  • Anstelle des veganen "Hähnchens" kann man auch Sojaschnetzel nach Packungsanweisung nehmen.

Sonntag, 20. Juli 2014

Kochbuch-Challenge Tag 12: Schoko-Muffins

Was gibt es besseres als einen Schoko-Muffin? Genau: zwei. ;-) Dieser ist mein absoluter Liebling und stammt aus dem Buch "150 best vegan muffin recipes" von Camilla V. Saulsbury.


Für 12 Muffins

  • 1 1/2 cup Mehl (210 g)
  • 1/2 cup Kakao ohne Zucker (60 g)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 3/4 cup Zucker (165 g)
  • 1 cup + 2 EL Pflanzendrink (280 ml)
  • 1/4 cup Pflanzenöl (60 ml)
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 90 g gehackte Zartbitter-Schokolade oder Schokodrops

Backofen vorheizen (160°C Umluft, 180°C O-/U-Hitze). Muffinform/-förmchen vorbereiten.

Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz gut in einer Schüssel vermischen.

In einer zweiten Schüssel die restlichen Zutaten - bis auf die Schokolade - verrühren und mit der Mehlmischung vermengen. Dann die Schokolade vorsichtig unterheben.

Teig in die Muffinform geben und 18-22 min backen, bis sie fertig sind (Holzstäbchenprobe).

In der Form noch 3 min auf einem Gitter etwas abkühlen, dann aus der Form lösen und völlig auskühlen lassen.